Der Druck steigt
Die dynamische wirtschaftliche Entwicklung und grossflächige Abholzungen üben Druck auf die Wälder aus. Ihre Armut zwingt grosse Teile der Bevölkerung Brennholz in den Wäldern zu sammeln oder Holzkohle herzustellen. Zudem fällt immer mehr Wald neuen Siedlungs- und Landwirtschaftsflächen zum Opfer. Wo einst Wälder standen, wächst heute Reis oder Kaffee. Daneben werden neue Strassen gebaut, um die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern. Doch Strassen zerschneiden Lebensräume und erleichtern den Zugang für illegale Holzfäller und Wilderer.Die Hoffnung heisst Waldschutz und FSC: In den Mekong-Ländern Vietnam, Kambodscha und Laos schützt der WWF die Wälder auf zwei Ebenen: Einerseits unterstützt er Waldschutzgebiete und Nationalparks. Die Schutzgebiete schränken die lokale Bevölkerung in der Nutzung der Wälder ein. Deshalb zeigt der WWF in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung alternative Einkommensquellen auf, wie zum Beispiel eine sanfte touristische Entwicklung oder die Produktion von Wildhonig.
Andererseits fördert der WWF mit Hilfe des Schweizer Staatssekretariates für Wirtschaft (SECO) die FSC-Zertifizierung von Naturwäldern und Pflanzungen. FSC berücksichtigt ökologische und soziale Standards und fördert so eine nachhaltige Holzproduktion.



























Nachhaltige Waldbewirtschaftung