Kuh / ©: Kimsonal – Fotolia.com

Fleisch & Milchprodukte

Fleisch- und Milchprodukte sowie Eier machen knapp die Hälfte unseres Ernährungs-Fussabdrucks aus. Anders ausgedrückt: Die grössten Umweltsünder unter den Lebensmitteln sind tierischen Ursprungs.
Im Schnitt konsumiert jeder Schweizer täglich 140g Fleisch. Aufs Jahr gerechnet sind das 52kg pro Person. Dazu kommen noch durchschnittlich 380kg Milch.
 

Wieso ist das problematisch für unsere Umwelt?

Die Umweltbelastung, welche entsteht bis ein Lebensmittel bei uns auf dem Teller liegt, unterscheidet sich deutlich - je nachdem, ob es pflanzlich oder tierisch ist. Dies vor allem, weil durch die Verdauung viele wertvolle und unter grossem Ressourceneinsatz produzierte Nährstoffe verloren gehen. Für 1 Kilogramm Rindfleisch müssen 5 bis 20Kg Futtermittel produziert und verfüttert werden. Vergleicht man die Emissionen von einem Kilogramm Rindfleisch mit den Emissionen von beispielsweise einem Kilogramm Linsen mit ähnlichem Proteingehalt zeigen sich enorme Unterschiede: Rindfleisch emittiert 1540g CO2 pro 100g, Linsen hingegen schlanke 70g CO2 eq pro 100g. 

Die Lösung lautet: Mehr pflanzenbetonte Menüs probieren und tierische Produkte seltener, dafür umso bewusster geniessen – für Sie und unser Klima. Wenn Sie Ihren Fleischkonsum auf dreimal wöchentlich reduzieren, verringern Sie Ihren Ernährungs-Fussabdruck verglichen mit dem Durchschnitt bereits um 20 Prozent. Um Ihren Ernährungsfussabdruck weiter zu verkleinern essen Sie zudem saisonal und biologisch.

Das können Sie tun

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