Gabby Ahmadia, WWF Marine Spezialistin, überprüft ein Riff in  Raja Ampat, West Papua, Indonesien.

Wirkungsorientierte Arbeitsweise

Der WWF pflegt eine Kultur des Lernens. Unsere Projekte und Programme werden nach einheitlichen Kriterien geplant und regelmässig auf ihre Wirksamkeit überprüft. Mit unseren Mitteln, die zum grössten Teil aus Spendengeldern bestehen, wollen wir so den grösstmöglichen Nutzen erzielen. Dies schulden wir unseren über 270'000 Mitgliedern und Supportern in der Schweiz.

Wirksame und erfolgreiche Projektarbeit

Der WWF arbeitet seit 2005 auf der ganzen Welt bei seinen Umweltprojekten und –programmen nach denselben Standards. Dank diesen Standards erhöhen wir die Qualität unserer Programme und Projekte, und wir stellen damit die Vergleichbarkeit und Transparenz der WWF-Arbeit sicher. Die Standards sind in einen Zyklus des Projektmanagements eingebettet, das in folgende Phasen aufgeteilt sind:

  1. Definition (Define)
    Die grundlegenden Parameter eines neuen Projekts werden in einer ersten Phase festgelegt. Das Planungsteam definiert, welche Gebiete und Arten geschützt und welche Systeme beeinflusst werden sollen, es formuliert eine Vision und analysiert die Situation und Stakeholder, die das Projekt beeinflussen.
     
  2. Entwicklung (Design)
    Aufbauend auf den Überlegungen der Phase 1 wird nun das Projekt konkretisiert. Was will das Projekt erreichen? Wie wird das Projekt umgesetzt? Welche Partner müssen einbezogen werden? Wie überprüfen wir Projektfortschritte? Diese Fragen sowie die operative Umsetzung werden in der zweiten Projektphase konkretisiert. Wir legen den Fokus auf die benötigten personellen und finanziellen Ressourcen in einem Projekt, auf die Angaben zum Fundraising und die Wirkungsmessung.
     
  3. Umsetzung (Implement)
    In dieser Phase erfolgt die eigentliche Projektumsetzung. Die in den Strategiephasen «Definition» und «Entwicklung» festgelegten Aktivitäten werden nun umgesetzt.
     
  4. Analyse und Anpassungen (Analyze / Adapt)
    Projektfortschritte und -wirkungen werden laufend überprüft und notwendige Anpassungen vorgenommen.
     
  5. Teilen / Kommunikation (Share)
    In der letzten Phase werden die zentralen Erkenntnisse aus dem Projekt mit internen und externen Stakeholdern geteilt. Dazu gehören der Austausch von Feedback und die Durchführung von Evaluationen. Als lernende Organisation legt der WWF Wert darauf, dass diese Erkenntnisse bei neuen Projekten wieder herangezogen werden.

Projektablauf des WWF Schweiz

Zertifizierungen

Unabhängige Zertifizierungsstellen überprüfen unsere Arbeit regelmässig. Sie kontrollieren, ob wir die Spendengelder zweckbestimmt, wirksam und wirtschaftlich einsetzen. Der WWF Schweiz ist als gemeinnützig anerkannt und mit dem Gütesiegel Zewo sowie dem Swiss NPO-Code ausgezeichnet.

Stiftung Zewo
Die Schweizerische Zertifizierungsstelle Zewo zeichnet Organisationen aus, welche gemeinnützige Spenden sammeln. Durch die Stiftung Zewo wird das Vertrauen der Gesellschaft in gemeinnützige Tätigkeiten gestärkt. Organisationen, die das Zewo-Gütesiegel tragen, informieren offen über ihre Tätigkeiten, führen eine transparente Rechnung und verfügen über eine funktionierende externe und interne Kontrollstruktur.

Logo des Zewo-Gütesiegels

Swiss NPO-Code
Seit 2015 ist der WWF Schweiz dem Swiss NPO-Code unterstellt. Dieser erlässt die Corporate-Governance-Richtlinien für Non-Profit-Organisationen der Schweiz. Die Zewo überprüft im Auftrag der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten grosser Hilfswerke der Schweiz (KPGH), dass der Code eingehalten wird.

Abweichungen zum Swiss NPO-Code
§ 9:
Der WWF Schweiz ist eine Stiftung nach schweizerischem Recht und der Stiftungsrat nimmt wie in § 10 Abs. 2 aufgeführt, sowohl die Funktion als oberstes Leitungsorgan wie auch die des obersten Organs wahr. Die in § 9 festgelegten Aufgaben des obersten Organs werden beim WWF Schweiz folglich durch den Stiftungsrat wahrgenommen. Die einzige Ausnahme ist dabei die Wahl des Stiftungsrates. Diese erfolgt durch die Wahlkommission. Die genaue Ausgestaltung und Funktionsweise der Wahlkommission sind im durch die Eidgenössische Stiftungsaufsicht genehmigten Reglement der Wahlkommission festgehalten.

§ 12 Abs. 2 lit. f :
Der WWF Schweiz setzt in der Organisation ein CEO-Modell um. In der Konsequenz wählt, beaufsichtigt und entlässt der/die CEO die Mitglieder der Geschäftsleitung. Bei Anstellung und Entlassung der Mitglieder der Geschäftsleitung handelt der/die CEO gemäss Reglement des Stiftungsrates in Absprache mit dem Stiftungsrat.

Was Sie tun können

Unterstützen Sie uns als WWF-Mitglied, damit wir unsere Projekte und Programme weiterhin erfolgreich planen und durchführen können. Oder verschenken Sie eine WWF-Urkunde und helfen uns dadurch, den weltweiten Natur- und Umweltschutz weiterzutreiben.

WWF-Mitgliedschaft

Als WWF-Mitglied sind Sie Teil unseres grossen Netzwerks: Über 5 Millionen Menschen rund um den Globus unterstützen unsere Projekte.

WWF-Urkunde

Mit der WWF-Urkunde können Sie gleichzeitig Freude bereiten und Gutes tun. Unterstützen Sie die weltweite Natur- und Umweltarbeit des WWF.