Gemüse auf dem Markt / ©: Martin Harvey / WWF-Canon

Konsum

Nachhaltig zu leben heisst nicht auf Genuss zu verzichten. Im Gegenteil! So schonen frisch zubereitete, saisonale Gerichte nicht nur die Umwelt, sie schmecken auch besser und sind gesünder. Bereits kleine Änderungen im Alltag können Ihren ökologischen Fussabdruck deutlich verringern, Ressourcen schonen und ein positives Zeichen setzen – für Ihr Umfeld und unsere Zukunft.
Global verbraucht die Menschheit 50 Prozent mehr Ressourcen als die Erde erneuern kann. In den westlichen Industrieländern gar um ein Vielfaches mehr. Würde jeder Mensch so leben wie eine Person durchschnittlich in der Schweiz, wären die Ressourcen von knapp drei Planeten nötig. Langfristig kann somit unsere Erde nicht mit unserem Lebensstil mithalten.

Anpassungen müssen einerseits auf politischer Ebene erfolgen, andererseits kann aber auch jeder Einzelne von uns mit relativ kleinen Veränderungen im Alltag seinen persönlichen ökologischen Fussabdruck deutlich verkleinern und die Wende zu einem nachhaltigen Lebensstil einleiten.

Mehr Wissen, mehr Genuss

Kürbislasagne mit Sellerie gefüllt / ©: WWF Schweiz / Jules Moser
Kürbislasagne mit Sellerie gefüllt
© WWF Schweiz / Jules Moser
Achten Sie beispielsweise beim Einkaufen auf Nachhaltigkeits-Labels, lernen Sie den Geschmack der saisonale Küche kennen oder lassen Sie sich von feinen Rezepten anregen. Auch auf Ihrem Arbeitsweg und auf Reisen können Sie Zeichen setzen: In der Schweiz entstehen 40 Prozent aller CO2-Emissionen durch Mobilität. Dabei ist die schonende Art zu reisen oft die bequemere, günstigere und effizientere Variante.
Auch Investitionen in Energieeffizienz lohnt sich: Durch weniger Stromverbrauch verbessern Sie ihre persönliche CO2-Bilanz und sparen erst noch Geld. Selbst bei der Wahl ihrer Finanzprodukte können Sie die Zukunft mitbestimmen und Anreize für eine nachhaltige Wirtschaft schaffen.

Lassen Sie sich auf den folgenden Seiten inspirieren, wie kleine Veränderungen Ihren Alltag bereichern können.

Leistungsausweis

  • An der Earth Hour 2012 beteiligten sich so vielen Menschen wie noch nie: 6525 Städte schalteten am 31. März für eine Stunde die Beleuchtung ihrer Wahrzeichen ab. Verhaltensänderung wie das konsequente Abschalten von Lichtquellen, die im Haushalt nicht benötigt werden, ist einer der effizientesten Verhaltenstipps, die der WWF empfiehlt.
  • ZIEL 2010-2013

    Steigerung der Nachfrage nach nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen mittels Anbieten von Tipps für ökologisches Verhalten sowie Publikation von Ratings und Konsuminformationen.

    INDIKATOR
    Anzahl Schweizer, die über die WWF-Ratgeber und Tippdatenbank direkten Zugang zu Wissen über nachhaltigen Konsum haben.
  • ZIEL 2010-2013

    Anzahl Menschen mit Zugang zu Wissen über nachhaltigen Konsum   Zur Zeit werden mit der Tippdatenbank des WWF 65‘000 Menschen erreicht. Diese Zahl soll bis 2013 auf 85‘000 gesteigert werden.
         
       
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