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Grün statt Grau
Grün statt Grau

7 gute Gründe für mehr Natur vor der Haustür

Immer mehr Grünflächen verschwinden unter Asphalt und Beton. Das heizt unsere Umge-bung auf, verschärft die Folgen von Starkregen und verdrängt Tiere und Pflanzen. Erfahre, warum mehr Natur vor der Haustür schützt, kühlt und Leben zurückbringt – und warum wir jetzt handeln müssen.

1. Weil Beton kein Zuhause ist

Wo Asphalt und Beton dominieren, verlieren Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum. Mehr Grün bringt Leben zurück – in unsere Quartiere, Dörfer und Städte.

2. Weil jeder Schattenbaum zählt

Strassen, Plätze und Fassaden heizen sich auf. Bäume spenden Schatten, kühlen die Umgebung und machen heisse Tage erträglicher.

3. Weil Grün der Gesundheit guttut

Naturnahe Orte entlasten Körper und Geist. Sie schaffen kühlere, angenehmere Umgebungen – für Kinder, ältere Menschen und alle, die draussen unterwegs sind.  

4. Weil ohne Bestäuber nichts geht

Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber brauchen Nahrung, Schutz und Nistplätze. Sie bestäuben Wild- und Nutzpflanzen – und machen viele Früchte, Samen und die Vielfalt erst möglich.

5. Weil Regen nicht in Beton versickert

Wenn es stark regnet, braucht Wasser einen Ort, wo es hinkann. Grünflächen, Wiesen und unversiegelte und natürliche Böden nehmen Regen auf – Beton und Asphalt nicht.

6. Weil vor Ort viel möglich ist

Ob ein Platz grau bleibt oder grün wird, entscheidet sich vor Ort. Naturflächen können geschützt, Grünräume geschaffen und graue Flächen sinnvoll begrünt werden.

7. Weil sich Grün langfristig lohnt

Naturnahe Lösungen entlasten die Infrastruktur, mindern Hitzebelastung und machen Wohnorte und Immobilien attraktiver. Wer heute Grün schafft, investiert in Lebensqualität – und spart morgen Folgekosten.

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✏️1. Spalte (Petitions-Text)

Mehr Grün statt Grau!

Liebe Gemeindepräsident:innen

Wo früher Grün war, ist heute Grau.

Die Folgen spüren wir längst vor unserer Haustür:

Hitze staut sich über Asphalt und Beton.
Starkregen überflutet Keller und Strassen.
Tiere und Pflanzen verlieren Lebensraum.
Wir alle verlieren Lebensqualität.

Die Lösung liegt in der Natur selbst:
Geben Sie der Natur mehr Raum!

Sauberes Wasser, fruchtbare Böden, Bestäubung und Schatten: Natur schützt vor Überschwemmungen, stärkt unsere Gesundheit und schafft Lebensqualität.

Mehr Grün ist kein Luxus, sondern eine Investition in unsere Zukunft.

✏️2. Spalte (Formular)

Die Natur ist unser Leben.
Sorgen wir für beides.

Unterzeichnen Sie den Aufruf:

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Ich möchte, dass der WWF Schweiz mich künftig per E-Mail über seine Arbeit informiert.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Warum brauchen wir mehr Grün vor der Haustür?

Immer mehr Flächen in der Schweiz werden überbaut, asphaltiert oder versiegelt. Dadurch verschwinden Wiesen, Bäume, Hecken und Gärten – und Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Graue Flächen heizen sich stärker auf, Regenwasser versickert schlechter, die Lebensqualität sinkt. Mehr Grün vor der Haustür schützt vor Hitze und Starkregen, stärkt die Biodiversität und macht unser Zuhause lebenswerter.

Was bedeutet «Grün statt Grau» konkret?

«Grün statt Grau» bedeutet: Bestehende Naturflächen erhalten und neue Grünräume schaffen – gerade auch mitten im Siedlungsraum. Bäume, Wiesen, Hecken, Gewässer, offene Böden, entsiegelte Flächen sowie begrünte Dächer und Fassaden spenden Schatten, kühlen die Umgebung, lassen Regenwasser versickern und schaffen Nahrung, Schutz und Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Was passiert, wenn immer mehr Flächen versiegelt werden?

Versiegelte Böden können kaum Wasser aufnehmen. Bei Starkregen steigt dadurch das Risiko von Überschwemmungen, überlasteten Kanalisationssystemen und Schäden an Gebäuden. Bei hohen Temperaturen speichern Asphalt und Beton Hitze und geben sie nur langsam wie-der ab. Mit jeder versiegelten Fläche verschwinden zudem Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Warum ist Grün im Siedlungsraum wichtig für Mensch und Natur?

Grüne Flächen kühlen die Umgebung, speichern Wasser, verbessern die Luft und bieten Erholung direkt vor der Haustür. Sie helfen, Hitzetage erträglicher zu machen und entlasten bei Starkregen die Kanalisation. Gleichzeitig verbinden sie Lebensräume und ermöglichen es Tieren und Pflanzen, Nahrung, Schutz und Nistplätze zu finden. Grün ist deshalb kein Luxus, sondern Vorsorge für Gesundheit, Biodiversität und Lebensqualität.

Was ist das Ziel des Aufrufs?

Wir fordern die Gemeindepräsident:innen der Schweiz auf, bestehende Naturflächen besser zu schützen und mehr Raum für Grün in Siedlungen zu schaffen. Gemeinden sollen Grünflächen erhalten, Böden entsiegeln, Bäume pflanzen, Hecken fördern und naturnahe Flächen ermöglichen. Damit investieren sie in Gesundheit, Lebensqualität und Vorsorge: mehr Schutz vor Hitze und Starkregen, weniger langfristige Folgekosten und mehr Biodiversität im Siedlungsraum.

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