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Wir haben 2738 Resultate für Ihre Suche gefunden:
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Partnerschaft Simon-Kucher
Simon-Kucher, eine globale Unternehmensberatung, unterstützt den WWF mit strategischer Beratung im Rahmen einer pro bono Partnerschaft. Diese Zusammenarbeit hat das Ziel, WWF-Büros weltweit dabei zu stärken, transformative Unternehmenspartnerschaften zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen.
/de/partner/partnerschaft-simon-kucher -
Partnership with Simon-Kucher
Simon-Kucher, a global consultancy firm, provides strategic consulting services to WWF through a pro bono partnership. This collaboration aims to empower WWF offices worldwide to develop and implement transformative corporate partnerships.
/en/partner/partnership-with-simon-kucher -
Klima-Allianz zum Schweizer Klimaschutzbeitrag: Rechenfehler und unzureichende Ambitionen
Die Klima-Allianz hat den zweiten nationalen Klimaschutzbeitrag (NDC) der Schweiz im Rahmen des Pariser Abkommens analysiert und bringt ihre tiefe Besorgnis zum Ausdruck. Weit davon entfernt, das Fair-Share-Prinzip und die notwendigen Anforderungen zur Begrenzung der Erwärmung auf 1,5 Grad zu erfüllen, präsentiert die Schweiz weitgehend unzureichende Ziele.
/de/medien/klima-allianz-zum-schweizer-klimaschutzbeitrag-rechenfehler-und-unzureichende-ambitionen -
Senior Manager Climate & Business (80%)
Unser Team will den Footprint reduzieren, indem wir zusammen mit fortschrittlichen Unternehmen die Ressourcen nachhaltig nutzen, die Umweltverschmutzung verringern und nachhaltigen Konsum fördern. Gleichzeitig mobilisieren wir Konsumentinnen und Konsumenten, ökologische Produkte zu wählen. Der WWF hat hierzu diverse Gütesiegel und Unternehmensplattformen ins Leben gerufen oder mitgestaltet, um mit neuen Netzwerken zum Handeln anzuregen und die Umweltziele besser zu erreichen. Dabei legen wir Wert darauf, ein kritischer Partner zu sein und unabhängig zu bleiben.
/de/senior-manager-climate-business-80 -
Umweltdepartement will keine Grenzwerte für hochgiftige Pestizide
Das Insektizid Deltamethrin gilt als hochgiftig. Trotzdem soll die Landwirtschaft das Mittel weiterhin einsetzen können.
/de/medien/umweltdepartement-will-keine-grenzwerte-fuer-hochgiftige-pestizide -
WWF-Earth Hour: Mach mit und schenk der Erde eine Stunde
Am 22. März 2025 findet zum 19. Mal die weltweite Earth Hour des WWF statt. Unter dem Motto «Deine Stunde für die Erde» sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Von verdunkelten Wahrzeichen über Müllsammeln bis zum Konzert bei Kerzenschein - auch in der Schweiz sind die Möglichkeiten wieder vielfältig.
/de/medien/wwf-earth-hour-mach-mit-und-schenk-der-erde-eine-stunde -
Erfolg für den Artenschutz: Comeback für Atlantischen Roten Thun
In den 1990er-Jahren stand er am Rande des Kollapses - heute gilt der Rote Thun nicht mehr als überfischt. Dieser wichtige Erfolg zeigt, dass bedrohte Bestände mit entschlossenem Handeln wieder stabilisiert werden können, wenn Meeresschützer, Regierungen und Produzenten zusammenarbeiten.
/de/medien/erfolg-fuer-den-artenschutz-comeback-fuer-atlantischen-roten-thun -
Vergleichsstudie: Schweiz bei Bekämpfung der Biodiversitätskrise auf dem letzten Platz
Zur Fortsetzung der UNO-Biodiversitätskonferenz in Rom diese Woche veröffentlicht WWF International eine Vergleichsstudie der nationalen Aktionspläne zur Bekämpfung der Biodiversitätskrise. Der Schweizer Plan der Untätigkeit landet dabei auf dem letzten Platz.
