Junger Westlicher Flachlandgorilla

WWF-Statement zur Zentralafrikanischen Republik

Update vom 27. Februar 2020 zu Massnahmen in der Zentralafrikanischen Republik

In Ländern und Regionen, die aufgrund ihrer spezifischen Umstände hohe Risiken mit sich bringen, wurde bereits eine breite Palette von Massnahmen ergriffen. Dazu zählen die Intensivierung oder Beschleunigung von bereits eingeleiteten Aktivitäten, insbesondere im Kongo-Becken, wo Krieg, gewaltsame Unruhen und bewaffnete Konflikte schwierige Herausforderungen für die Naturschutzarbeit darstellen.

Beispiele für getroffene Massnahmen in der Zentralafrikanischen Republik:

  • Engagement für soziale Vereinbarungen auf den Gebieten Gesundheit und Bildung, die zurzeit zwischen der Dzanga - Sangha Protected Area (DSPA) und lokalen Gemeinschaften unterzeichnet werden, was zu einer stärkeren Einbindung der Gemeinschaft in die Verwaltung des Dzanga-Sangha-Parks führen soll.
  • Unterstützung bei der Koordination mehrerer Workshops im Jahr 2019 durch die lokale Ndima-Kali Association mit Schwerpunkt auf der Zukunftsfähigkeit traditioneller Aktivitäten der Baka im Rahmen eines Programms für inklusiven Naturschutz. Dazu zählt die Unterstützung indigener Bevölkerungsgruppen bei der Gründung der Yobe’-Sangha Community Association und dem Bayanga Development Committee. Unterstützung von indigenen Bevölkerungsgruppen, wenn es um den Erhalt von Geburtsurkunden und die Einbürgerung geht.
  • Hilfe bei der Einrichtung des Menschenrechtszentrums in Bayanga im Jahr 2016, einer Institution, die sich dafür einsetzt, lokale Konflikte für die Baka und andere lokale Gemeinschaftsmitglieder zu lösen und bei Bedarf rechtlichen Beistand leistet. Seit seiner Gründung hat das Zentrum zur Schlichtung von 127 Fällen beigetragen. Vier dieser Beschwerden betrafen Eco-Guards, und die Fälle wurden entweder gelöst oder an die Gerichte weitergeleitet. 
  • Unterstützung verschiedener einheimischer Organisationen, die sich für die Rechte von Frauen und deren Empowerment einsetzen, in Zusammenarbeit mit dem Menschenrechtszentrum, darunter Ndima Kali, Re Palca, UCB und Organization des Femmes Centrafricaines (OFCA).
  • Beitrag zur Bereitstellung kostenfreier medizinischer Versorgung für fast 10’000 Menschen im Rahmen der DSPA-Initiative im Jahr 2019.
  • Umsetzung des verbesserten Rahmenwerks für ökologische und soziale Safeguards des WWF seit Ende 2019.