Hummel auf Gartenpflanze
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25. April 2019

Biodiversität fördern – auf dem Balkon und im Garten

Die biologische Vielfalt schwindet. Lebensräume werden vereinheitlicht, Wildbienen finden immer weniger Nahrung. Doch mit unseren Balkonen und Gärten können wir dagegen ankämpfen!

Biodiversität heisst Vielfalt

Betonwüsten, Flussbegradigungen, Monokulturen – wir Menschen verändern die Natur immer mehr. Unsere Eingriffe führen zu einer Vereinheitlichung der Umwelt und zu einem Verlust von biologischer Vielfalt. Feuchtgebiete beispielsweise sind vielerorts entwässert und werden heute landwirtschaftlich genutzt. Vor allem das stark besiedelte und bewirtschaftete Schweizer Mittelland ist an Tier- und Pflanzenarten im letzten Jahrhundert geradezu verarmt.

Die Vielfalt der Natur ist ein Erbe der drei bis vier Milliarden Jahre alten Erdgeschichte. Aber nicht nur das: Sie ist vor allem überlebenswichtig. Nur eine intakte Natur kann unser Wasser säubern oder Sauerstoff und Nahrungsmittel produzieren. Wildbienen beispielsweise sind für uns Menschen unersetzlich: Ohne ihre täglichen Besuche bei den Blüten würden an Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüsepflanzen keine Früchte wachsen. Doch viele Wildbienenarten in der Schweiz sind bedroht. Es fehlt ihnen an Nahrung, Lebensraum und Nistplätzen.

Wir alle können der Natur Lebensräume zurückgeben

Die Natur ist erstaunlich widerstandsfähig. Unter den richtigen Bedingungen kann sie sich innerhalb kurzer Zeit erholen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Lebensräume für unterschiedlichste Arten erstellen können – sowohl auf dem kleinen Balkon als auch im eigenen Garten!

Einheimische Pflanzen statt fremde Pflanzen

Viele Gärten sehen grün aus und überwältigen mit prachtvollen Blüten. Viele sind aber ökologisch gesehen Wüsten: Geranien, Forsythien oder exotische Sträucher wie die Thuja-Hecke und der Kirschlorbeer dienen nur wenigen Tieren als Nahrung oder Rückzugsort. Deshalb ist es wichtig, dass einheimische Pflanzen gewählt werden, die Wildbienen, Schmetterlinge und Insekten anlocken und sie durch ihr Blütenbouquet mit Nahrung versorgen.

Das können Sie sonst noch tun

Auf der Plattform «Mission B» können Sie sich als Einzelperson, als Verein, als Schulklasse oder als Unternehmen eintragen und Ihren Beitrag an mehr biodiverse Flächen dokumentieren. Jede Fläche zählt!

Auch wir vom WWF Schweiz setzen uns mit verschiedenen Projekten für mehr Biodiversität ein. Unterstützen Sie unsere Arbeit in der Schweiz mit einer Mitgliedschaft oder einer Spende. Und besuchen Sie unsere Freiwilligen-Plattform: Rund ums Jahr und in der ganzen Schweiz gibt es viele Möglichkeiten, wie Sie sich für die Natur engagieren können.

Alpenpanorama

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