Liebe Gemeindepräsident:innen
Wo früher Grün war, ist heute Grau.
Die Folgen spüren wir längst vor unserer Haustür:
Hitze staut sich über Asphalt und Beton.Starkregen überflutet Keller und Strassen.Tiere und Pflanzen verlieren Lebensraum.Wir alle verlieren Lebensqualität.
Die Lösung liegt in der Natur selbst:Geben Sie der Natur mehr Raum!
Sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung und Schatten: Natur schützt vor Überschwemmungen, stärkt unsere Gesundheit und schafft Lebensqualität.
Mehr Grün ist kein Luxus, sondern eine Investition in unsere Zukunft.
Die Natur ist unser Leben.Sorgen wir für beides.
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Immer mehr Flächen in der Schweiz werden überbaut, asphaltiert oder versiegelt. Dadurch verschwinden Wiesen, Bäume, Hecken und Gärten – und Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Graue Flächen heizen sich stärker auf, Regenwasser versickert schlechter, die Lebensqualität sinkt. Mehr Grün vor der Haustür schützt vor Hitze und Starkregen, stärkt die Biodiversität und macht unser Zuhause lebenswerter.
«Grün statt Grau» bedeutet: Bestehende Naturflächen erhalten und neue Grünräume schaffen – gerade auch mitten im Siedlungsraum. Bäume, Wiesen, Hecken, Gewässer, offene Böden, entsiegelte Flächen sowie begrünte Dächer und Fassaden spenden Schatten, kühlen die Umgebung, lassen Regenwasser versickern und schaffen Nahrung, Schutz und Lebensraum für Tiere und Pflanzen.
Versiegelte Böden können kaum Wasser aufnehmen. Bei Starkregen steigt dadurch das Risiko von Überschwemmungen, überlasteten Kanalisationssystemen und Schäden an Gebäuden. Bei hohen Temperaturen speichern Asphalt und Beton Hitze und geben sie nur langsam wie-der ab. Mit jeder versiegelten Fläche verschwinden zudem Lebensräume für Tiere und Pflanzen.
Grüne Flächen kühlen die Umgebung, speichern Wasser, verbessern die Luft und bieten Erholung direkt vor der Haustür. Sie helfen, Hitzetage erträglicher zu machen und entlasten bei Starkregen die Kanalisation. Gleichzeitig verbinden sie Lebensräume und ermöglichen es Tieren und Pflanzen, Nahrung, Schutz und Nistplätze zu finden. Grün ist deshalb kein Luxus, sondern Vorsorge für Gesundheit, Biodiversität und Lebensqualität.
Wir fordern die Gemeindepräsident:innen der Schweiz auf, bestehende Naturflächen besser zu schützen und mehr Raum für Grün in Siedlungen zu schaffen. Gemeinden sollen Grünflächen erhalten, Böden entsiegeln, Bäume pflanzen, Hecken fördern und naturnahe Flächen ermöglichen. Damit investieren sie in Gesundheit, Lebensqualität und Vorsorge: mehr Schutz vor Hitze und Starkregen, weniger langfristige Folgekosten und mehr Biodiversität im Siedlungsraum.
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