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Eisberg im Meer in Grönland
Klima & Energie

Klimawandel: Die grösste Herausforderung der Menschheit

Klima & Energie – Globale Herausforderung

WEG VON FOSSILEN ENERGIEN: ES GEHT UM UNSERE ZUKUNFT

Die Fakten zum Klimawandel sind klar, die Technologien sind da: Wenn wir den Anstieg des Meeresspiegels, die Übersäuerung der Meere, Extremwetter, Massen-Artensterben, Lebensmittelknappheit, die Bedrohung ganzer Ökosysteme und die Vernichtung der Lebensgrundlage von Millionen von Menschen abwenden möchten, müssen wir uns jetzt für eine 100 Prozent erneuerbare und faire Energiezukunft entscheiden.

Kohle, Erdgas und Erdöl haben uns viele Jahrzehnte lang Wohlstand und Komfort gebracht, aber mit einem hohen Preis wie massiver Luftverschmutzung und der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen. Zugleich führte der damit einhergehende Ausstoss von Treibhausgasen zur Erhitzung der Erdatmosphäre und damit zu einer Klimastörung in gewaltigem Ausmass. Davon sind heute sowohl der Mensch als auch zahllose Tier- und Pflanzenarten und viele Ökosysteme existenziell bedroht. Gelingt es nicht, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur dauerhaft deutlich unter 1,5 Grad zu halten, wird der Klimawandel Millionen von Menschenleben kosten. Alles was uns lieb ist, steht auf dem Spiel. 

Der WWF will die Erwärmung der Erde auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellen Temperaturen begrenzen. Hierzu setzt er sich für die weltweite Reduktion der Treibhausgas-Emissionen auf null bis 2050 ein und will das Energiesystem auf 100 Prozent erneuerbare Energien umstellen. In der Schweiz soll netto null bis spätestens 2040 und 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2035 erreicht sein. Auch negative Emissionen sind für die Begrenzung der Erderhitzung wichtig: Der WWF setzt sich deshalb unter anderem für die Wiederherstellung von Waldlandschaften und Böden ein, die Kohlenstoff binden. Weltweit steigen die Emissionen leider nach wie vor. Doch wir sehen auch erste Zeichen eines globalen Wandels: Das Wachstum der weltweiten CO2-Emissionen für die Stromerzeugung konnte gestoppt werden, obwohl Wirtschaft und Bevölkerung und damit der Stromverbrauch gewachsen sind. Nun gilt es, diesen Trend hin zu mehr erneuerbaren Energien zu forcieren.

Unser Ziel

Eine Gesellschaft, in der Menschen und Natur geschützt sind und die die Erderhitzung auf 1,5 Grad Celsius begrenzt.

100 Prozent erneuerbar: Die notwendige Transformation

Der WWF arbeitet auf globaler und regionaler Ebene daran, tödliche Energieträger wie Kohle, Gas und Öl durch erneuerbare Energiequellen zu ersetzen und die Energieverschwendung zu stoppen. Wir setzen uns für eine engagierte Klimapolitik ein und erarbeiten mit Vertreter:innen der Wirtschaft und Finanzwelt Lösungen für Nachhaltigkeit in ihren Unternehmen.

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Ein Pinguin springt in der Antarktis von einer Eisscholle ins Meer.

Unsere Ziele bis 2030

  • Alle Länder und nichtstaatlichen Akteure haben sich 1,5-Grad-Ziele gesetzt und umgesetzt und sind auf dem besten Weg, bis 2050 netto null zu erreichen.
  • Erneuerbare Energien ohne Wasserkraft machen 40 Prozent der weltweiten Stromerzeugung aus.
  • Die globale Energienachfrage wird gegenüber 2010 um 15 Prozent gesenkt, durch verbesserte Energieeffizienz und energieeffizientes Verhalten.
  • Alle Länder haben nationale Pläne zur Klimaanpassung, die die sozioökologische Widerstandsfähigkeit sicherstellen.
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Die Klimaallianz, zu der auch der WWF gehört, überreicht in Bern eine Petition.

Unsere Herangehensweise

Um diese Wende zu schaffen und unsere Lebensgrundlagen zu sichern, braucht es entschiedenes Handeln von allen. Wir setzen alle Hebel in Bewegung: von der kommunalen, kantonalen, nationalen und internationalen Politik über die Finanzwirtschaft bis hin zu Unternehmen und Privatpersonen.

