Erfolgreiches Jahr für den WWF

04 Dezember 2012
Der WWF Schweiz blickt auf ein gutes Jahr zurück. Er erzielte wichtige Erfolge im Umweltbereich, und auch der Ertrag liegt mit 42,3 Millionen Franken auf hohem Niveau. Ermöglicht haben das gute Ergebnis 260‘000 Supporter, die den WWF auch dieses Jahr unterstützten.

Sowohl national wie international hat der WWF Schweiz viel bewegt. Beispiel Artenschutz: Im Kaukasus konnte ein länderübergreifendes Netzwerk von Reservaten und Schutzgebieten von mehr als der Fläche der Schweiz gesetzlich verankert werden. Beispiel Wald: In Paraguay half der WWF mit, ein zweijähriges Rodungsmoratorium durchzusetzen und schulte hunderte von Kleinbauern, um ihre Lebensgrundlagen zu verbessern. Beispiel Wirtschaft: Dank dem Engagement der WWF Seafood Group werden heute in der Schweiz bereits über 8500 Tonnen MSC-zertifizierte Fische verkauft. MSC ist das derzeit strengste Label, um die Fischerei in geregelte Bahnen zu lenken. Beispiel Jugend und Umwelt: Der WWF hat dieses Jahr 125 Lager durchgeführt - so viele wie noch nie. Innert der letzten sechs Jahre ist zudem die Zahl der Kinder, die den WWF unterstützen, von 27 000 auf 41 000 angestiegen.

Auch auf der Ertragsseite gibt es Positives zu berichten. Die Einnahmen aus Geldsammeltätigkeiten wuchsen von 37,7 auf 38,4 Millionen Franken, gesamthaft liegt der Ertrag in diesem Geschäftsjahr bei 42,3 Millionen Franken. Damit konnte das hohe Niveau des letzten Jahres gehalten werden; der WWF ist und bleibt die grösste Umweltorganisation der Schweiz. Besonders erfreulich: Dank dem planmässigen Abbau von Reserven konnten 35 Millionen Franken in nationale und internationale Umweltprojekte investiert werden - ein neuer Rekord.

«Ich möchte unseren 260‘000 Supportern danken», sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, «nur dank ihrer Hilfe kann der WWF seine wichtige Arbeit tun». Der WWF finanziert seine Arbeit zu 98 Prozent aus privaten Quellen. «Für Erfolge braucht es starke Koalitionen - mit Freiwilligen, der lokalen Bevölkerung, mit Regierungen, Firmen und anderen NGOs», sagt Vellacott. «An dieser Vorgehensweise halten wir auch im neuen Jahr fest, um eine noch grösserer Zahl von Umweltprojekten im In- und Ausland voranzutreiben.»

Kontakt:
Fredi Lüthin, Leiter Medien, WWF Schweiz: 044 297‘21‘28
Jahrebericht WWF Schweiz 2012
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© WWF

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