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Bundeshaus Bern

Politisches Engagement

Die Politik stellt entscheidende Weichen für die Zukunft unserer Umwelt. Damit Umweltanliegen konsequent verfolgt und verankert werden, arbeitet der WWF auf lokaler, kantonaler und nationaler Ebene mit Regierungen, Behörden, Entscheidungsträgern, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen.

Unser Ziel ist es, demokratische Mehrheiten für die Lösung von Umweltproblemen zu finden.

Damit die Politik zugunsten der Umwelt handelt und bei der Beratung neuer Gesetze Umweltanliegen berücksichtigt, bringt sich der WWF mit Expertenwissen ein und pflegt den Kontakt mit Politikern und Behörden. Wir zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten und Lösungen auf, damit der Natur- und Umweltschutz respektiert wird. Ausserdem unterstützen wir die Schweizer Regierung mit Vorschlägen, wie sie internationale Abkommen zum Abschluss bringen kann. Als breit abgestützte Organisation in der Bevölkerung tragen wir auch dazu bei, dass wir uns in eine ressourcenschonenende und zukunftsfähige Zivilgesellschaft weiterentwickeln.

Den Fokus unseres politischen Engagements legen wir auf aktuelle Themen mit grosser Wirkung und politischer Machbarkeit. Dafür arbeiten wir mit den relevanten Entscheidungsträgern zusammen, formen Allianzen und stellen Argumente für die Überzeugungsarbeit zusammen. In umweltbezogenen Fragen führen wir Abstimmungskampagnen oder unterstützen solche.

Die politische Arbeit zeigt Wirkung

Mit unserer Arbeit ist es gelungen, die politischen Rahmenbedingungen für wichtige Themen zugunsten der Umwelt zu beeinflussen. Dies sind einige unserer Erfolge, die wir alle gemeinsam mit Partnern und Unterstützern erreicht haben:

  • Mehr als 100'000 Teilnehmer demonstrierten am 28. September in Bern unter dem Dach der Klima-Allianz für mehr Klimaschutz.
  • Für das Referendum gegen die Revision des Jagd- und Schutzgesetzes (JSG) kamen Ende 2019 innert Kürze mehr als 100'000 Unterschriften zusammen. Nun kann das Volk über die Gesetzesrevision entscheiden.

  • Die Revision des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) vom Juli 2018, ein fundamentaler Angriff auf Schutzgebiete, wurde abgelehnt.
  • Die Energiestrategie 2050, für die sich der WWF stark eingesetzt hatte, wurde vom Volk im Jahr 2017 mit einer deutlichen Mehrheit angenommen. Damit werden einige wichtige Anliegen des WWF umgesetzt: das Bauverbot für Kernkraftwerke, die Effizienzsteigerung bei fossilen Energien, etwa durch das Gebäudeprogramm, und der Ausbau der erneuerbaren Energien.

  • 2017 genehmigte der Nationalrat das Pariser Klimaabkommen und bestätigte das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dafür hatte sich der WWF stark eingesetzt.

  • Es gibt heute bereits 451 Schweizer Orte, die das Label «Energiestadt» oder «Energiestadt GOLD» besitzen. In Zusammenarbeit mit «myNewEnergy» unterstützen wir die Energiewende in den Gemeinden. Eine aktuelle Übersicht gibt die Karte auf www.stromlandschaft.ch.

  • Die Schweiz verbietet den Import von illegal gefangenem Fisch und trägt zum Schutz überfischter Arten bei. Damit wurde ein Anliegen des WWF umgesetzt.

Aktuelle Projekte

Der WWF setzt sich politisch für sinnvolle Klima- und Energiemassnahmen ein, für eine nachhaltige Landwirtschaft, artenreiche Landschaften, Gewässerschutz sowie für eine nachhaltige Finanzwirtschaft.

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Illegal gewildertes Elfenbein wird verbrannt, Gabon.

Wildlife Crime Initiative - Kampf gegen ein Milliardengeschäft

Die Wildlife Crime Initiative bekämpft Wilderei entlang der gesamten Handelskette. Das Ziel: Wilderei, illegaler Handel und der Konsum ausgewählter Tierarten sind bis 2024 halbiert.

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Fiume Calnegia, Fluss im Tessin

Nationale Klima- und Energiearbeit

Ökosysteme verändern sich aufgrund der Erderwärmung so stark, dass die Folgen für Tiere, Pflanzen und Menschen nicht absehbar sind. Mit engagiertem und schnellem Handeln können wir uns dem Klimawandel jedoch entgegen stellen – das ist ein Hauptfokus der WWF-Arbeit.  

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Ein Wolf im Wald, halb von Bäumen versteckt

Einsatz für die Grossraubtiere

Wölfe, Bären und Luchse siedeln sich langsam wieder in der Schweiz an. Darum setzt sich der WWF für ihre Rückkehr ein und fördert mit seinen Aktivitäten das konfliktfreie Zusammenleben zwischen Mensch und Tier.

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Die Klimaallianz, zu der auch der WWF gehört, überreicht in Bern eine Petition.

Abstimmungen und Wahlen

Mit Abstimmungen und Wahlen werden wichtige Weichen für die Zukunft der Umwelt gestellt. Der WWF bringt sich deshalb aktiv in Abstimmungs- und Wahlkämpfe ein und setzt umweltrelevante Themen auf die politische Agenda.

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Was Sie tun können

Unterstützen Sie die Arbeit des WWF für eine Zukunft, in der auch kommende Generationen einen lebensfähigen Planeten mit gesunder Natur erleben können. Als Mitglied geben Sie uns unter anderem die Möglichkeit, Umweltthemen in der Politik voranzubringen. Oder helfen Sie als Freiwillige oder Freiwilliger aktiv beim Schutz der Natur mit.

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Panda liegt auf Baum

Mitglied werden

Als WWF-Mitglied sind Sie Teil unseres grossen Netzwerks: Über 5 Millionen Menschen rund um den Globus unterstützen unsere Projekte.

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Freiwillige der Sektion WWF St. Gallen helfen am Brändliberg, St. Gallen, Schweiz

Freiwilligenarbeit

Setzen Sie sich aktiv für unsere Natur und Umwelt ein und wählen Sie aus verschiedenen Freiwilligen-Einsätzen aus.

Ihr Kontakt beim WWF Schweiz

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Manuel Graf, Leiter Politik WWF Schweiz
Manuel Graf