/de/medien/vergleichsstudie-schweiz-bei-bekaempfung-der-biodiversitaetskrise-auf-dem-letzten-platz -
Manager Sustainable Food Systems (70-90%)
Unser Team will den Footprint reduzieren, indem wir zusammen mit fortschrittlichen Unternehmen die Ressourcen nachhaltig nutzen, die Umweltverschmutzung verringern und nachhaltigen Konsum fördern. Gleichzeitig mobilisieren wir Konsumentinnen und Konsumenten, ökologische Produkte zu wählen. Der WWF hat hierzu diverse Gütesiegel und Unternehmensplattformen ins Leben gerufen oder mitgestaltet, um mit neuen Netzwerken zum Handeln anzuregen und die Umweltziele besser zu erreichen. Dabei legen wir Wert darauf, ein kritischer Partner zu sein und unabhängig zu bleiben. Wir suchen Unterstützung im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung von ca. Juni 2025 bis ca. Dezember 2025/Januar 2026.
/de/manager-sustainable-food-systems-70-90 -
Klima-Allianz zur CO2-Verordnung: Bundesrat knickt vor Autolobby und Industrie ein
Zum vierten Mal in Folge hat der Bundesrat heute eine Chance verstreichen lassen, beim Klimaschutz nachzubessern. Wie schon beim Klimaschutz-, Kreislaufwirtschaft- und Energiegesetz bleibt auch bei der nun vorgelegten Verordnung zum CO2-Gesetz bestehender gesetzlicher Handlungsspielraum ungenutzt. So können die Klimaziele nicht erreicht werden.
/de/medien/klima-allianz-zur-co2-verordnung-bundesrat-knickt-vor-autolobby-und-industrie-ein -
WWF-Kreuzworträtsel
Hier können Sie das Lösungswort des Kreuzworträtsels aus dem WWF-Magazin eingeben.
/de/wwf-kreuzwortraetsel -
Augen auf beim Osterhasen-Kauf: Nachhaltigkeit von Schokoladenherstellern und -händlern im Vergleich
Steigende Preise, kleinere Packungsgrössen – die Schokoladenindustrie mutet Konsument:innen weltweit einiges zu. Im Gegenzug sollten diese Schokolade erwarten dürfen, die nicht mit Entwaldung, Artensterben und Kinderarbeit in Verbindung steht. Die Ergebnisse der neuesten Befragung der Schokoladenindustrie zeigen, dass es bis dahin noch ein weiter Weg ist, auch wenn es positive Signale gibt – vor allem in der Schweiz.
/de/medien/augen-auf-beim-osterhasen-kauf-nachhaltigkeit-von-schokoladenherstellern-und-haendlern-im-vergleich -
Kommission will Ablasshandel bei Ersatzmassnahmen und schränkt Verbandsbeschwerderecht ein
Eine Mehrheit der UREK-N will bei den 16 Grosswasserkraftprojekten des Stromgesetzes statt konkreter und für die Natur wichtiger Ersatzmassnahmen eine Geldzahlung ermöglichen und auch das Verbandsbeschwerderecht (VBR) einschränken.
/de/medien/kommission-will-ablasshandel-bei-ersatzmassnahmen-und-schraenkt-verbandsbeschwerderecht-ein -
Nationalrat will Ablasshandel bei Ersatz- sowie Ausgleichsmassnahmen und schränkt Verbandsbeschwerderecht ein
Der Nationalrat will statt konkreter und für die Natur wichtiger Ersatz- und Ausgleichsmassnahmen einen Ablasshandel mittels Geldzahlung ermöglichen. Weiter will er das Verbandsbeschwerderecht einschränken, aber zumindest nicht abschaffen, wie das der Ständerat wollte.
