Hirtenhilfe
Seit 2009 bildet der WWF Schweiz freiwillige Hirtenhilfen aus. Ziel ist es, Hirten zu unterstützen, deren Vieh durch Grossraubtiere geschädigt werden könnte. 2013 betreibt die Vereinigung für ökologische und sichere Alpbewirtschaftung (VösA) dieses Pionierprojekt im Auftrag des WWF, bevor das Projekt ab 2014 vollständig in die Verantwortung der VösA übergeht.
Das Ziel des Projekts bleibt dasselbe: Die Akzeptanz gegenüber Grossraubtieren in den betroffenen Regionen soll über konkrete Hilfeleistung verbessert werden. Hirten-Hilfen bieten Entlastung, wo es wegen Grossraubtieren oft bedeutenden Mehraufwand gibt und leisten damit einen solidarischen Beitrag an die Betroffenen.
Effizienter Herdenschutz nötig
Die Wiederbesiedlung der Schweiz durch Luchs, Wolf und Bär hat für die landwirtschaftlich tätige Bevölkerung problematische Auswirkungen: Vor allem Schafe und Ziegen im Sömmerungsgebiet sind in unmittelbarer Gefahr. Ein effizienter Herdenschutz vermindert die Zahl der Angriffe und Risse durch Grossraubtiere deutlich. Zudem bringt die traditionelle Behirtung Vorteile für die ökologische Qualität von Weiden und Bergwäldern. Herdenschutzmassnahmen sind unter Tierhaltern jedoch nicht überall beliebt, da sie mit grösserem Arbeitsaufwand, mit Konflikten und mit höheren Kosten verbunden sind.Kontakt
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Bruno Zähner, Schafhalter und Alpmeister
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