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Installierte Solaranlage auf Dach

Unsere Lösungen

  • Wir engagieren uns in der Politik, um überall auf der Welt griffige Gesetze und Massnahmen gegen den Klimawandel zu beschliessen.
  • Wir unterstützen internationale Klimaprojekte im globalen Süden, um die Energieversorgung dieser Länder mit erneuerbaren Energien aufzubauen.
  • Wir erarbeiten mit Vertretern der Wirtschaft und der Finanzwelt Wege, den globalen Handel nachhaltig zu gestalten.

Projekte

Der WWF setzt sich seit seiner Entstehung für die Harmonie von Mensch und Natur ein. Der Klimawandel gefährdet dieses Gleichgewicht. Deshalb steht das Klima in fast allen Bereichen unserer Arbeit im Zentrum: ganz egal ob im Regenwald, in einem Korallenriff oder einem kantonalen Parlament.

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Frau flickt Fischernetz im Licht einer Solarlampe. Barefoot College Madagaskar

Barefoot College Madagaskar

Im Barefoot College in Madagaskar werden Frauen zu Solar-Ingenieurinnen ausgebildet. Das vom WWF unterstützte Projekt ermöglicht den ländlichen Regionen Madagaskars Zugang zu Elektrizität aus erneuerbaren Energien.

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Ein Moor mit Senken und einer Brücke

Geheimnisvolle Moore: Ihre unterschätzte Rolle im Klimaschutz

Obwohl Moore nur 3 Prozent der Erdoberfläche einnehmen, speichern sie doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde, die 30 Prozent der Erde bedecken. Durch menschliche Eingriffe verwandeln sich Moore jedoch von Kohlenstoff-Senken in massive CO2-Emitter und verlieren an ihrer einzigartigen Biodiversität. Der WWF Schweiz setzt sich deshalb für die Umsetzung des Moorschutzes ein. 

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Escuintla, eine Climate Smart City in Guatemala

«Climate Smart Cities» in Guatemala

Über die Hälfte der Weltbevölkerung lebt in Städten und sie sind für 70 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Der WWF entwickelt deshalb mit Städten Nachhaltigkeitsstrategien und unterstützt sie dabei, diese umzusetzen. Zum Beispiel in Guatemala.

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Quinoa

Unser Engagement für eine umweltverträgliche Landwirtschaft

Die Art, wie wir Landwirtschaft betreiben, hat einen grossen Einfluss auf die Natur und die Artenvielfalt. Der WWF Schweiz setzt sich deshalb für eine Landwirtschaft ein, die gesunde, saisonale und umweltverträgliche Produkte produziert.

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Kenias Einwohner testen den Holzofen,  Naivasha in Kenia

Klimaschutzprojekte von Coop und WWF

Gemeinsam mit Coop setzt der WWF seit 2007 Klimaschutzprojekte mit positiver Wirkung für das Klima, die Menschen und die Biodiversität vor Ort um.

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Solardach auf einem Bürogebäude in Neuhausen

Energiewende in den Gemeinden

Die grosse Energiepolitik wird in Bern bestimmt. Bei der Umsetzung der Energiewende spielen die Gemeinden jedoch eine zentrale Rolle und können vorbildhaft vorausgehen.

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Fiume Calnegia, Fluss im Tessin

Nationale Klima- und Energiearbeit

Ökosysteme verändern sich aufgrund der Erderwärmung so stark, dass die Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen nicht absehbar sind. Mit engagiertem und schnellem Handeln können wir uns dem Klimawandel jedoch entgegen stellen – das ist ein Hauptfokus der WWF-Arbeit.  

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Die Klimaallianz, zu der auch der WWF gehört, überreicht in Bern eine Petition.

Abstimmungen und Wahlen

Mit Abstimmungen und Wahlen werden wichtige Weichen für die Zukunft der Umwelt gestellt. Der WWF bringt sich deshalb aktiv in Abstimmungs- und Wahlkämpfe ein und setzt umweltrelevante Themen auf die politische Agenda. Hier finden Sie unsere Parolen zu aktuellen Abstimmungen und Wahlen.

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Moorlandschaft, Eriz, Bern, Switzerland

Aktiv werden

Nur gemeinsam gelingt es, den Klimawandel zu stoppen. Dabei kann jede:r etwas tun. Unterstützen Sie uns mit einer Spende, mit Ihrer Stimme bei Wahlen und Abstimmungen oder mit Ihrem Verhalten im Alltag.

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Eisbär in Svalbard, Norwegen

Ich schütze das Klima

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Mit Ihrer Spende helfen Sie, den Klimawandel zu bremsen und die Eisschmelze in den Polargebieten zu stoppen.

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