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Geissen auf der Griesalp im Berner Oberland, Schweiz

Verbandsbeschwerderecht

Der WWF verleiht der Natur eine Stimme: als Fürsprecher der Natur verteidigen wir ihre Schutzinteressen. Bei Verstössen gegen die Umwelt- und Naturschutz-Gesetzgebung ergreifen wir Rechtmittel und setzen uns für den Erhalt der Artenvielfalt ein.

Fürsprecher der Natur

Dank dem Verbandsbeschwerderecht können wir die Anliegen der Natur rechtlich vertreten und durchsetzen.

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MLaw Andrea von May

Das Natur- und Heimatschutzgesetz gesteht gewissen Umweltorganisationen seit 1966 das Verbandsbeschwerderecht zur Wahrnehmung allgemeiner Interessen des Natur -und Heimatschutzes zu. Das 1983 erlassene Umweltschutzgesetz enthält eine analoge Bestimmung.

Das Verbandsbeschwerderecht dient als Hilfsmittel für die Umsetzung des Umweltrechts. Die Natur erhält durch die Umweltschutzorganisationen eine direkte Stimme in Rechtsverfahren.

Als Fürsprecher der Natur kann der WWF somit bestimmte Projekte auf ihre Gesetzeskonformität überprüfen lassen. Damit stellt er u.a. den korrekten Vollzug des Umweltrechts sicher.

Massvoll, aber erfolgreich

Erfolgreiche Verbandsbeschwerden

Im Jahr 2019 wurde in ca. 87 Prozent der Fälle eine Verbesserung für Natur und Umwelt erreicht.

Der WWF macht massvoll und zum Wohle der Umwelt vom Verbandsbeschwerderecht Gebrauch. In den allermeisten Fällen erreicht der WWF Verbesserungen für die Natur, indem Beschwerden gutgeheissen, Projekte verbessert oder einvernehmliche Lösungen gefunden werden.

Ein Beispiel aus dem Unterwallis zeigt, wie das Verbandsbeschwerderecht der Natur nützt: Unberührte Landschaften mit zahlreichen bedrohten Arten, die auf der Roten Liste stehen, sollten umgenutzt werden. Neben Skianlagen waren auch Schneekanonen geplant. Die einmalige Flora und Fauna wäre durch die Realisierung des Skigebietes enorm beschädigt worden. Das Kantonsgericht Wallis hiess die Beschwerde des WWF und anderer Organisationen vollumfänglich gut, somit konnte der Bau des Skigebiets verhindert werden und die unberührte Natur erhalten bleiben.

Das können Sie tun

Unterstützen Sie uns als WWF-Mitglied, damit wir die einmalige Flora und Fauna weiterhin schützen können. Oder engagieren Sie sich bei einem Freiwilligen-Einsatz aktiv für die Umwelt.

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Bonobo-Mutter küsst ihr Baby

Mitglied werden

Als WWF-Mitglied sind Sie Teil unseres grossen Netzwerks: Über 5 Millionen Menschen rund um den Globus unterstützen unsere Projekte.

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Freiwillige der Sektion WWF St. Gallen helfen am Brändliberg, St. Gallen, Schweiz

Freiwilligenarbeit

Setzen Sie sich aktiv für unsere Natur und Umwelt ein und wählen Sie aus verschiedenen Freiwilligen-Einsätzen aus.