20. Februar 2017 — Medienmitteilung

Wolfswilderei darf nicht ungestraft bleiben

Der WWF verurteilt den zweiten nachgewiesenen Fall von Wolfswilderei im Wallis innert einem Jahr aus Schärfste. Schon letztes Jahr wurde ein Wolf im Wallis getötet. Auch der am Freitag im Vals d’Anniviers gefundene Wolf starb an Schussverletzungen.

Nordamerikanischer Grauer Wolf

Die Wilderei von Wölfen ist kein Kavaliersdelikt.

«Es darf nicht sein, dass Wilderer einfach nach Belieben Wölfe töten», meint Gabor von Bethlenfalvy, Grossraubtierverantwortlicher beim WWF Schweiz.

«Die Wilderei ist kein Kavaliersdelikt. Wir nehmen erleichtert zur Kenntnis, dass vom zuständigen Amt bereits Anzeige erstattet wurde und hoffen, dass die Schuldigen gefunden und entsprechend hart bestraft werden.»

«Letzte Woche wurde mit dem illegalen Abschuss eines Weibchens potentiell ein weiteres Wolfsrudel im Wallis verhindert. Es ist ein Armutszeugnis, dass in der Schweiz immer noch keine langfristig überlebende Wolfspopulation existiert.»

Kontakt

Gabor von Bethlenfalvy
Grossraubtierverantwortlicher WWF Schweiz
+41 76 552 18 09