Captive female and kitten Eurasian Lynx, Norway
Eurasian Lynx (Lynx lynx), captive female and ... / ©: © Staffan Widstrand / WWF

Grossraubtiere

Die Lebensgrundlagen für die drei Grossraubtiere Wolf, Luchs und Bär sind heute in weiten Teilen der Schweizer Alpen und des Jura wieder intakt.

Verschiedene Projekte, an denen der WWF aktiv beteiligt ist, haben zum Ziel, dass die Grossraubtiere langfristig bei uns überleben können. Wichtig ist dabei die Verknüpfung der Populationen im ganzen Alpenbogen. Die Schweiz hat – als zentrales Alpenland – eine besondere Verantwortung bei der Erhaltung der Grossraubtiere Wolf, Luchs und Bär und ihrer Lebensräume.
 

Ausrottung

Mit dem Verschwinden der Wälder und der natürlichen Beutetiere von Luchs, Wolf und Braunbär sowie der Zunahme der Nutztiere im Laufe des 16. Jahrhunderts verschärfte sich der Konflikt zwischen Grossraubtieren und Menschen. Die Nutzung der Alpen erreichte im 19. Jahrhundert ihren Höhepunkt. Viele Bergwälder wurden durch Waldweide und übermässige Ausbeutung der Holzvorräte zerstört. Damit war auch der Lebensraum der Wildtiere vernichtet. Die ungeregelte Jagd trug ebenfalls zum Verschwinden des Wildes bei. Die Grossraubtiere waren gezwungen, Nutztiere zu reissen. Dies führte schliesslich zur Ausrottung von Wolf, Luchs und Braunbär. Anders als heute wurden früher gerissene Schafe und Ziegen nicht vergütet.
 

Akzeptanz

Viele Leute sehen in der Rückkehr von Luchs und Wolf eine Bereicherung der einheimischen Artenvielfalt. Illegale Tötungen zeigen aber, dass der Widerstand gegen die Tiere teilweise noch gross ist. Das WWF-Herdenschutzprojekt trägt wesentlich dazu bei, dass immer mehr Nutztierhalter in den Schweizer Alpen ihre Herden vor Übergriffen von Grossraubtieren schützen.
 

Das können Sie tun

Jahresbilanz Grossraubtiere:
Mehr Tiere, doch nicht mehr Risse

160 Luchse, 25 Wölfe, 2 Bären - Trotz stetem Aufwärtstrend blieben die Bestände auch 2014 übersichtlich. Die gute Nachricht: Die Risszahlen stiegen nicht an. Die schlechte Nachricht: Die Diskussionen um Grossraubtiere in unserem Land werden immer vergifteter. Der WWF zieht Bilanz.

Abonnieren Sie den WWF Newsletter

Kompakt und aktuell: Ihre WWF News per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

Werden Sie unser Fan


Dem WWF auf Twitter folgen

Der Panda verzichtet auf Fleisch und hält so seinen #Fussabdruck klein. Du auch? Teste hier. http://t.co/PXBRz5vpPa http://t.co/dabGooHNDk
vor 4 Stunden @WWF_Schweiz

Helfen Sie uns, die Wälder weltweit zu schützen

Alpen

Ihre Spende an den WWF kann steuerlich geltend gemacht werden.