Die Goldach hat die Landschaft geformt
Goldach

Eine unserer Gewässerperlen

Goldach – Spektakuläre Schluchten im Osten

Tiefe Schluchten und einzigartige Sandsteinformationen: Die von der Goldach geformte Landschaft bietet spektakuläre Ansichten. Auf seinem Weg vom Appenzellerland bis zum Bodensee hat sich der Fluss tief in das Gestein eingefressen.

Ausflugstipp

Die Busstation Zweibrücken (Rehetobel) in Appenzell Ausserrhoden befindet sich direkt auf der Brücke, unter der die Goldach hindurchrauscht. Von hier aus folgen Sie dem Weg Richtung Chastenloch. Durch die Schluchtenlandschaft hindurch beginnt bereits nach kurzer Zeit der Anstieg. Nach insgesamt drei Kilometern und gut einer Stunde erreichen sie bereits die Bahnstation Trogen. Wem dies zu kurz ist, der läuft ab Brändli weiter bis ins Quellgebiet der Goldach zur Busstation Landmark. Leider ist der Weg ab hier häufig nicht mehr direkt am Bach.

Zum Fluss

Obwohl die Goldach auf mehreren Abschnitten durch Wasserentnahmen und Kraftwerke beeinträchtigt ist, konnte sie in anderen Teilen ihren natürlichen und wilden Charakter bewahren. Die imposantesten Schluchten sind schwer zugänglich und liegen fernab der Wanderwege. Im Chastenloch lässt sich erahnen, wie es weiter unten im Ibengraben und Martinsloch aussieht. Doch nicht nur landschaftlich, auch biologisch ist es ein wertvolles Gebiet. Durch genügend Totholz, Steine und Kies sowie einen sich stets verändernden Abfluss werden immer wieder neue Lebensräume geschaffen. Stein- und Edelkrebse, Wasserinsekten, Fische und sogar seltene Amphibien kann man mit etwas Geduld an dieser Gewässerperle beobachten. Potential zur Aufwertung des Flusses gibt es im Mündungsbereich am Bodensee. Durch den Rückbau der Schwellen könnte man den Fischen ihre Wanderung entscheidend erleichtern.

Wussten Sie, dass ...

…die Goldach, neben der Steinach, ein wichtiges Fortpflanzungsgebiet für die Bodensee-Seeforelle ist? Allerdings hat ihr der rekordtiefe Wasserstand des Bodensees im Herbst 2018 die Laichwanderung erschwert. Ohne ausreichend Wasser erreichen sie ihre Laichgewässer nicht und eine ganze Generation geht verloren (Artikel zum Thema).

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