Wertvolle Gewässer in der Schweiz: Glenner

Wertvolle Gewässer

Plätschernde Bäche und geschwungene Flüsse bieten Lebensraum für viele seltene Tiere und Pflanzen. Doch nur noch wenige Gewässer sind gesund. Der WWF engagiert sich für unsere Flüsse und fordert den Schutz der wertvollsten Gewässer.

Wie gesund sind unsere Gewässer?

Gefährdete Fischarten

Der Rückgang der Artenvielfalt ist drastisch. 60 Prozent der Schweizer Fische stehen auf der Roten Liste.

Lebendige Wasserlandschaften sind in unserem Land selten geworden. Flüsse und Bäche sind verschmutzt, begradigt, verbaut und verstromt. Eine traurige Entwicklung für den Artenreichtum der Schweiz - denn über die Hälfte der Schweizer Pflanzen und Tiere sind am oder im Gewässer zu Hause.

Umso wichtiger ist das WWF-Engagement für den Schutz und die Aufwertung der Schweizer Fliessgewässer. Wir haben untersucht, wie gesund die Schweizer Flüsse und Bäche sind und welche davon besonders schützenswert sind. Betrachtet man die Resultate, so lässt sich grob sagen: Nur noch rund 20 Prozent der Schweizer Bäche und Flüsse erfüllen grösstenteils die Ziele der Gewässerschutzverordnung. Und nur noch gerade 3,6 Prozent der Fliessgewässer erhalten das Prädikat «äusserst wertvoll».

Gewässerperlen - die schönsten Flusslandschaften der Schweiz

Auch für zukünftige Generationen wollen wir die letzten Gewässerperlen erhalten.

Lene Petersen, Gewässerschutz, WWF Schweiz

Gewisse Flüsse und Bäche sind wahre Schatzkammern für Tiere und Pflanzen. Solche Naturparadiese werden immer seltener und immer kostbarer. Gemeinsam mit Experten hat der WWF 64 Gewässerperlen ausgewiesen. Das sind möglichst lange, zusammenhängende Abschnitte und Gebiete mit einem speziell hohen ökologischen Wert.

Im Idealfall ist eine Gewässerperle ein komplett natürliches Gewässer und von der Quelle bis zur Mündung unverbaut. Sie bietet eine Artenvielfalt, die typisch für die Lebensräume im und am Gewässer sind.



 

Wertvolle Gewässer schützen

Dieses grosse Ziel setzen wir um, indem wir uns für griffige Massnahmen einsetzen, welche die Gewässerperlen langfristig und verbindlich erhalten. Der WWF setzt sich dafür ein, dass neue Schutzgebiete oder Schutzinstrumente auf kommunaler, kantonaler oder nationaler Ebene geschaffen werden. Dort, wo bereits ein Schutzstatus besteht, gilt es diesen zu überprüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Für den WWF ist es zwingend, dass keine neuen Beeinträchtigungen wie Verbauungen oder Wasserkraftwerke in den Gewässerperlen zugelassen werden.

Wir wollen die wenigen noch unberührten Gewässerperlen langfristig schützen, denn diese bilden wichtige Rückzugsgebiete für gefährdete Tiere und Pflanzen.

Wasserlandschaften erleben

Gemeinsam mit den Autoren Martin Arnold und Urs Fitze haben wir einen Wanderführer herausgegeben. Das Buch führt Sie durch wunderbare unberührte Wasserlandschaften der Schweiz, wo Sie den tosenden und sprudelnden Flüssen und Bächen lauschen können. Bestellen können Sie das Buch «Gewässerperlen - die schönsten Flusslandschaften der Schweiz» hier.

Gewässerperlen sind wunderbare Erholungsgebiete, wo man in der Natur die Seele baumeln lassen kann. Hier haben wir Ihnen zusätzlich Ausflüge zu den schönsten Gewässern der Schweiz zusammengestellt.

Was Sie tun können

Schützen Sie mit uns die Gewässerperlen der Schweiz! Mit einer Spende für die Alpen helfen Sie uns, das Naturparadies langfristig zu erhalten und zu renaturieren. Oder werden Sie selbst aktiv: Der WWF bildet Freiwillige aus, die sich für naturnahe Schweizer Flüsse und Bäche einsetzen.

Alpenpanorama

Ich schütze die Alpen

CHF Ihr Spendenbeitrag
Der eingegebene Betrag ist tiefer als der Mindestbetrag von CHF
Der eingegebene Betrag ist höher als der Maximalbetrag von CHF

Mit Ihrer Spende schützen wir die Artenvielfalt der Alpen.

Freiwillige der Sektion WWF St. Gallen helfen am Brändliberg, St. Gallen, Schweiz

Freiwilligenarbeit

Setzen Sie sich aktiv für unsere Natur und Umwelt ein und wählen Sie aus verschiedenen Freiwilligen-Einsätzen aus.

WWF-Mitglied

Erwachsene Mitgliedschaft

Als WWF-Mitglied sind Sie Teil unseres grossen Netzwerks: Über 5 Millionen Menschen rund um den Globus unterstützen unsere Projekte.