Schnecke auf Moos
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10. September 2018

Schnecken entdecken

Im Wald, in Hecken, auf Feldern oder im Garten; fast überall findet man Schnecken. Sie sind wunderschön und charmant fremdartig. Weil sie langsam sind, kann man sie in aller Ruhe stundenlang beobachten. Die meisten Kinder sind fasziniert von den kleinen Schleimern. Im Frühling oder Herbst herrscht oft ideales Kriechwetter. Wen man da wohl alles antrifft?

 

Wissen: Wieso schleimen Schnecken?

Schnecken sterben, wenn sie austrocknen. Der Schleim sorgt dafür, dass die Schnecke weniger Körperflüssigkeit verliert und zieht selber Wasser an. Er hält also die Schnecke immer schön feucht. Auf dem Schleim können Schnecken kriechen: Sie bewegen sich durch wellenartige Bewegungen fort. Dort, wo der Schneckenfuss sich nach vorne schiebt, gleitet er über den Schleim. Dort, wo der Fuss sich gerade nicht bewegt, klebt er am Schleim. So können Schnecken selbst eine glatte Wand hochkriechen. Weil es aber lange dauert, um den Schleim zu produzieren, kann sie sich nur im Schneckentempo fortbewegen.

Der Schleim schützt die Schnecke auch vor Krankheiten: Er enthält Stoffe, die Bakterien töten, und er dient als Verteidigung. Manche Schnecken schäumen regelrecht, weil sie so viel Schleim ausstossen, wenn zum Beispiel ein Vogel nach ihnen pickt. Der Schleim kann unangenehm schmecken und würde dem Vogel den Schnabel verkleben. Wenn die Schnecke Glück hat, schreckt das den Vogel ab.

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