Bundeshaus Bern

Politisches Engagement

Die Politik stellt entscheidende Weichen für die Zukunft unserer Umwelt. Damit Umweltanliegen konsequent verfolgt und verankert werden, arbeitet der WWF auf lokaler, kantonaler und nationaler Ebene mit Regierungen, Behörden, Entscheidungsträgern, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.

Unser Ziel ist es, demokratische Mehrheiten für die Lösung von Umweltproblemen zu finden.

Damit die Politik zugunsten der Umwelt handelt und bei der Beratung neuer Gesetze Umweltanliegen berücksichtigt, bringt sich der WWF mit Expertenwissen ein und pflegt den Kontakt mit Politikern und Behörden. Wir zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten und Lösungen auf, damit der Natur und Umweltschutz respektiert wird. Ausserdem unterstützen wir die Schweizer Regierung mit Vorschlägen, wie sie internationale Abkommen zum Abschluss bringen kann. Als breit abgestützte Organisation in der Bevölkerung tragen wir auch dazu bei, dass wir uns in eine ressourcenschonenende und zukunftsfähige Zivilgesellschaft weiterentwickeln.

Den Fokus unseres politischen Engagements legen wir auf aktuelle Themen mit grosser Wirkung und politischer Machbarkeit. Dafür arbeiten wir mit den relevanten Entscheidungsträgern zusammen, formen Allianzen und stellen Argumente für die Überzeugungsarbeit zusammen. In umweltbezogenen Fragen führen wir Abstimmungskampagnen oder unterstützen solche.

Die politische Arbeit zeigt Wirkung

Gemeinden, welche die Energiewende umsetzen

Die Hälfte der Schweizer Bevölkerung lebt bereits heute in einem Ort, der sich für erneuerbare Energie und Energieeffizienz einsetzt.

Mit unserer Arbeit ist es gelungen, die gesetzlichen Rahmenbedingungen für wichtige Themen zugunsten der Umwelt zu beeinflussen. Dies sind einige unserer Erfolge, die wir alle gemeinsam mit Partnern und Unterstützern erreicht haben:

  • Die Energiestrategie 2050, für die sich der WWF stark eingesetzt hatte, wurde vom Volk mit einer deutlichen Mehrheit angenommen. Damit werden einige wichtige Anliegen des WWF umgesetzt: das Bauverbot für Kernkraftwerke, die Effizienzsteigerung bei fossilen Energien, etwa durch das Gebäudeprogramm, und der Ausbau der erneuerbaren Energien.

  • 2017 genehmigte der Nationalrat das Pariser Klimaabkommen und bestätigte das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dafür hatte sich der WWF stark eingesetzt.

  • Es gibt heute bereits 418 Schweizer Orte, die das Label «Energiestadt» oder «Energiestadt GOLD» besitzen. In Zusammenarbeit mit «myNewEnergy» unterstützen wir die Energiewende in den Gemeinden. Eine aktuelle Übersicht gibt die Karte auf www.stromlandschaft.ch.

  • Mit der Klimapetition forderten über 107‘000 Schweizerinnen und Schweizer, dass sich die Schweiz ab sofort ambitioniertere Klimaziele setzt und sich bis 2050 ganz von fossilen Energien verabschiedet. Der WWF war als Mitglied der Klimaallianz eine treibende Kraft dieser Petition.

  • Die Schweiz verbietet den Import von illegal gefangenem Fisch und trägt zum Schutz überfischter Arten bei. Damit wurde ein Anliegen des WWF umgesetzt.

Aktuelle Themen

Der WWF setzt sich politisch für sinnvolle Klima- und Energieziele ein, für eine nachhaltige Landwirtschaft, artenreiche Landschaften, Gewässerschutz, für die Ökologisierung der Märkte und die Förderung von Umweltanliegen in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und im internationalen Handel. Aktuell sind die folgenden Themen auf unserer Agenda.

Wildlife Crime Initiative - Kampf gegen ein Millionengeschäft

Die Wildlife Crime Initiative bekämpft Wilderei entlang der gesamten Handelskette. Das Ziel: Wilderei, illegaler Handel und der Konsum ausgewählter Tierarten sind bis 2024 halbiert.

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Energiewende in den Gemeinden

Die grosse Energiepolitik wird in Bern bestimmt. Bei der Umsetzung der Energiewende spielen die Gemeinden jedoch eine zentrale Rolle und können vorbildhaft vorausgehen.

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Nationale Klima- und Energiearbeit

Ökosysteme verändern sich aufgrund der Erderwärmung so stark, dass die Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen nicht absehbar sind. Mit engagiertem und schnellem Handeln können wir uns dem Klimawandel jedoch entgegen stellen – das ist ein Hauptfokus der WWF-Arbeit.  

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Einsatz für die Grossraubtiere

Wölfe, Bären und Luchse siedeln sich langsam wieder in der Schweiz an. Darum setzt sich der WWF für ihre Rückkehr ein und fördert mit seinen Aktivitäten das konfliktfreie Zusammenleben zwischen Mensch und Tier.

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Abstimmungen und Wahlen

Mit Abstimmungen und Wahlen werden wichtige Weichen für die Zukunft der Umwelt gestellt. Der WWF bringt sich deshalb aktiv in Abstimmungs- und Wahlkämpfe ein und setzt umweltrelevante Themen auf die politische Agenda.

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Was Sie tun können

Unterstützen Sie die Arbeit des WWF für eine Zukunft, in der auch kommende Generationen einen lebensfähigen Planeten mit gesunder Natur erleben können. Als Mitglied geben Sie uns unter anderem die Möglichkeit, Umweltthemen in der Politik voranzubringen. Oder helfen Sie als Freiwillige oder Freiwilliger aktiv beim Schutz der Natur mit.

WWF-Mitgliedschaft

Als WWF-Mitglied sind Sie Teil unseres grossen Netzwerks: Über 5 Millionen Menschen rund um den Globus unterstützen unsere Projekte.

Freiwilligenarbeit

Setzen Sie sich aktiv für unsere Natur und Umwelt ein und wählen Sie aus verschiedenen Freiwilligen-Einsätzen aus.

Ihr Kontakt beim WWF Schweiz

Manuel Graf, Leiter Politik WWF Schweiz
Manuel Graf