29. November 2019 — Medienmitteilung

Referendum gegen missratenes Jagdgesetz kommt zustande

Der Bevölkerung liegt der Artenschutz in der Schweiz am Herzen: Innert kurzer Zeit haben die Umwelt- und Tierschutzorganisationen mehr als 70 000 Unterschriften gegen das missratene Jagdgesetz gesammelt. Nun hat das Volk das letzte Wort.

Luchs auf leisen Pfoten

Die beteiligten Organisationen wehren sich gegen ein Jagd- und Schutzgesetz, das in einer Zeit von Biodiversitätsverlust und Artensterben einseitig Interessengruppen dient und dabei den Schutz gefährdeter Tierarten schwächt, anstatt ihn zu stärken. Nachdem 70‘000 Unterschriften gesammelt wurden, ist klar, dass das Referendum zustande kommt. Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz, die Gruppe Wolf Schweiz sowie zooschweiz haben die Unterschriften gemeinsam mit weiteren Organisationen gesammelt. Einen wesentlichen Beitrag leistete unter anderem der Schweizer Tierschutz STS. Die Unterschriften werden am 9. Januar 2020 bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Dazu Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekretär Pro Natura und Präsident des Trägervereins für das Referendum: «Nach einem Nein kann das neu zusammengesetzte Parlament die Chancen für den Artenschutz angehen, welche bei der vorliegenden Revision verpasst wurden.»

Kontakte:

Pro Natura:
Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekretär, 079 509 35 49, urs.leugger@pronatura.ch

WWF Schweiz:
Jonas Schmid, Kommunikationsberater Biodiversität, 079 241 60 57, jonas.schmid@wwf.ch

BirdLife Schweiz:
Werner Müller, Geschäftsführer, 079 448 80 36, werner.mueller@birdlife.ch

Gruppe Wolf Schweiz:
David Gerke, Präsident, 079 305 46 57, david.gerke@gruppe-wolf.ch

Zooschweiz:
Zoo Schweiz: Roger Graf, Geschäftsführer, 079 713 48 52, info@zoos.ch