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dinner table set with vegan dishes
Veganuary

Einen Monat ohne Tier auf dem Teller

Veganuary – Gehen wirs gemeinsam an!

Veganuary ist die jährliche Challenge der gleichnamigen Organisation, die Menschen dazu ermutigt, im Januar auf eine pflanzliche Ernährung umzustellen. Ein veganer Monat hilft aus Sicht der Klimaproblematik mit, denn wie wir uns ernähren, hinterlässt Spuren auf unserer Erde. Wollen Sie es ausprobieren? Wir begleiten Sie dabei. 

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veganuary info

Wir begleiten Sie durch den Veganuary

Hier finden Sie jeden Tag einen neuen Tipp, ein Rezept oder eine Info zur veganen Ernährung. 

27. Yves blickt auf Veganuary zurück

Der WWF-Mitarbeiter Yves hat zum ersten Mal bei Veganuary mitgemacht und blickt auf den Monat zurück. Er erzählt, wie er diese vegane Reise erlebt hat und was es bei ihm ausgelöst hat.

26. Rezept: Veganer Heringssalat

Sich vegan ernähren muss nicht heissen, beim Essen auf das Meeresfeeling zu verzichten. Es gibt verschiedene Fischalternativen, und auch dieser vegane Heringssalat bedient die marine Geschmackspräferenz:

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how do i get my vitamin12?

25. Wie bekomme ich mein Vitamin B12?

Der Mensch braucht Vitamin B12, zum Beispiel für die Blut- und Zellproduktion. Wer sich längerfristig vegetarisch oder vegan ernährt, sollte den B12-Spiegel im Blut regelmässig kontrollieren und angereicherte Nahrungsmittel oder Supplemente zu sich zu nehmen. Denn: Vitamin B12 ist fast ausschliesslich in tierischen Lebensmitteln enthalten und muss auch in der Viehzucht oft künstlich ins Futter gemischt werden.

24. Soja und Regenwald-Abholzung. Wir legen die Fakten auf den Tisch.

Soja wird oft auf frisch gerodeten Flächen angebaut. Für die umweltschädliche Sojaproduktion sind aber nicht die Veganer:innen verantwortlich, sondern vor allem die Fleischesser:innen. Weshalb ist dies so? Finden Sie es heraus in diesem Video.

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vegan snack ideas

23. Vegane Snacks

Vielleicht gehört ein Znüni oder ein Zvieri zu ihrer täglichen Routine. Für den Veganuary haben wir hier ein paar Inspirationen für pflanzenbasierte Snacks zusammengestellt:

  • gebackene Apfelchips
  • saisonale Früchte, Smoothies
  • Müesliriegel
  • saisonale Gemüsesticks
  • Nüsse
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hearty vegan snack ideas

22. Ideen für herzhaftere Snacks

  • dunkle Schokolade
  • vegane Guetzli
  • vegane Chips
  • Popcorn
  • Hummus und Fladenbrot
  • Sandwich mit veganem Käse oder Aufschnitt
  • Margarinebrot mit Edel-/Nährhefe
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Vegan celebrities Natalie Portman Urs Meier Will.i.am

21. Vegane Prominenz

Der Veganismus galt einst als Subkultur. Heute ist er fest im Mainstream angekommen – auch dank prominenter Vorbilder. Hier eine Auswahl prominenter Persönlichkeiten, die sich aus ökologischen, ethischen oder gesundheitlichen Gründen vegan ernähren:

  • Billie Eilish (Musikerin)
  • Will.i.am (Musiker)
  • Brian May (Gitarrist von Queen)
  • Venus Williams (Tennisspielerin)
  • Mike Tyson (ehemaliger Boxer)
  • Joaquin Phoenix (Schauspieler)
  • Natalie Portman (Schauspielerin)
  • James Cameron (Titanic-Regisseur)
  • Urs Meier (ehemaliger Schweizer Schiedsrichter)
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a plant diet is ten times better than swissmade products

20. Pflanzlich ist zehnmal besser als «swissmade»

Würden alle ihren Einkaufswagen im Laden nur mit einheimischen Nahrungsmitteln füllen, würden wir den Ernährungsfussabdruck um 4 Prozent verbessern. Stellt der Schweizer Durchschnitt jedoch auf eine pflanzenbasierte oder vegane Ernährung um, so werden die damit verbundenen Treibhausgasemissionen um 40 Prozent reduziert!