/de/medien/nationalrat-will-ablasshandel-bei-ersatz-sowie-ausgleichsmassnahmen-und-schraenkt -
Freiwilligenkoordinator:in und WWF-Jugendbeauftragte:r (70-75%)
Der WWF kann seine Ziele nur mit der Unterstützung von Tausenden von Freiwilligen erreichen. Um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv für die Umwelt einzusetzen, bildet der WWF auch eine Gemeinschaft von jungen Freiwilligen, die eigene Projekte planen und durchführen.
/de/freiwilligenkoordinator-in-und-wwf-jugendbeauftragte-r-70-75 -
Volle Fischtheken an Ostern – Ihre Entscheidung für gesunde Meere zählt
An Ostern wird so viel Fisch verkauft wie kaum sonst im Jahr. Bis zu 34 Prozent höher liegen dann die Verkaufszahlen. Besonders beliebt sind Raubfischarten wie Lachs und Forelle – mit negativen Folgen für die Meere. Der WWF ruft deshalb zu meeresfreundlichen Alternativen auf.
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Treibhausgasinventar: Schweizer Emissionen 2023 de facto gestiegen
Entgegen der Lesart des Bundesamts für Umwelt (BAFU) sind die Schweizer Treibhausgasemissionen 2023 gegenüber dem Vorjahr de facto angestiegen. Das geht aus dem jährlichen Treibhausgasinventar hervor, dass das BAFU heute veröffentlicht hat.
/de/medien/treibhausgasinventar-schweizer-emissionen-2023-de-facto-gestiegen -
Neue Rechtsgrundlage erfordert Rückzug der Beschwerden und sorgfältige Arbeit der Jagdbehörden
Mit Inkrafttreten der revidierten Jagdverordnung besteht ab 1. Februar 2025 eine neue Rechtsgrundlage, die klarere und strengere Bedingungen für Wolfsabschüsse stellt. Da die hängigen Beschwerden zur Wolfsregulierung auf der alten, nur bis Ende dieses Monats gültigen Übergangsverordnung basierten, ziehen die Naturschutzorganisationen diese zurück und konzentrieren sich auf die Einhaltung der neuen Rechtsgrundlage durch Bund und Kantone.
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Zum Sparpaket des Bundesrats: Energie- und Klimaziele im Auge behalten
Der Bundesrat plant mit einem umfassenden Sparpaket die Sanierung der Bundesfinanzen. Gespart werden soll auch auf Kosten des Klimaschutzes, der Energiewende und der Versorgungssicherheit. Konkret fordert der Bundesrat umfangreiche Kürzungen beim Gebäudeprogramm, ohne jedoch Ersatzmassnahmen vorzuschlagen. Dies ist aus Sicht der Schweizerischen Energie-Stiftung SES und einer breiten Allianz von Organisationen inakzeptabel. Die Allianz fordert darum die Weiterentwicklung der CO2-Abgabe und des Gebäudeprogramms.
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Fatale Folgen: Wie unser Appetit auf gezüchtete Raubfische zur Plünderung der Meere führt
Unser Appetit für Raubfische wie Lachs, Forelle und Dorade hat einen Preis. Wir plündern die Meere, um Futter für die Fischfarmen auf der ganzen Welt zu produzieren. Doch es gibt Lösungen, wie jede:r von uns mehr für unsere Ozeane tun kann. Fast zwei Drittel der in der Schweiz konsumierten Fische sind Raubfische – Arten, die sich an der Spitze der Nahrungskette von anderen Fischen ernähren.Von den 33.831 Tonnen Fisch und Meeresfrüchten, die 2023 im Schweizer Detailhandel verkauft wurden, waren 57 Prozent Raubfische, darunter Lachs (22 %) und Thunfisch (21 %).Die Hälfte der importierten Raubfische stammt aus Zuchtfarmen, die grosse Mengen wildgefangener Fische als Futtermittel benötigen. Insgesamt werden jährlich bis zu 96.000 Tonnen Wildfische gefangen, um allein den Bedarf für die in der Schweiz konsumierten Zuchtfische zu decken.Lokal produziert die Schweiz fast ausschliesslich Raubfische. Das belastet auch die Weltmeere. Denn