- produktiv, vielfältig und umweltfreundlich ist, mit Betrieben unterschiedlicher Grösse und Strukturen,
- deren Anbaumethoden die Biodiversität auf 100 Prozent der bewirtschafteten Fläche fördern (zum Beispiel: Bio Suisse und IP Suisse),
- ohne Gentechnologie auskommt,
- Nahrungsmittel von hoher Qualität unter Einsatz von minimalen Mengen Kunstdünger und Pestiziden erzeugt und natürliche Klima-, Boden- und Wasserverhältnisse berücksichtigt,
- multifunktionell nicht nur hochwertige Nahrungsmittel produziert, sondern darüber hinaus auch gemeinwirtschaftliche Leistungen wie den Schutz der Artenvielfalt erbringt,
- deren Nutzflächen gegen eine ausufernde Zersiedelung geschützt werden.
Landwirtschaft
Die Landwirtschaft nutzt rund die Hälfte der Schweizer Landesfläche zur Sömmerung der Nutztiere. Im Verlaufe der Jahrhunderte haben die Bauern die charakteristische Kulturlandschaft geformt und dabei zum Erhalt und zur Bereicherung ihrer natürlichen, landschaftlichen und kulturellen Werte beigetragen.
Seit den 1950er Jahren trägt die intensive Landwirtschaft mit Flurbereinigungen und chemischen Produkten – wie Pestiziden und Kunstdüngern – zur Zerstörung und Fragmentierung der Lebensräume vieler Pflanzen- und Tierarten bei.
Heutzutage zerstören ungeeignete Landwirtschaftspraktiken, wie die Bewässerung von Trockenweiden, zusätzlich Naturflächen. Traditionelle und artenreiche Kulturlandschaften verschwinden wegen fehlender Bewirtschaftung als Folge der Abwanderung aus abgelegenen Regionen. Die Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion auf den verbliebenen Flächen bedroht die durch die Landwirtschaft entstandene Biodiversität.
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Die Vision des WWF
Stellungnahme zur Agrarpolitik 2014-2017
- Die derzeitigen Direktzahlungen sind nicht wirksam und unterstützen keine klar definierten gemeinwirtschaftlichen Leistungen. Ein Systemwechsel ist deshalb notwendig – für die Natur und die Landwirtschaft.
- Die Nutztierbeiträge belaufen sich auf 860 Mio. Franken jährlich und verführen zur Haltung einer grösstmöglichen Zahl von Tieren, was nicht nur zu grösseren Mengen Hofdüngers - der Luft, Wasser und Klima verschmutzt - sondern auch zu einer nicht artgerechte Fütterung führt. Die Milchproduktion wird weiter intensiviert und benötigt immer höhere Futtermittelimporte aus dem Ausland, insbesondere brasilianische Sojabohnen.
- Derzeit sind die Anreize zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität unzureichend. Dies obwohl die Artenvielfalt der Landwirtschaft unersetzliche ökosystemische Dienste leistet - indem zum Beispiel Bienen Felder und Kulturen bestäuben.
- Zusätzliche Mittel sind notwendig, um unsere wertvollen Alpweiden und Sömmerungsgebiete zu unterhalten und somit den Waldeinwuchs zurück zu dämmen.



























Agrarallianz