/ ©: Chris Martin Bahr / WWF-Canon

Runde Tische

Der WWF ist Mitglied an Runden Tischen, wo er sich mit den Interessensgruppen verschiedener Agrar-Produkte kritisch auseinandersetzt.
Will der WWF die Zerstörung der Umwelt stoppen, muss er die Märkte bewegen, und zwar im grossen Stil. Der WWF ist deshalb gegenüber Unternehmen offen für Gespräche, die sich im Bereich Umwelt verbessern wollen, denn sie haben mit ihrem Verhalten grossen Einfluss auf die Umwelt.

Der WWF nimmt gemeinsam mit anderen NGOs an Runden Tischen teil und setzt sich dort für Mindeststandards bei Anbau und Produktion von Rohstoffen ein. Auch wenn die Anforderungen an diese Standards den Ansprüchen des WWF in verschiedenen Punkten nicht genügen, unterstützt der WWF die Runden Tische. Sie sind ein Schritt in die richtige Richtung, denn wer die grossen Märkte bewegen will, muss damit leben, dass es manchmal nur mit kleineren Schritten vorwärts geht. Wichtig: Die Teilnahme an den Runden Tischen bedeutet nicht, dass der WWF den beteiligten Unternehmen kritiklos begegnet.

Die Runden Tische wurden als Foren gegründet, um Umweltschäden zu begrenzen. Es handelt sich dabei um freiwillige Initiativen aller an der Produktion beteiligten Akteure. Darunter sind Bauern, Verarbeiter, Händler, Verkäufer, Banken und Investoren und auch Umwelt- und Entwicklungshilfeorganisationen. Solche Foren gibt es inzwischen für Palmöl, Soja, Baumwolle, Agrar-Treibstoffe, Zuckerrohr und Rindfleisch.

Bereits sind erste Erfolge der Runden Tische sichtbar. So werden heute 20 Prozent der weltweiten Palmölproduktion nach den Richtlinien des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) produziert. Und mit der Schaffung des Soja-Netzwerk Schweiz hat der WWF erreicht, dass bereits 2015 zu 94Prozent verantwortungsbewusst produzierte Soja nach einem der fünf vom WWF unterstützten Standards (Bio Suisse, RTRS non GM, Pro Terra, Donau Soja und Europa Soja) importiert wurde.
 / ©: Nik Hunger
Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz
© Nik Hunger

«Wir müssen die
Massen erreichen»

Der WWF sitzt mit multinationalen Konzernen an «Runden Tischen» für Palmöl- und Sojaanbau. Thomas Vellacott, CEO und Ex-Programmleiter des WWF Schweiz, erklärt warum.
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