Bornean clouded leopard, Kalimantan, Indonesia
Bornean clouded leopard (neofelis diardi) in a tree, ... / ©: © Alain Compost / WWF-Canon

Artenschutz

Lebensraumverlust, Wilderei und vermehrt auch der Klimawandel setzen vielen Arten stark zu. Rund ein Drittel aller untersuchten Arten sind gemäss der Weltnaturschutzunion IUCN gefährdet.
Jagd, Krankheiten, Isolation der verschiedenen Populationen durch Lebensraumzerschneidung und internationaler Handel mit gefährdeten Tier- und Pflanzenarten sind weitere Faktoren, welche die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten bedrohen.

Der WWF setzt sich ein

Der WWF engagiert sich in der Schweiz und über 100 weiteren Ländern für den Erhalt dieser Artenvielfalt. Schutzgebiete, Verbindungskorridore zwischen einzelnen Schutzparks, Bekämpfung der Wilderei und der illegalen Ausbeutung sind Massnahmen des WWF zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Die Schutzbemühungen für symbolträchtige Tierarten dienen immer auch dazu, ganze Lebensräume mit all ihren Lebewesen in Ihren natürlichen Funktionen zu erhalten und für Mensch und Natur langfristig zu sichern.

Um den weltweiten Handel mit bedrohten Arten kontrollieren zu können, engagiert sich der WWF bei internationalen Artenschutzkonferenzen, setzt sich für verbindliche Abkommen ein und behält deren Umsetzung im Auge.

Das können Sie tun

Luchs / ©: WWF

Einsatz für Grossraubtiere in der Schweiz

Bär, Wolf und Luchs finden ihren Weg zurück in die Alpenregion. Der WWF setzt sich für ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Tier ein.

Washingtoner Artenschutzabkommen

Im Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) verpflichten sich 178 Länder zur strengen internationalen Handelskontrolle von über 30 000 Tier- und Pflanzenarten und von sämtlichen daraus hergestellten Produkten. CITES kontrolliert jedoch nur den internationalen Handel. Deshalb liegt es in der Verantwortung der einzelnen Staaten, die Tiere und Pflanzen in ihren Lebensräumen durch geeignete Gesetze zu schützen und erhalten.

Für die Einfuhr erlaubter Souvenirs aus geschützten Arten brauchen Reisende eine gültige CITES-Ausfuhrbewilligung des Herkunftslandes und eine CITES-Einfuhrbewilligung des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET).
Diese müssen Sie vor der Rückreise beantragen!

Ausführlichere Informationen zu CITES

TRAFFIC

1976 haben der WWF und IUCN die Organisation TRAFFIC gegründet. TRAFFIC deckt illegalen Handel mit bedrohten Arten auf, bekämpft und unterbindet ihn soweit wie möglich.
Eine wichtige Tätigkeit von TRAFFIC ist das systematische Sammeln von Daten über Marktangebot und Nachfrage, über illegale Exporte, überzogene Exportbewilligungen, und ähnliches. Damit kann TRAFFIC Regierungen jene Fakten vorlegen, die zur Verabschiedung oder Durchsetzung unerlässlicher Tierschutzgesetze nötig sind. Darüber hinaus leistet TRAFFIC wichtige Aufklärungsarbeit bei Regierungen und in der Bevölkerung.

Ausführlichere Informationen zu TRAFFIC

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vor 2 Stunden @WWF_Schweiz

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