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Fischschwarm

Ratgeber Fische & Meeresfrüchte

Empfehlungen für einen verantwortlichen Konsum

Reduzieren wir den Druck auf die Meere und konsumieren wir Fische und Meeresfrüchte auf verantwortungsvolle Weise. 

1. Massvoll geniessen

Jede Aquakultur und Fischerei hat Auswirkungen auf die Umwelt. Geniessen Sie Fisch als nicht-alltägliche Delikatesse. 

2. Fischratgeber

Wenn Sie Fisch essen, wählen Sie Produkte, die im Fischratgeber grün eingestuft sind. 

3. Umweltlabel

Achten Sie auf vertrauenswürdige Umweltlabel (Bio, ASC, MSC). 

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Miesmuschel

Mytilus spp.
Gute Wahl
  • Weltweit
    Aquakultur: Hänge- oder Pfahlkulturen, Bodenkulturen
  • Nordostatlantik FAO 27: Skagerrak/Kattegat (IIIa), Nordsee (IVa)
    Mit der Hand gesammelt
Finger weg!
  • Nordostatlantik FAO 27: Westeuropa; Mittelmeer FAO 37
    Dredgen

Biologie

Miesmuscheln filtern Nahrungspartikel aus dem Wasser und benötigen deshalb in der Zucht keine Futterzufuhr. Sie halten sich mit selbst erzeugten Fäden aneinander oder an dem Untergrund fest und können so grosse Bänke bilden. Miesmuschelbänke schaffen die Grundlage für das Vorkommen vieler anderer Arten, die auf und zwischen ihnen leben. Die Miesmuschelkultur an Holzpfählen begann bereits im 13. Jahrhundert in Frankreich. In den nördlicheren Ländern Europas entwickelte sich dagegen die Fischerei auf wilde Miesmuschelbänke am Meeresboden. Diese wurden später um Kulturflächen mit zuvor wild gefangenen kleinen „Saatmuscheln“ ergänzt, wo die Muscheln dann heranwachsen. Saatmuscheln können auch durch Hängekulturen gewinnen worden, bei denen sich die Larven der Muscheln an hängenden Seilen festsetzen und dort zu Saatmuscheln heranwachsen, die dann auf die Bodenkulturen gebracht werden.

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