19. Proteine für Veganer:innen

Bei proteinreicher Ernährung denken wir oft erst mal an Fleisch. Dabei liefert die vegane Ernährung genügend Eiweisse für unseren Körper. Weshalb das so ist, erzählt uns Eva im Video.

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Eggs in grass

18. Wie belasten Eier das Klima?

Rein aus Sicht der Klima- und Umweltbelastung sind Eier im Vergleich zu anderen tierischen Produkten am wenigsten belastend. Problematischer ist die Futtermittelproduktion: Legehennen werden in der Regel mit Getreide, Mais oder Soja gefüttert, das oft importiert wird. Das sind alles Nahrungsmittel, die eigentlich direkt und ohne verlustreichen Umweg vom Menschen gegessen werden könnten.

17. Rezept: Veganer Zmorge

Wir sind bereits in der Mitte vom Veganuary angelangt. Gratulation! Belohnen Sie sich mit einem eleganten Wochenend-Brunch mit veganem Zopf und Rüeblilachs.

16. Veganer Fail von Fiona

Fiona vom WWF hat letztes Jahr mit Veganuary angefangen. Der Anfang war nicht reibungslos. Im Video erzählt Fiona über ihren Veganuary-Fail, und wie sie es mit Humor genommen und daraus gelernt hat. 

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Teatime with Prussiens vegan biscuits

15. Überraschend vegan

Wenn man sich erstmals mit veganer Ernährung auseinandersetzt, ist man überrascht, wie viele Produkte tierische Bestandteile enthalten können, zum Beispiel die Gelatine in Gummibärli. Doch gibt es auch viele Produkte, die überraschend vegan sind, zum Beispiel:

  • Pizzateig
  • Prussiens
  • Oreos
  • Red Bull
  • Haselnuss-Waffel-Schnitten (Manner-Schnitten)
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Chocolate bar disclaimer may contain milk

14. Übrigens

Auf gewissen Produkten steht «Kann Spuren von Milch enthalten». Aber keine Sorge, es enthält keine tierischen Produkte. Das wird zum Beispiel deklariert, wenn mit derselben Produktionsanlage auch Milchprodukte verarbeitet werden und so unbeabsichtigt Spuren von anderen Lebensmitteln vorkommen können. Die Information ist eher an Allergiker gerichtet.

13. Playlist mit veganen Künstlern

Auch in der Musikwelt ernähren sich viele vegan. Von neueren Veganerinnen wie Billie Eilish und Lizzo bis hin zu langjährigen veganen Profis wie Moby und Morrissey. Um den Veganuary musikalisch zu begleiten, haben wir für Sie eine Playlist mit veganen Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt.

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Climate impact of different dietary styles

12. Klimabelastung verschiedener Ernährungsstile

Bei der Produktion von Nahrungsmitteln werden verschiedene Treibhausgase ausgestossen, die das Klima belasten. Welcher Ernährungsstil belastet das Klima am wenigsten?

Abbildung. Klimabelastung verschiedener Ernährungsstile in Tonnen CO2-Äquivalenten pro Jahr und Person. Definition Durchschnitt: 1 kg Fleisch / Woche, 1–2 Portionen Milchprodukte am Tag, 3 Eier pro Woche; vegan: inklusive Ersatzprodukte (Tofu, Quorn, Sojamilch; flexitarisch: 300 g Fleisch / Woche, 1–2 Portionen Milchprodukte pro Tag, 3–4 Eier pro Woche; viel Milch, Eier und Fleisch: 1,5 kg Fleisch / Woche, 2–3 Portionen Milchprodukte pro Tag, 10–12 Eier pro Woche. Quelle: ESU-services 2015.

