Mekong: 126 neue Arten entdeckt

18 Dezember 2012
Eine Schlange mit rubinroten Augen, eine Fledermaus mit dämonischem Aussehen und ein Frosch, der Vogellaute von sich gibt: Innert einem Jahr haben Forscher 126 neue Arten in der Mekong-Region entdeckt. Doch die Naturvielfalt ist bedroht.

Allein im vergangenen Jahr wurden in der Mekong-Region 126 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Das entspricht mehr als zwei Arten pro Woche, von denen die meisten nur in dieser Region zu finden sind. Seit 1997 sind es inzwischen erstaunliche 1‘710 neue Arten, welche in dieser Schatzkammer entdeckt wurden.

Der neue WWF-Report berichtet über zehn aufregende Entdeckungen in der Mekong-Region, die Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam und die chinesische Provinz Yunnan umfasst. Darunter sind
  • eine Fledermaus, die wegen ihres dämonischen Aussehens den Namen Beelzebub bekam,
  • eine Viper mit rubinroten Augen,
  • ein Frosch, der mit einzigartiger Vogelstimme kommuniziert
  • und ein kleiner Fisch mit grossem „Schönheitsfleck“ auf dem Bauch.
Lebensgrundlage für 300 Millionen
Die Mekong-Region verfügt über eine der weltweit grössten Artenvielfalt. In den kommenden zwei Jahrzehnten werden sich in dieser Region aber zu den bereits bestehenden noch hunderte Millionen von neuen Konsumenten und Konsumentinnen gesellen. Ihre Nachfrage nach Energie, Lebensmitteln, Wasser, Metallen und anderen Ressourcen wird den Druck auf die Region massiv erhöhen. «Eine intakte Natur wird für die Bevölkerung eine unentbehrliche Lebensgrundlage bilden“, sagt Doris Calegari, Artenschutzexpertin beim WWF Schweiz.

Kontakt
Doris Calegari, Artenschutzexpertin WWF Schweiz, doris.calegari@wwf.ch, Mobil 079 430 43 84 und G 044 297 22 37
Im Baum versteckt: Die rubinrot-äugige Viper (Trimeresurus rubeus)
© Peter Paul van Dijk Darwin Initiative

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