/ ©: WWF-Canon/Michel Gunther

Klimawandel

Die Menschen stossen Jahr für Jahr mehr CO2 aus. Insgesamt lag der Ausstoss 2010 weltweit bei fast 32 Milliarden Tonnen CO2 – so viel wie noch nie.
Über 2000 weltweit führende Klimawissenschaftlerinnen und -wissenschaftler haben sich im Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) zusammen geschlossen. Deren umfangreichen Datenanalysen lassen keinen Zweifel offen: Es wird wärmer auf der Erde. Und zwar beunruhigend schnell. Was das Klima in vormenschlichen Zeiten in Jahrtausenden durchgemacht hat, erleben wir jetzt innerhalb von 100 Jahren.
Wenn die internationale Gemeinschaft keine einschneidenden Massnahmen ergreift, wird die Durchschnittstemperatur innerhalb weniger Jahrzehnte um mehrere Grad steigen.

Die Ursachen des Klimawandels

Den gravierenden Klimaveränderungen liegt eine Verstärkung des natürlichen Treibhauseffekts innerhalb der Erdatmosphäre zugrunde. Das IPCC ist sich darin einig, dass dessen Verstärkung und die damit einhergehenden rasanten Temperaturanstiege der letzten hundert Jahre durch den Mensch verursacht werden. 
Treibhauseffekt / ©: Illustration: Nicolas d'Aujourd'hui

Der Treibhauseffekt

Wie Kohlendioxid und andere Treibhausgase die Atmosphäre aufheizen und weshalb die Erde ohne sie lebensfeindlich wäre.

Die grössten menschgemachten CO2-Quellen

CO2-Emissionen durch die Verbrennung fossiler Energieträger (Erdöl, Erdgas, Braun- und Steinkohle) zur Strom- und Wärmegewinnung sowie für Transporte und individuelle Mobilität sind der treibende Faktor der Klimaerwärmung. Jedes Jahr werden dadurch rund 30 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre freigesetzt – mit weltweit steigender Tendenz!

Niederaussem power plant , coal-fired (lignite), run by RWE. Near Cologne in North-Rhine ... / ©: WWF-Canon / Andrew KERR

Energie aus Kohle

Ein mittelgrosses Kohlekraftwerk stösst rund 10 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus – so viel wie alle Schweizer Autos in einem Jahr zusammen.

 / ©: flickr.com

Verkehr

Weltweit trägt der Verkehrssektor etwa 14 Prozent zu den gesamten, globalen Treibhausgasemissionen bei – mit steigender Tendenz. In der Schweiz ist der Verkehr bereits heute Klimasünder Nr. 1.
 / ©: flickr.com

Flugverkehr

Der Flugverkehr wächst stetig und rasch – und Flugreisen sind extrem CO2-intensiv: Ein Flug von Zürich nach Miami und zurück verursacht pro Person gleich viel CO2 wie ein Auto bei durchschnittlicher Nutzung während eines Jahres.

Die Folgen des Klimawandels

Die verheerenden Folgen des Klimawandels sind weltweit unverkennbar und auch die Schweiz ist deutlich stärker betroffen als weitläufig angenommen. So nahm im 20. Jahrhundert die Durchschnittstemperatur weltweit um 0.4 bis 0.8 Grad Celsius, in der Schweiz sogar um 1.4 Grad zu.
Wasserhose, Kroatien.
Wasserhose (ein ungewöhnliches und gefährliches Meteor aus grossen ... / ©: WWF-Canon / Michel GUNTHER

Extremwetterereignisse

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben schwere Wetterereignisse auf der Nordhalbkugel um 2 bis 4 Prozent zugenommen. Hitzewellen wurden häufiger, intensiver und länger seit den 70er Jahren.
 / ©: Steve Morello / WWF Canon

Polargebiete

Bereits im Frühjahr 1995 brach ein antarktischer Eisberg von der Grösse des Kantons Waadt in den Südatlantik – nirgendwo sonst sind die Zeichen des Klimawandels so deutlich zu sehen wie in den Polregionen.
Nelly Damaris Chepkoskei, Kenia / ©: © WWF

Klima-Zeugen

Der WWF hat mit Menschen gesprochen, die das Ansteigen des Meeresspiegels und das Ausbleichen der Korallen, die heftigen Stürme und das Aussterben von Arten, tödliche Hitzewellen und Dürre bezeugen können oder persönlich davon betroffen sind.
 / ©: Cactus26

Gebirge und Gletscher

Gletscher bilden das grösste Süsswasserreservoir der Welt. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung ist davon abhängig. Durch den Klimawandel schmelzen die Gletscher – in manchen Regionen rapide: Seit den 1980er Jahren ist etwa der Walliser Feegletscher um die Hälfte zurückgegangen.
Fiji is famous throughout the world for spectacularly rich and vibrant soft coral reefs. Fed by ... / ©: Cat Holloway / WWF-Canon

Ozeane und Korallenriffe

Meere transportieren Wärme, kühlen den Planten und speichern riesige Mengen an CO2. Die Ozeane nehmen immer weniger Kohlendioxid auf, versauern, erwärmen sich und der Meeresspiegel steigt.

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Schreiben Sie an climate@wwf.ch.

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