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Im und um den Fluss bietet der Beverin vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum
Beverin

Eine unserer Gewässerperlen

Beverin - eine Perle von der Quelle bis zur Mündung

Eine Wanderung entlang des ersten «Wild River» der Schweiz und eine Begegnung mit einer Gewässerperle.

Ausflugstipp

Diese abwechslungsreiche Wanderung entlang einem der letzten naturnahen Flüsse des Engadins eignet sich am besten als Zweitagestour mit Übernachtung in der Jenatsch Hütte, der höchstgelegenen SAC-Hütte in Graubünden.

Vom Startpunkt am Bahnhof Spinas folgen Sie dem Lauf des Beverins. Von den erst noch sanften Mäandern hin zu tiefen Schluchten, erreichen Sie die Jenatsch Hütte. Die Quellgebiete des Beverins liegen just nördlich sowie südlich der Hütte, rund um den Piz d’Err und Piz d’Agnel. Kurz nach der SAC-Hütte überqueren Sie die Ova d’Err, und via die Val Traunter Ovas erreichen Sie auf der Fuorcla Suvretta den höchsten Punkt der Wanderung. Von hier geht es bergab entlang der Ova da Suvretta bis nach Champfèr. Von Champfèr aus fahren regelmässig Busse nach St. Moritz.

Alternativ kann die Wanderung auch bei der Bergstation der Signalbahn beendet werden, die Sie direkt nach St. Moritz Bad bringt.

Zum Fluss

Der Beverin gilt von der Quelle bis zur Mündung in den Inn als Gewässerperle. Rote Liste Arten lassen sich fast entlang der ganzen Länge des Flusses finden: Im alpinen Abschnitt leben beispielsweise Bachforellen oder Steinfliegen. Aber auch der Unterlauf bietet einen idealen Lebensraum für diverse Arten: Der Mündungsbereich zum Inn wurde revitalisiert, und gehört zu einem Auengebiet von nationaler Bedeutung. Unter anderem lassen sich nun Flussuferläufer, Flussregenpfeifer und andere seltenen Vogelarten beobachten.

Wussten Sie, dass ...

.. der Beverin als erster Fluss in der Schweiz als «Wild River» zertifiziert worden ist? Die Organisation «European Rivers Network» zeichnet weitgehend unberührte Flüsse  mit diesem Label aus.

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