Wälder in Gefahr: Gemeinsam können wir sie schützen
Illegaler Landraub, Brandrodung und die Klimakrise bedrohen Wälder – und damit Lebensgrundlagen, Artenvielfalt und den Lebensraum des Jaguars. Doch es gibt Hoffnung: In einem WWF-Projekt in Kolumbien setzen sich Kleinbäuer:innen und lokale Gemeinschaften dafür ein, vom Wald zu leben, ohne ihn zu zerstören. Mit Ihrer Hilfe bewahren wir Regenwald und schaffen Perspektiven vor Ort.
Wie viele Waldschützer:innen gewinnen wir?
Im kolumbianischen Amazonas unterstützt der WWF Menschen, die Wälder bewahren, Flächen wiederherstellen und nachhaltige Nutzung aufbauen. Ihre Spende hilft, Wissen weiterzugeben, Aufforstungen umzusetzen und den Lebensraum des Jaguars zu schützen.
Menschen schützen Wälder. Wälder schützen Leben.
Um was geht es beim WWF-Projekt?
Im WWF-Projekt «Waldschutz im Amazonas – für Mensch und Natur» arbeiten Gemeinden, Kleinbäuer:innen und Behörden zusammen, um den Regenwald rund um den Chiribiquete-Nationalpark zu schützen. Die Region steht unter Druck durch Landraub, Brandrodung und illegale Abholzung – oft als Folge bewaffneter Konflikte. Ziel ist es, Entwaldung zu stoppen und Lebensgrundlagen zu sichern.
Wie wird der Waldschutz organisiert?
Der WWF unterstützt Kleinbauernorganisationen in den Pufferzonen der Schutzgebiete. Gemeinsam werden Landnutzungspläne erarbeitet, Aufforstung betrieben und nachhaltige Waldprodukte wie Asaí-Beeren produziert. Frauen übernehmen dabei eine Vorreiterrolle – als Unternehmerinnen, Waldbotschafterinnen und Wissensträgerinnen.
Was verändert sich durch den Schutz?
Wälder werden wieder aufgeforstet statt gerodet. Illegale Brandrodung nimmt ab, auch dank Monitoring durch die Bevölkerung. Immer mehr Familien verlassen den Koka-Anbau und setzen auf nachhaltige Waldnutzung – für stabile Einkommen und gesunde Ökosysteme.
Wie verändert sich das Leben der Menschen?
Menschen gewinnen Sicherheit und neue Perspektiven. Frauen wie Marisela setzen heute auf Waldschutz statt Abholzung – und stärken ihre Gemeinschaft. Schulungen, Landrechte und lokale Vermarktung schaffen Alternativen zu illegaler Nutzung und Armut.
Warum ist das gut für den Wald?
Der Amazonas speichert riesige Mengen CO₂ und ist Heimat einzigartiger Arten wie dem Jaguar. Besonders bedroht sind die Pufferzonen rund um Schutzgebiete. Ihr Erhalt schützt Klima, Artenvielfalt und das Zusammenleben der Menschen mit dem Wald – jetzt und in Zukunft.
Indigene Rechte stärken heisst: dem Wald eine Stimme geben.
Schützen Sie den Regenwald Kolumbiens
Mit Ihrer Spende unterstützen wir indigene und bäuerliche Gemeinschaften, die ihre Wälder schützen, zerstörte Flächen wiederherstellen und nachhaltige Perspektiven aufbauen. Gemeinsam bewahren wir eines der artenreichsten Gebiete der Erde – den Amazonas rund um den Chiribiquete-Nationalpark.
Ihre Unterstützung wirkt.
Eine Spende – dreimal Wirkung erzielen.
Unser Ziel: Ausgedehnte Wälder für Mensch, Klima und Artenvielfalt.
Globaler Verlust. Lokales Handeln.
Tropische Regenwälder bedecken nur sieben Prozent der Landfläche – und beherbergen über die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten. Sie speichern CO₂, regulieren das Klima und sichern Lebensgrundlagen für Millionen Menschen. Doch jedes Jahr gehen rund 10 Millionen Hektar verloren – durch illegale Rodungen, Brände und Umwandlung in Weide- oder Ackerland.
Lokale Projekte zeigen, wie Regenwald erhalten bleibt: nachhaltig, wirksam und mit den Menschen vor Ort.
WAS AUF DEM SPIEL STEHT
WAS WIR TUN KÖNNEN
Wälder bewahren. Weltweit.
Der WWF setzt auf Zusammenarbeit mit Regierungen, Unternehmen, Finanzsystemen, lokalen Gemeinschaften und Konsument:innen – für Schutz und nachhaltige Nutzung der Tropenwälder. Fortschritte zeigen: Veränderung ist möglich.
Bis 2030 will der WWF dazu beitragen, Entwaldung zu stoppen, 30 Prozent der wertvollsten Lebensräume zu schützen und zu vernetzen, 350 Millionen Hektaren wiederherzustellen und bewirtschaftete Wälder nachhaltiger zu nutzen.
Telefonischer Kontakt
WWF Service Center:
+41 44 297 21 21
Mo, Di, Do, Fr: 8.00 - 16.00 Uhr
Mi: 8.00-9.00 Uhr, 13.00-16.00 Uhr