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vegan substitute products

11. Vegane Ersatzprodukte

Sie wollen Ihr nicht-veganes Lieblingsmenu weiterhin zubereiten? Zum einen gibt es eine breite Palette an populären pflanzlichen Ersatzprodukten, zum Beispiel Sojadrinks, Geschnetzeltes auf Erbsenbasis, Soja-Hack oder Fondue auf Hefebasis. Zum anderen kann man auf andere Zutaten ausweichen. Hier ein paar Tricks von routinierten Veganer:innen:

  • Butter mit Margarine oder Pflanzenölen ersetzen
  • eine reife Banane oder 150 g Apfelmus ersetzt zwei Eier im Kuchen
  • Honig mit Dicksäften, Sirup, Zucker oder Löwenzahn-Honig ersetzen

Es gibt noch viele weitere Tricks. Es lohnt sich, die verschiedenen Alternativen zu recherchieren und auszuprobieren.

10. Tipps von Mariella

Mariella arbeitet beim WWF und ernährt sich seit vier Jahren vegan. Im Video gibt sie uns Tipps und erzählt, was ihr den Übergang zur veganen Ernährung  erleichtert hat.

09. Wo finde ich vegane Restaurants?

Die Happycow-App und -Website hilft Ihnen, vegane Restaurants, Cafés und Lebensmittelgeschäfte in der Schweiz (und weltweit) zu finden. Damit ist es einfach, veganes Essen in der Nähe zu finden oder zum Mitnehmen zu bestellen. Mit Happycow können Sie nach veganen Bäckereien, Bioläden, Caterern, Bauernmärkten, Saftbars, Cafés oder anderen Arten von veganen Geschäften suchen.

08. Exotische Esskulturen ausprobieren

In der indischen und der nordafrikanischen Küche sind viele Gerichte vegan. Es werden nur wenig tierische Produkte verwendet. Falls Sie Lust haben, gönnen Sie sich doch einen Besuch beim Inder um die Ecke (ohne besonders klimabelastende Flugreise) – oder machen Sie Ihr eigenes Hummus

07. Pro-Tipp: Vegan einkaufen mit der Codecheck-App

Wenn Sie’s genau nehmen wollen, ist es zu Beginn sicherlich nicht leicht zu verstehen, welche Produkte wirklich vegan sind. Enthält das Produkt kein V-Label, unterstützt Sie zum Beispiel die Codecheck-App bei Ihrem Einkauf: Scannen Sie den Barcode eines Produktes mit der App und erfahren Sie, welche Produkte frei von tierischen Inhaltsstoffen sind.

Übrigens, Codecheck informiert auch, welche Non-Food-Artikel vegan sind.

06. Rezept: Veganer Dreikönigskuchen

Am Donnerstag ist Dreikönigstag. Werden Sie vegan zur Königin oder zum König gekrönt, mit dem Rezept der Veganen Gesellschaft Schweiz.

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milk options in comparison

05. Milch-Optionen im Vergleich

Der Konsum von Soja- und Haferdrinks erhitzt das Klima etwa 40 Prozent weniger als Kuhmilch. Die meisten pflanzlichen Drinks machen sich übrigens auch gut in Shakes, aufgeschäumt im Kaffee oder aromatisiert mit Schokolade oder Vanille.

Bonus-Tipp: Falls Sie Milch fürs Kalzium trinken: Pflanzendrinks enthalten davon reichlich. Alternativ finden Sie viel Kalzium zum Beispiel auch in folgenden Nahrungsmitteln:

  • Nüsse
  • Grünes Blattgemüse wie Broccoli und Grünkohl
  • Tofu und andere Sojaerzeugnisse
  • Leitungswasser
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Where do I get my iron from?

04. Wo bekomme ich mein Eisen her?

Sind Sie besorgt, nicht genügend Eisen zu sich zu nehmen? Kein Problem, in vielen veganen Lebensmitteln steckt reichlich Eisen, etwa in:

  • Pilzen
  • Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen
  • Nüssen und Samen wie Sesam oder Kürbiskernen
  • Würzhefe (schmeckt gut auf Salaten oder zu Pasta)
  • Gemüsen und Kräutern wie Zwiebeln, Thymian oder Minze

Übrigens: Die Eisenaufnahme kann stark verbessert werden, wenn nebst der Eisenquelle auch Obst oder Gemüse mit reichlich Vitamin C gegessen wird.

