Kleine Inseln in der Aubonne
Aubonne

Eine unserer Gewässerperlen

Aubonne - Geheimnisvolle Quellen

Entdecken Sie die aussergewöhnlichen Karstformationen an der Aubonne.

Ausflugstipp

Am schönsten ist diese Entdeckungstour im Frühling, wenn das Wasser der Schneeschmelze den Fluss besonders lebendig macht. Die intensive Farbe der Buchenblätter taucht alles in ein zartes Grün.

Nur ein Katzensprung vom Bahnhof von Bière (VD) entfernt gelangt man in das Tal der Aubonne. Im Wald geht es dem Fluss Toleure entlang, bis er kurz vor La Vaux in die Aubonne mündet. Leider kommt man hier zu einem künstlich angelegten Stausee, bevor es weiter am natürlichen Flusslauf entlang geht bis hinunter zum Schloss Aubonne. Wer noch nicht genug hat, kann hier eine Extraschlaufe laufen. Wir empfehlen dafür von Aubonne den Bus bis Haltestelle Allanan Bahnhof zu nehmen, da die Strecke dazwischen weniger lohnenswert ist.

Etwas unterhalb des Bahnhofs erreicht man wieder die Aubonne, die hier ein wunderschönes Auengebiet durchfliesst, bevor sie in den Genfersee mündet.  

Zum Fluss

Das Quellgebiet der beiden Gewässer ist eine ganz besondere Landschaft: Das Wasser sprudelt aus etwa 15 geheimnisvollen Quellen im Karstgestein – aus einigen permanent, aus anderen nur zeitweise. Die Aubonne und die Toleure entspringen also dem gleichen hochkomplexen Karstaquifer, einem Wassernetz, das sich unterirdisch durch löchriges Gestein zwängt. Aufgrund dieser unterirdischen Verbindung und dem Wasseraustausch beeinflussen sich die Wasserpegel der beiden Flüsse gegenseitig. Die beiden Flüsse sind sozusagen unsichtbar verbunden.

Typische Tierarten im Flusslebensraum der Aubonne sind der Biber, die Bachforelle und der Dohlenkrebs. Ausserdem gibt es eine Vielzahl an Wasserinsekten zu entdecken.  

Wussten Sie, dass ...

… es für die Aubonne noch viel zu tun gibt, bevor sie eine richtige Gewässerperle werden kann. Bis heute stören die Wasserfassungen und einige wenige künstliche Hindernisse den freien Lauf der Aubonne.

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