geschätzt werden drei Kilogramm Wildfisch verfüttert, um ein Kilogramm Schweizer Zuchtfisch zu produzieren.Zum Jahreswechsel gehören Lachs, Sushi und andere Fischspezialitäten für viele Schweizer Haushalte zum Festessen. Doch was wie ein Genussmoment erscheint, hat eine Schattenseite: Der WWF Schweiz zeigt in einem neuen Bericht, dass unsere Vorliebe für Raubfische wie Lachs und Forelle die Ozeane an ihre Belastungsgrenze bringt. Um die Bedürfnisse von Raubfischen aus Zucht zu decken, werden jedes Jahr Millionen Tonnen Wildfische aus den Meeren entnommen und zu Fischmehl und Fischöl verarbeitet. Die Fischzucht – lange Zeit als Lösung für Überfischung gepriesen – stellt daher selbst eine massive Belastung für die Ozeane dar.In der Schweiz, wo 97 Prozent der konsumierten Fische importiert werden, entfallen zwei Drittel dieser Importe auf Raubfische. Die Hälfte davon stammt aus Aquakulturen. Für die Zucht der 30.000 Tonnen Fisch, die hier jährlich konsumiert werden, braucht es bis zu 96.000 Tonnen Wildfisch. Weltweit wird ein Fünftel (22 Prozent) des gesamten maritimen Fischfangs zu Fischmehl und Fischöl verarbeitet, Grossteils für Fischfutter. Viele dieser gefangenen Fische sind hochwertig und könnten direkt von Menschen konsumiert werden, anstatt als Futtermittel zu dienen.Hauptprobleme durch Aquakultur und ÜberfischungWeil der Bedarf an Fischmehl und Fischöl für die Zucht von Raubfischen so gross ist, geraten die Bestände von kleinen und nähstoffreichen Wildfischen wie Sardinen und Sardellen unter Druck. Diese Fische sind nicht nur essenziell für die marine Artenvielfalt, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für viele Menschen im globalen Süden.Zitat von Isabel Jimenez, Senior Managerin für Seafood-Märkte bei WWF Schweiz»Unser derzeitiger Konsum ist nicht nachhaltig. Wenn wir weiterhin auf Lachs und andere Raubfische setzen, tragen wir nicht nur zur Überfischung bei, sondern gefährden auch die Ernährungssicherheit in ärmeren Regionen der Welt».Bewusster geniessen und Alternativen ausprobierenDer WWF Schweiz empfiehlt, den Konsum von Fisch und Meeresfrüchten zu reduzieren und auf nachhaltigere Alternativen umzusteigen. Diese umfassen:Algen und andere Meerespflanzen: diese sind nicht nur schmackhaft, sondern bringen auch ökologische Vorteile.Muscheln, wie Miesmuscheln und Austern: die Zucht dieser Filtrierer hat nur minimale Auswirkungen auf marine Ökosysteme.Friedfische und Fische, die wenig Fisch im Futter brauchen: Arten wie Karpfen, Wels oder Tilapia benötigen wenig bis gar kein Fischmehl oder -öl und sind daher ressourcenschonender – vor allem, wenn sie aus Bio-Zucht oder geschlossenen Kreislaufanlagen stammen. Direkter Verzehr von kleinen Meeresfischen aus gesunden Beständen: Sardinen, Heringe und Sardellen sollten direkt gegessen und nicht als Futtermittel für Aquakultur verwendet werden. Weil sie nähstoffreicher als Lachs und Thunfisch sind, reichen davon auch kleinere Portionen für eine ausgewogene Ernährung aus. Handlungsbedarf auf allen EbenenEs gibt viele nahrhafte und meeresfreundliche Alternativen, die jedoch im Vergleich zu den stark beworbenen Lachs- und Thunfischprodukten weniger bekannt und verfügbar sind. Für eine nachhaltige Zukunft ist es nötig, dass alle Beteiligten den Wandel mitgestalten: Politik: Einführung strengerer Richtlinien für importierten Fisch und Meeresfrüchte, insbesondere auch aus der Aquakultur.Industrie und Handel: Entwicklung von attraktiven Produkten aus den weniger bekannten Arten und aktivere Bewerbung dieser Alternativen. Konsument:innen: Fisch