Bedrohungen
Die vielfältige Natur des Kaukasus gerät aufgrund der nicht nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung in der Region immer stärker unter Druck: Abholzung, unkontrollierte Bebauung, Wilderei und Überweidung gefährden die natürliche Flora und Fauna.Lösungsansätze
Unter wesentlicher Mithilfe des WWF eröffnete 2001 der erste Nationalpark im Kaukasus. Der 76 000 Hektar umfassende Borjomi-Kharagauli-Nationalpark bietet ein Besucherzentrum, Wanderwege und Hütten. Seither hat sich der WWF für die Errichtung weiterer Schutzparks eingesetzt.Durch die Parks gewinnt die lokale Bevölkerung neue wirtschaftiche Möglichkeiten: In der Umgebung wird die nachhaltige Waldnutzung gefördert. Gut ausgebildete Ranger überwachen das Schutzgebiet und bekämpfen die Wilderei. Zerstörte oder stark geschädigte Wälder werden unter Einbezug der lokalen Bevölkerung wieder aufgeforstet. Weitere Schutzgebiete entstehen und bilden ein wichtiges Netzwerk an Rückzugsgebieten für Tiere und Pflanzen.
Der WWF hat gemeinsam mit lokalen Akteuren aus verschiedenen Bereichen einen ökoregionalen Naturschutzplan erarbeitet. Dieser Plan legt Gebiete für den Naturschutz fest, identifiziert gefährdete Arten und vereinbart Lösungswege. Aktuell ist ein grenzüberschreitendes Schutzgebiet in Georgien, Armenien und der Türkei im Aufbau. Auch im politischen Bereich ist der Naturschutz ein verbindendes Element, das die Konfliktparteien im Kaukasus an einen Tisch bringt.




























Übersicht Leistungsausweis 2011/2012


Ecoregion newsletter 01/2013