/ ©: naturepl.com / Edwin Giesbers / WWF

Labels

Labels helfen Konsumenten und Konsumentinnen bei der Wahl von Produkten. Sie setzten aber auch Anreize für Produzenten, ihre Produkte nach sozialen und ökologischen Kriterien herzustellen.
Die meisten Konsumenten fällen ihre Kaufentscheide im Laden, sozusagen direkt am Regal. Hier kommt der grosse Vorteil eines Label zum Zuge: Es unterstützt den Konsumenten bei seiner Wahl, indem es Produkte mit sozialem und ökologischem Mehrwert gegenüber konventionellen abhebt. Label identifizieren Produkte von anderen.

Label sind aber auch für die Industrie ein Anstoss, den Anbau, die Produktion und die Verarbeitungsprozesse umwelt- und sozialgerecht zu gestalten. Denn Konsumenten wollen immer öfter wissen, ob ein Produkt verantwortungsvoll produziert wurde. Auf Label sollte man sich aber nicht blind verlassen, sondern sich informieren, wofür das Label steht.

Label, die reine Marketing-Massnahmen sind, können schnell ihre Glaubwürdigkeit verlieren. Es ist deshalb zentral, dass sich Label unabhängig vom Hersteller kontrollieren lassen, ihre Richtlinien veröffentlichen und sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen weiterentwickeln.

Der WWF hat Label als Instrument für mehr Umweltschutz in verschiedenen Fällen initiiert, unterstützt und gefördert. So ist es mitunter dem WWF zu verdanken, dass heute über 40 Prozent der weltweiten Wildlachsfänge, fast 50 Prozent der Weissfischfänge und 18 Prozent der Hummerfänge nach dem Marine Stewardship Council (MSC) zertifiziert sind. Hinter MSC stehen mehr als 1‘600 Unternehmen in über 80 Ländern, die sich so gegen die weltweite Fischereikrise engagieren.

Ein weiteres Label-Beispiel: Fast 170 Millionen Hektar Wald (Stand 2012) sind weltweit nach den Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert. Das entspricht einer Fläche von vier Prozent der globalen Waldfläche. FSC setzt Standards für die Bewirtschaftung von Wäldern, bei der die Holzernte schonend aus den Wäldern entnommen wird.

Lebensmittel-Labels

Bio Suisse, MSC oder Max Havelaar? Der WWF hat gemeinsam mit Pusch, Helvetas und die Stiftung für Konsumentenschutz die 31 wichtigsten Labels auf dem Lebensmittelmarkt beurteilt.
 

Non-Food-Labels

Gütesiegel sind ein wichtiges Instrument, um ökologischen Produkten zum Durchbruch zu verhelfen. Der WWF beteiligt sich deshalb an der Entwicklung und Förderung von Gütesiegeln und bewertet bestehende Labels.

Seafood-Labels im Test

Fast ein Drittel der Fischbestände sind überfischt oder erschöpft. Als Konsument kann man dem entgegenwirken: Essen Sie wenig Fisch und achten Sie auf Seafood-Labels – der WWF hat diese für Sie getestet.
 

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