und Meeresfrüchte als gelegentliche Delikatesse geniessen und sich auch auf nachhaltige Alternativen einlassen. Wie wäre es nächstes Mal statt Lachs-Sushi mit einem Muschel-Burger, Algen-Kaviar, Sardinen-Pasta oder Wels-Knusperli?Hier geht es zum Bericht (inklusive Quick-Guide für eine bessere Wahl von Fisch und Meeresfrüchten). Und generell gilt: Wählen Sie bei Fisch und Meeresfrüchten nur Produkte, die im WWF-Ratgeber als grün eingestuft sind. Kontakt:Lydia Ebersbach, Mediensprecherin, WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, +41 44 297 21 27 und Jonas Schmid, Mediensprecher, WWF Schweiz, +41 44 297 21 16
/de/medien/fatale-folgen-wie-unser-appetit-auf-gezuechtete-raubfische-zur-pluenderung-der-meere-fuehrt -
Artenschutz-Bilanz: WWF kürt "Gewinner und Verlierer 2024"
Naturzerstörung, Wilderei und Klimakrise gefährden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auch 2024 gibt es im Reich der bedrohten Arten zahlreiche Verlierer, darunter Korallen, Borneo-Elefanten, Bantengs, Brillen-Pinguine und Bäume. In der Schweiz sind insbesondere Igel, Wölfe und Goldlaufkäfer stark betroffen. Doch es gibt auch Lichtblicke: Sie zeigen, dass sich der Einsatz für den Schutz bedrohter Arten und Lebensräume lohnt.
/de/medien/artenschutz-bilanz-wwf-kuert-gewinner-und-verlierer-2024 -
Ernährung mit Zukunft? Die Lebensmittelpyramide im Umweltcheck
Die Ernährungsempfehlungen des Bundes können einen wichtigen Beitrag leisten, um die nationalen Klimaziele zu erreichen – sofern innerhalb der empfohlenen Ernährung die umweltfreundlichsten Lebensmittel bevorzugt werden. Das zeigt eine Berechnung von Greenpeace und WWF Schweiz.Der Bundesrat hat sich zum Ziel gesetzt, den Klima-Fussabdruck der Ernährung zu senken – bis 2030 um 25 Prozent im Vergleich zu 2020 und bis 2050 um mindestens zwei Drittel. Im September 2024 hat der Bund neue Ernährungsempfehlungen veröffentlicht (vgl. Box), die Gesundheits- und Umweltkriterien berücksichtigen. Im Auftrag von Greenpeace Schweiz und WWF Schweiz haben die Ökobilanz-Spezialist:innen von ESU-Services untersucht, inwiefern die neuen Schweizer Ernährungsempfehlungen helfen, das Ziel des Bundes zu erreichen.Die Berechnung vergleicht die Auswirkungen des heutigen durchschnittlichen Konsums mit der Planetary Health Diet, sowie zwei Ernährungsvarianten innerhalb der Ernährungsempfehlungen. Die Planetary Health Diet stammt von einem internationalen Team von Wissenschaftler:innen und soll eine gesunde und umweltverträgliche Ernährung weltweit ermöglichen. Innerhalb der Schweizer Ernährungsempfehlungen wurden zwei Szenarien berücksichtigt, da diese grossen Handlungsraum bieten: So liegt beispielsweise beim Fleisch die empfohlene Menge zwischen null und 360 Gramm pro Woche. Die Berechnung berücksichtigt eine «Maximal-Ausprägung», bei der alle Lebensmittel, welche die Umwelt besonders belasten (insbesondere Fleisch und Milchprodukte) in der maximal empfohlenen Menge konsumiert werden. Die «Minimal-Ausprägung» basiert auf der umweltfreundlichsten Umsetzung der Empfehlungen. Sie geht von einer vegetarischen Ernährung aus, ohne Fleisch und Fisch.Die Berechnungen zeigen, dass eine Ernährung gemäss der Minimal-Ausprägung der Ernährungsempfehlung einen wichtigen Beitrag zu einer umweltverträglichen Ernährung und den Klimazielen des Bundes leisten würde. Diese Ernährung belastet das Klima nur rund halb so stark wie bei der Maximal-Ausprägung und rund zweieinhalb Mal weniger als die derzeitige Ernährung. Sie belastet Klima und Umwelt sogar weniger als die Planetary Health Diet.Massnahmen