Wärmepumpe im Keller eines Einfamilienhauses

Gebäudesanierung und Heizsysteme

Rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz entfallen aufs Heizen. Der Einbau einer guten Wärmedämmung und einer klimaverträglichen Heizung können den Energiebedarf und die Klimabelastung stark verringern.

Weniger Energie, weniger Kosten

Sie sind Mieter und können nicht selbst über die Heizung im Keller entscheiden?

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Der Einbau einer guten Wärmedämmung und einer bedarfsgerechten Heizung können den Energiebedarf und die Klimabelastung stark verringern. Ein positiver Nebeneffekt ist die finanzielle Entlastung durch Einsparungen bei den Heizkosten.

Als Renovations-Faustregel gilt: Zuerst dämmen, dann folgt der Einbau einer kleineren, ökologisch optimierten Heizung. Allerdings: Falls die alte Öl- oder Gasheizung aussteigt, dann hat der ökologische Heizungswechsel Vorrang – auf keinen Fall weitere 20 Jahre mit einer Öl- oder Gasheizung das Klima aufheizen! So oder so gilt: Am besten planen Sie mit einem qualifizierten Energieberater gleich alle Sanierungsmassnahmen aus einem Guss. Weiterführende Informationen finden Sie in den unten aufgeführten Publikationen und Links.

Heizungen im Kosten- und Umweltvergleich

Welches Heizsystem solls denn sein? – Vergleichen Sie die Kosten und Umweltbelastung der Heizsysteme mit dem WWF-Schnellvergleich: Auf der untenstehenden Tabelle sehen Sie auf einen Blick, welche Heizsysteme das Klima und das Portemonnaie schonen. Wenn Sie es genauer wissen wollen, empfehlen wir Ihnen den WWF-Heizsystem-Rechner. Das Tool basiert auf Microsoft Excel und existiert in einer Version für Einfamilienhäuser und einer für Mehrfamilienhäuser. Sie können die Daten an Ihre Liegenschaft anpassen.

Holzfeuerungen mit Pellets, Sonnenkollektoren und hocheffiziente Wärmepumpen sowie Fernwärme-Anschlüsse gehören zu den umwelt- und klimafreundlichsten Systemen. Diese Systeme verursachen – über die Lebensdauer betrachtet – oft keine Mehrkosten oder sparen sogar Geld. Das Excel-Tool und einen detaillierten Ratgeber finden Sie unten verlinkt.

Heizssysteme im Umweltvergleich

Grafik mit den aktuellsten Daten für heute gängige Systeme, jeweils am Beispiel eines typischen Einfamilienhauses mit einem jährlichen Wärmeenergiebedarf von 14'400 kWh. Eingeschlossen sind alle Kosten und Treibhausgas-Emissionen über die Lebensdauer.

So berechnen Sie die Umweltwirkungen und Kosten für Ihre Liegenschaft mit dem WWF-Rechner

Kleine Unterschiede zwischen den verschiedenen Anlagetypen dürfen nicht zu stark gewichtet werden, da selbst identische Systeme je nach Hersteller und Installateur unterschiedliche Kosten verursachen können. Wir empfehlen: Zuerst die Verbrauchsdaten des Gebäudes in das Excel-Tool eintragen, dann bereits vorhandene Investitionen anpassen (Anschlüsse, Tank). Holen Sie für die attraktiven Heizvarianten konkrete Offerten ein und ersetzen Sie dann die Durchschnittszahlen durch die tatsächlichen Angaben. Im Ratgeber Gebäudesanierung finden Sie weitere Informationen.

Excel-Tool für Einfamilienhäuser
Excel-Tool für Mehrfamilienhäuser
 

Weiterführende Links

www.energiefranken.ch – Energieförderprogramme nach Postleitzahl
www.energieschweiz.ch – Energieberatungsangebote nach Kanton
www.wp-systemmodul.ch – Installateure von zertifizierten Wärmepumpen nach Postleitzahl finden
www.propellets.ch/pelletsexperte – Qualifizierte Fachleute für Pellets nach Postleitzahl finden
www.solarprofis.ch/solarprofisuche – Qualifizierte Fachleute für Solaranlagen nach Postleitzahl finden