Die Bäche und Flüsse der Schweiz sind stark bedroht. Der WWF arbeitet mit freiwilligen Riverwatchern für lebendige und naturnahe Fliessgewässer. Für Natur und Mensch.
Die Schweizer Fliessgewässer sind keine guten Lebensräume mehr: Die meisten sind zumindest streckenweise verbaut und eingezwängt, viele gar eingedolt, und vielerorts ist der Wasserabfluss stark gestört. Dadurch ist die Artenvielfalt stark zurückgegangen. Bachforelle, Eisvogel, Nase und Fischotter kämpfen ums Überleben oder sind verschwunden. Zudem bieten die begradigten Kanäle nur vermeintliche Hochwassersicherheit, wie auch das Hochwasser im Herbst 2005 gezeigt hat: Wehe, wenn die Dämme brechen. Vielerorts sind auch die Gewässerverbauungen in einem schlechten Zustand. Die Zeit ist reif, um dem modernen und naturnahen Wasserbau zum Durchbruch zu verhelfen. Flüsse und Bäche brauchen mehr Raum!