für mehr Zukunft auf dem TellerPolitik, Wirtschaft und private Haushalte tragen Verantwortung, um die Klima- und Umweltbelastungen im Ernährungssystem zu senken. Für einen Wandel braucht es konkrete Massnahmen aller Akteur:innen. Dazu gehört die Abschaffung von Fehlanreizen, die von der Politik, vom Handel und der Gastronomie gesetzt werden. Diese fördern ein Essverhalten, das einer nachhaltigen und gesunden Ernährung zuwiderläuft.Mariella Meyer, Spezialistin nachhaltige Ernährung beim WWF, fasst zusammen: «Wir sind noch weit weg von einer Ernährung innerhalb der Ernährungsempfehlung. Am meisten belasten Fleisch und Milchprodukte das Klima und die Umwelt. Wer sich umweltbewusst ernähren möchte, sollte von diesen Lebensmitteln weniger konsumieren. Doch nicht nur die Konsument:innen sind in der Verantwortung: Politik und Detailhandel setzen Rahmenbedingungen, die entscheidend dafür sind, wie wir uns ernähren.»«Unsere Berechnung zeigt, dass ein umweltfreundliches Ernährungssystem innerhalb der Ernährungsempfehlungen möglich ist. Offen ist, ob Politik, Handel und Konsument:innen willens sind, mutige und kohärente Massnahmen zu ergreifen, dass dieser Konsumwandel möglich wird. Mit der Agrarpolitik 2030 bietet sich hierzu eine grosse Chance», sagt Barbara Wegmann, Konsumexpertin bei Greenpeace Schweiz.Damit eine gesunde und zukunftsfähige Ernährung Realität werden kann, braucht es: Eine kohärente Agrarpolitik, welche die ganze Wertschöpfungskette in die Verantwortung nimmt und den Wandel zu einem nachhaltigen Ernährungssystem im Sinne des Zukunftsbilds des Bundesrates unterstützt.Verbindliche Zielvereinbarungen zwischen dem Bund und dem Handel sowie der Gastronomie. Diese müssen insbesondere dazu führen, dass der Umweltfussabdruck im Nahrungsmittel-Sortiment absolut gesehen sinkt. Falsche Anreize müssen abgeschafft werden.Bildung, Information und einfach zugängliche Alternativen, um Menschen eine Veränderung des Ess- und Trinkverhaltens zu erleichtern. Ein Transformationsfond ist ein wichtiges Mittel, um den notwendigen Wandel zu unterstützen. Dieser soll Hürden reduzieren, indem er finanzielle Anreize schafft für gesellschaftliche und strukturelle Anpassungen, die es für nachhaltige Produktion und Konsum braucht.----ErnährungsempfehlungenLebensmittelpyramide: grosser HandlungsspielraumIm September haben das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE neue Ernährungsempfehlungen publiziert. Erstmals flossen dabei auch Nachhaltigkeitsaspekte ein. Die Mengenempfehlungen blieben weitgehend unverändert. Insgesamt lassen die neuen Ernährungsempfehlungen eine grosse Bandbreite an Ernährungsstilen zu. Bestimmte Lebensmittelgruppen stehen aber neu im Vordergrund. Pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte stehen nun stärker im Fokus. Eine vegetarische Ernährungsweise ist innerhalb der neuen Empfehlungen problemlos möglich.Mehr InformationenFaktenblattErnährungsempfehlungen des BundesGrafikenKontaktBarbara Wegmann, Konsumexpertin Greenpeace Schweiz, barbara.wegmann@greenpeace.org, +41 44 447 41 08Lydia Ebersbach, Mediensprecherin WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, +41 44 297 21 27Medienstelle Greenpeace Schweiz, pressestelle.ch@greenpeace.org, +41 44 447 41 11
/de/medien/ernaehrung-mit-zukunft-die-lebensmittelpyramide-im-umweltcheck -
Ihr Testament: ein Zeichen für die Zukunft der Natur
Gestalten Sie mit Ihrem Testament eine lebenswerte Zukunft. Unterstützen Sie mit Erbschaften oder Legaten den WWF Schweiz im Schutz von Natur und Umwelt – für kommende Generationen.