Bonus-Tipp: Warten Sie mit Kaffee nach dem Essen, denn Koffein verhindert die Aufnahme von Eisen.

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dish with vegan pasta

03. Was essen Sie bereits vegan?

Sich vegan ernähren bedeutet, eigene Gewohnheiten umstellen. Aber kein Stress. Wahrscheinlich essen Sie längst vegane Menus, die Sie weiterhin geniessen können. Hier ein paar Beispiele:

  • Spaghetti mit Tomatensauce
  • Reis mit Gemüsecurry
  • Gemüsesuppe oder Kürbissuppe
  • Salat mit italienischem Dressing
  • Pommes frites mit Ketchup
  • Dunkle Schokolade, Erdnussbutter
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table with milk, eggs and cheese

02. Countdown zum Veganuary

Der Januar steht vor der Tür. Damit es ein sanfter Einstieg wird, überlegen Sie sich vor dem Start, welche Produkte Sie mit veganen Optionen ersetzen wollen, und besorgen Sie sich diese im Voraus. Zum Beispiel: 

  • Margarine, Joghurt, Milch und Rahm auf pflanzlicher Basis
  • Tofu, Seitan, vegane Burger, etc.

Zudem bietet es sich an, folgende Produkte zu Hause zu haben:

  • Reis, Kartoffeln, Gemüse und Früchte
  • Haferdrink für Müesli und Kaffee
  • Linsen, Bohnen, Kichererbsen
  • Snacks: Nüsse, Schoggi, Chips

01. Zu Beginn Fussabdruck ermitteln

Wie gross ist Ihr Fussabruck vor Veganuary-Start? Ermitteln Sie Ihren persönlichen ökologischen Fussabdruck und lassen Sie sich von individuellen Tipps inspirieren.

Gewusst

Wer sich vegan ernährt, kann den eigenen Ernährungsfussabdruck um 35 bis 40 Prozent senken.

Warum sich vegan ernähren?

Für den Anbau, die Verarbeitung und die Aufbewahrung von Lebensmitteln brauchen wir Ressourcen, die wir unserem Planeten entnehmen. Die Ernährung verursacht in der Schweiz im Schnitt 16 Prozent unseres CO2-Fussabdrucks. Der Fussabdruck einer ausgewogenen, veganen Ernährung wäre etwa 35 bis 40 Prozent geringer als der durchschnittliche, tierbasierte Ernährungsstil der Schweiz.

Weil Fleischkonsum dem Klima schadet

Unser Fleischkonsum ist für gut ein Viertel der durch die Ernährung verursachten Klimabelastung verantwortlich. Weltweit werden auf 33 Prozent der Ackerfläche Futtermittel für Tiere produziert. Allein die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch verbraucht 5 bis 20 Kilogramm Futter. Für Fleisch braucht es also ein Mehrfaches an Fläche, Wasser und Energie als für pflanzliche Produkte. Nutztiere fressen Kraftfutter aus Pflanzen, die der Mensch auch direkt essen könnte.

Weil auch andere tierische Produkte das Klima belasten

Fleischkonsum hat also einen grossen Einfluss auf die Erderhitzung. Aber auch andere tierische Produkte wie Fisch, Milch, Käse, Joghurt oder Eier heizen dem Klima ein. Zusammen mit den Fleischprodukten sind sie in der Schweiz für fast die Hälfte der ernährungsbedingten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich.

Darum jetzt Veganuary ausprobieren!

Eine tierische Ernährung trägt also massgeblich zur Klimakrise bei. Positiv formuliert: Wir können unseren Ernährungsfussabdruck deutlich senken, indem wir mehr pflanzliche Lebensmittel essen. Warum also nicht einen Monat lang verschiedene vegane Menüs ausprobieren? Sie müssen nicht perfekt sein, um bei Veganuary mitzumachen. Essen soll ein Genuss bleiben, hat aber viel mit Gewohnheiten zu tun, und die können sich verändern. Jedes neu entdeckte, vegane Lieblingsmenü macht Ihren Ernährungsfussabdruck nachhaltig schlanker!

Was Sie sonst noch tun können

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Jaguar im Dickicht

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Panda liegt auf Baum

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