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Die Geschiebeflächen an die Ufer der Gérine sind einer der letzten Lebensräume der vom Aussterben bedrohten Türks Dornschrecke.
Ärgera/Gérine

Eine unserer Gewässerperlen

Ägera/Gérine - die Dynamische

Folgen Sie dieser Gewässerperle durch den Plasselbschlund bis zu den wundervollen Auengebieten bei Plasselb. 

Ausflugstipp

Startpunkt der Wanderung ist die Bergstation des «Telemixte» beim Gipfel von La Berra, wo Sie eine wunderbare Aussicht geniessen können. Die Bergbahn bringt Sie von Juli bis August täglich und von September bis Oktober von Mittwoch bis Sonntag auf den Gipfel. Am Wochenende verkehrt ab La Roche Village ein Bus bis zur unteren Station der Bergbahn.

Von La Berra aus geht es die ganze Wanderung stets bergab: Angangs noch relativ steil via den Torrygraben, eines der Seitentäler der Gérine, auf Deutsch Ärgera. Sobald Sie jedoch das Haupttal (den Plasselbschlund) erreichen, folgen Sie gemütlich der Ärgera bis nach Plasselb. Im letzten Teil der Wanderung beginnt einer der wertvollsten Abschnitte der Ärgera, das Auengebiet Plasselb-Marly.Dieses Gebiet, das sich bis nach Marly erstreckt, wurde ins Bundesinventar Auen von nationaler Bedeutung aufgenommen. Am Ende durchqueren Sie bei Plasselb auch das Auengebiet Ärgera. Von der Ortschaft Plasselb haben Sie regelmässige Busverbindungen Richtung Fribourg.

Zum Fluss

Bis auf einige wenige Verbauungen im Unterlauf hat die Gérine einen weitgehend natürlichen Charakter. Sie entspringt in den Voralpen, zwischen den Ausläufern des Kapbergs, La Patta und La Berra. Mehrere Zuläufe liefern viel Geschiebe. Die Gérine ist ein sehr dynamischer Fluss und weist vielerorts zwei Flussarme auf. Dank dieser Dynamik entstehen Lebensräume für unzählige Tierarten wie Eintagsfliegen, Bachforellen und Groppen.

Wussten Sie, dass ...

… die Ufer der Gérine einer der wenigen Orte nördlich der Alpen sind, wo die Türks Dornschrecke, eine kleine Heuschreckenart, noch zu finden ist? Diese Art lebt auf Sand- und Kiesbänken alpiner Flüsse und gilt als vom Aussterben bedroht. Sie besiedelt ausschliesslich Uferbereiche der Alpenflüsse mit Geschiebeflächen, die mit mehr oder weniger feuchtem Sand oder Schlick bedeckt sind.

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Alpenpanorama

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Bonobo-Mutter küsst ihr Baby

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