/ ©: Chris Martin Bahr / WWF-Canon

Der WWF und die Wirtschaft

Der WWF will die Wirtschaft bewegen, denn sie trägt eine grosse Verantwortung für die Umwelt. Der WWF findet: Unternehmen müssen diese Verantwortung wahrnehmen. Das bedeutet: Weniger CO2 ausstossen und nachhaltiger mit Ressourcen umgehen.
Der WWF ist auf vier Ebenen aktiv, um seine Ziele zu erreichen. Er arbeitet draussen im Feld, er versucht, die Politik zu beeinflussen sowie die Konsumentinnen und Konsumenten zu sensibilisieren. Und: Er versucht, die Wirtschaft nachhaltiger zu machen. Letzteres tut der WWF auf vier Arten.

  • Partnerschaften: Der WWF handelt mit Partnerfirmen Zielsetzungen zur Verbesserung ihres Fussabdrucks aus.
  • Start-Ups: Der WWF Schweiz unterstützt junge Firmen und Organisationen, die sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzen.
  • Runde Tische und Labels  Der WWF setzt sich an Runden Tischen für umwelt- und sozialgerechte Anbau- und Produktionsmethoden ein und unterstützt nachhaltige Labels.
  • Druck: Der WWF kritisiert öffentlich.


 / ©: WWF Schweiz
Der WWF ist finanziell unabhängig von der Wirtschaft. Die Haupteinnahmen generieren sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.
© WWF Schweiz
  • Klimaschutz beginnt auf dem Teller

    Die SV Group in der Schweiz verpflichtet sich gegenüber dem WWF, bis 2015 10% ihrer Treibhausgas-Emissionen einzusparen. Dafür tritt das grösste Pernsonalgastronomie-Unternehmen der Schweiz WWF Climate Savers bei und lanciert gemeinsam mit dem WWF Schweiz das Programm ONE TWO WE für eine klimafreundliche Personalgastronomie.
  • CO2

    Ziel 2010-2013

    Vereinbaren ambitionierter Reduktions- und Kompensationsverpflichtungen mit Schlüsselfirmen der Schweizer Wirtschaft: Reduktion der CO2 Emissionen durch Firmenpartner und über die Beeinflussung des weltweiten Gerätemarktes um 5 Mio Tonnen (2010: 600‘000 Tonnen) bis 2013.

    Ziele 2011/2012

    Reduktion der betriebs- und produktbedingten CO2 Eimissionen der Firmenpartner um gesamthaft rund 40% (rund 1 Mio Tonne Reduktion, 2010: 600‘000 Tonnen). Der Kompensationsanteil darf 20% nicht übersteigen.


    Seafood

    Ziel 2010-2013

    Zusammenarbeit mit WWF Seafood Group Unternehmen zur Steigerung des Anteils empfehlenswerter Seafood-Labels am Gesamtmarkt: Marktanteil MSC am gesamten Fischmarkt in der Schweiz steigt auf 12% bis 2013*.

    Ziele 2011/2012

    Steigerung des Marktanteils von MSC* am gesamten Schweizer Fischmarkt auf 8%.


    Wald

    Ziel 2010-2013

    Zusammenarbeit mit Grossverteilern für den vermehrten Absatz von Produkten aus umwelt- und sozialverträglicher Waldbewirtschaftung: Steigerung des Umsatzes an FSC-Produkten bei GFTN-Switzerland Partnern um 15% auf 350 Mio CHF.

    Ziele 2011/2012

    National: Steigerung des Umsatzes an FSC Produkten bei GFTN-Schweiz Partnern auf 370 Mio.


    *hier muss erwähnt werden, dass die Zahlen immer nur für Kalenderjahre vorliegen, der WWF also im Juni 2012 die Zahlen von Kalenderjahr 2011 von seinen Partnern erhält.
  • CO2

    Leistungsbilanz 2011/2012

    Die Daten zur Reduktion und Kompensation der CO2 Emissionen durch Firmenpartner liegen für 2012 noch nicht vor.


    Seafood

    Leistungsbilanz 2010-2013

    Der Marktanteil MSC am gesamten Fischmarkt der Schweiz liegt bei 11,7%. Das Ziel von 12% bis 2013 ist also nicht mehr weit entfernt. Die jährliche Wachstumsrate von 20 Prozent stimmt uns positiv, dass wir das Ziel 2010-2013 erreichen.

    Leistungsbilanz 2011/2012

    Der anvisierte Marktanteil von 8% wurde mit erreichten 11,7% deutlich übertroffen.


    Wald

    Leistungsbilanz 2010-2013

    Umsatz FSC-zertifizierte Produkte
    Mit der Überschreitung der Marke von 350 Mio CHF Umsatz im Jahr 2011 wurde das Ziel 2010-2013 bereits vollumfänglich erreicht. Der WWF Schweiz hat sich daher im Jahresziel für 2011 die Erreichung von 370 Mio CHF Umsatz vorgenommen.

    Leistungsbilanz 2011/2012*

    Umsatz FSC-zertifizierter Produkte
    Der Umsatzanstieg der letzten Jahre setzte sich weniger steil fort. Zwar stieg der Umsatz von 359 auf 362 Mio CHF, allerdings wurde das Jahresziel von 370 Mio CHF knapp verfehlt.


    *hier muss erwähnt werden, dass die Zahlen immer nur für Kalenderjahre vorliegen, der WWF also im Juni 2012 die Zahlen von Kalenderjahr 2011 von seinen Partnern erhält.

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"Nur schwache individuelle und kollektive Strahlenexpositionen für die Meeresfauna." Dann sind wir ja beruhigt. #NOT http://t.co/jdkDnasX75
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