Hirtenhilfe
2009 hat der WWF Schweiz ein neues Projekt gestartet: Freiwillige Hirtenhilfen unterstützen Hirten auf Alpen, die mit der Präsenz von Grossraubtieren und damit mit Schäden an ihrem Vieh zu rechnen haben.
Ziel ist das Nebeneinander von Alpwirtschaft und Raubtiere wie Wolf, Luchs oder Bär zu verbessern, über die Förderung des Herdenschutzes die Ökologie von Sömmerungsgebieten zu optimieren, sowie das gegenseitige Verständnis von Stadtbevölkerung und Bergler zu fördern.
Effizienter Herdenschutz nötig
Die Wiederbesiedlung der Schweiz durch Luchs, Wolf und Bär hat für die landwirtschaftlich tätige Bevölkerung problematische Auswirkungen: Vor allem Schafe und Ziegen im Sömmerungsgebiet sind in unmittelbarer Gefahr. Ein effizienter Herdenschutz vermindert die Zahl der Angriffe und Risse durch Grossraubtiere deutlich. Zudem bringt die traditionelle Behirtung Vorteile für die ökologische Qualität von Weiden und Bergwäldern. Herdenschutzmassnahmen sind unter Tierhaltern jedoch nicht überall beliebt, da sie mit grösserem Arbeitsaufwand, Konflikte mit anderen Nutzern und höheren Kosten verbunden sind.Werden Sie jetzt aktiv
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Melden Sie sich
Als Hirten-Helfer lernen Sie in einem Einführungslager die Arbeitsweisen der Hirten. Danach können Freiwillige zwischen Gruppen- und Hilfseinsätzen auswählen.
Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!
Kontakt
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Danièle Martinoli
hirtenhilfen@arso.org



























Fotos vom Hirten-Hilfen Projekt auf Flickr