/de/ihr-nachlass-ihre-werte -
Klimaschutz-Ranking: Schweiz bleibt ausserhalb der Top 20
Zwar verbessert sich die Schweiz im aktuellen Climate Change Performance Index (CCPI) um sieben Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Mit Rang 26 dümpelt sie aber weiterhin im hinteren Mittelfeld. Verantwortlich dafür sind: Die Emissionsreduktion im Ausland statt im Inland sowie ein Stillstand oder gar Fehlentwicklungen in den Bereichen Konsum, Verkehr (insbesondere Luftfahrt), beim Finanzplatz und in der Landwirtschaft.
/de/medien/klimaschutz-ranking-schweiz-bleibt-ausserhalb-der-top-20 -
Unsere Klimaziele
Was der WWF Schweiz von Unternehmen fordert, setzt er auch selbst um. Erfahren Sie mehr über unsere Reise zu Netto-Null.
/de/unsere-klimaziele -
Was Sie zum Pestizid-Vorstoss wissen sollten
Für die Produktion von Lebensmitteln ist die Landwirtschaft auf Schädlingsbekämpfungsmittel angewiesen. Doch die Schweiz darf nicht zum Sammelbecken für riskante Pestizide werden. Mit dieser Parlamentarischen Initiative setzen wir unsere Umwelt, unsere Gesundheit und unsere Zukunft aufs Spiel. Statt neuer Pestizide braucht es eine echte Stärkung der nachhaltigen Landwirtschaft.
/de/was-sie-zum-pestizid-vorstoss-wissen-sollten -
Wenn Veränderung unumkehrbar kippt
Die Menschheit steht vor einer «neuen Realität»: Wir haben den ersten von vielen Kipppunkten – die sogenannten Tipping-Points – des Erdsystems erreicht: In manchen Regionen sind die Korallen wohl nicht mehr zu retten. Ein neuer Bericht, der University of Exeter, gemeinsam mit dem WWF und weiteren Partnern, belegt die Gefahr der Kipppunkte eindrücklich. Doch Veränderung kann auch ins Gute kippen. Das belegen «positive Kipppunkte» beispielsweise im Bereich der Solartechnologie.
/de/medien/wenn-veraenderung-unumkehrbar-kippt -
Webinar: Der Lachs kehrt heim
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem WWF-Webinar.Die Anmeldefrist ist abgelaufen – eine Registrierung ist jetzt leider nicht mehr möglich.
/de/webinar-der-lachs-kehrt-heim -
Arbeiten beim WWF
Arbeiten beim WWF
/de/ueber-uns/offene-stellen-beim-wwf -
Wolfrisse stabil – Herdenschutz bleibt zentral
Die Anzahl gerissener Nutztiere pro Wolf nimmt weiter ab. Obwohl es wohl leicht mehr Wölfe gibt als 2024, haben sie diesen Sommer in den meisten Kantonen gleich viel oder weniger Nutztiere erbeutet als im Vorjahr. Das zeigt: mit verstärktem Herdenschutz und einer gesetzeskonformen Bestandsregulierung ist eine langfristige Koexistenz von Wolf und Nutztierhaltung in der Schweiz möglich.
/de/medien/wolfrisse-stabil-herdenschutz-bleibt-zentral