Mädchen pflanzt einen Baum
Partner für die Umwelt

Der WWF arbeitet intensiv mit einzelnen Unternehmen, um Wirtschaft und Märkte in eine nachhaltige Transformation einzubinden.

WWF-Partner für die Umwelt - ambitioniert und nachhaltig

Der WWF und seine Partnerfirmen definieren gemeinsam ambitionierte Umweltziele, um weniger Ressourcen zu verbrauchen und negative Effekte auf die Umwelt zu minimieren. Partnerfirmen tragen auch zur Finanzierung der Arbeit des WWF bei. Im Gegenzug erhalten sie Fachwissen des WWF und können ihr Engagement für die Umwelt gemeinsam mit dem WWF bekannt machen.

Partnerschaften mit ambitionierten Zielen

WWF-Partnerschaften mit Unternehmen basieren auf konstruktivem Dialog und gegenseitiger Herausforderung. Um seine Unabhängigkeit zu wahren, befolgt der WWF strikte Richtlinien. Dazu gehört eine sorgfältige Due Diligence und das Recht, sich in jeder Partnerschaft öffentlich und kritisch zum Partner zu äussern.

  • Due Diligence: Der WWF führt mit jedem Partnerunternehmen eine Prüfung durch, um die negativen Auswirkungen, aber auch das Potenzial für einen positiven Einfluss des Unternehmens auf die Umwelt abzuklären. Gewisse Firmen schliesst der WWF für eine Partnerschaft grundsätzlich aus. Dazu gehören Firmen aus der Kohle- oder Waffenindustrie und solche, zu deren Kerngeschäft die Produktion von Atomstrom gehört.
  • Verbindlichkeit: Der WWF vereinbart mit seinen Partnern Ziele, über deren Erreichen die Partner regelmässig Bericht erstatten.
  • Transparenz: Der WWF veröffentlicht für alle seine Partnerschaften die vereinbarten Ziele und Anforderungen an die Firmen. Jährlich berichtet der WWF über den Stand der Zielerreichung und weist die Höhe der finanziellen Gegenleistungen aus.

Finanzielle Unterstützung

EINNAHMEN DES WWF 2018/19

Partnerschaften
Restliche Einnahmen

Firmen, die sich dem WWF gegenüber zu ambitionierten Zielen verpflichten, können die Zusammenarbeit kommunikativ nutzen. Profitiert das Unternehmen dadurch von der Bekanntheit der Marke WWF, erhält der WWF einen Teil des Mehrumsatzes. Dieser kommt dem Natur- und Umweltschutz zugute. Im Geschäftsjahr 2018/19 nahm der WWF Schweiz durch Firmenpartnerschaften 5,5 Millionen Franken ein, was etwa 12 Prozent seiner Gesamteinnahmen entspricht.

UNSERE AKTUELLEN PARTNER

Detaillierte Angaben zu den Zielen, zur Zielerreichung und zu finanziellen Beiträgen aller Partnerschaften sind auf den mit den Logos verlinkten Partnerseiten nachzulesen.

Partnerschaften zeigen Wirkung

Partnerschaften wirken sich positiv auf die Umwelt aus: reduzierte CO2-Emissionen, nachhaltigere Beschaffung, ökologischere Produkte, sensibilisierte Kunden und Mitarbeitende, Engagement für Umweltanliegen gegenüber Branchenverbänden und effizientere Nutzung von Energie sind nur einige der erreichten Ergebnisse.

Art der Partnerschaften

Sustainable Business Practice:  Umweltschutz durch konkrete Ziele und Massnahmen. Der WWF berät und unterstützt Unternehmen dabei, Wertschöpfungsketten nachhaltiger zu gestalten und die wichtigsten Treiber des Biodiversitätsverlusts und der Klimaerwärmung zu reduzieren. Durch diese bilateralen Partnerschaften lässt sich Umweltschutz erzielen, der anders nicht möglich ist. Die Partnerschaften belegen, dass sich Branchen und Märkte bewegen lassen und nachhaltiges Wirtschaften möglich ist.

Purpose-Driven Marketing:  Sensibilisierung von Konsumentinnen und Konsumenten für wichtige Umweltthemen und damit verändertes Konsumverhalten. Erreicht wird dies durch gemeinsame Kommunikation (darunter auch Marketingkampagnen und Lizenzvereinbarungen). Ebenso gehören Massnahmen dazu, die den Kauf von Produkten aus nachhaltigen Quellen wie beispielsweise FSC-zertifiziertem Holz und Papier fördern. Die Partner unterstützen den WWF bei seinen Kampagnen zum Erhalt gefährdeter Lebensräume wie der Regenwälder oder zum Schutz gefährdeter Arten wie des Tigers.

Sponsoring und Spendenaktionen:  Finanzierung und Durchführung von Umweltschutzprojekten. Die Partnerunternehmen stellen die finanziellen und materiellen Ressourcen für ein Projekt bereit. Für Spendenaktionen gelten zwei Voraussetzungen: Entweder hat das Unternehmen bereits begonnen, seine Geschäftspraktiken nachhaltiger zu gestalten, oder seine Geschäftstätigkeit hat lediglich geringfügige Auswirkungen auf die Umwelt.

Ihr Kontakt beim WWF Schweiz

Dominik Stutz
Dominik Stutz
Co-Leiter Corporate Relations
Tanja Mächler
Tanja Mächler
Co-Leiterin Corporate Relations
Damian Oettli
Damian Oettli
Leiter Markets