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  • Fleisch, Fleisch und noch mehr Fleisch

    Trotz Klimazielen bewerben Detailhändler (fast) nur Fleisch in der Grillsaison, das zeigt eine Analyse der Werbung für das Grillsortiment von sechs Schweizer Detailhändlern.Insgesamt wurden 559 Grillprodukte beworben, von denen 83 Prozent reduziert waren. Fleischprodukte dominieren: 80 Prozent der reduzierten Grillprodukte sind Fleisch.Höchste Rabatte: bis zu 51 Prozent Rabatt gab es auf Fleischprodukte.Insgesamt waren 94 Prozent der beworbenen Produkte tierischer Herkunft, nur sechs Prozent aus pflanzlichen Alternativen wie Erbsen oder Soja.Wenn es um grosse Ziele und gute Worte geht, sind die Schweizer Detailhändler spitze: Sie haben erkannt, wie wichtig ihre Taten für Umwelt und Klima sind. Deshalb haben sich alle – ausser Volg – ein wissenschaftliches Klimaziel gesetzt. Paradox nun aber, was der WWF-Grill-Check einmal mehr belegt: Es ist hauptsächlich Fleisch, das in der Grill-Saison nicht nur dominant beworben wird, sondern auch noch so rabattiert wird, dass es fast zur Ramschware wird. Dabei führt die Fleischproduktion zu besonders vielen klimaschädlichen Emissionen. Um ihre Klimaziele zu erreichen, müssten die Detailhändler deutlich weniger davon verkaufen.Die Auswertung zeigt: nur sechs Prozent der beworbenen Grillprodukte sind pflanzliche Alternativen – zum Beispiel Burger oder Würstchen aus Soja oder Erbsen. Auch wenn es um Rabatte geht, liegt Fleisch vorn. Um bis zu 51 Prozent rabattieren Coop und Denner Fleischprodukte, während der höchste Rabatt für ein vegetarisches Produkt bei Lidl nur 38 Prozent betrug. Es zeigt sich ein leichter Trend hin zu mehr Grillkäse. Doch auch wenn dies als Zeichen guten Willens interpretiert werden kann, bringt es aus Klimasicht nur wenig, weil auch Käse mit hohen Emissionen verbunden ist.Zitate Mariella Meyer, Food-Expertin beim WWF Schweiz:«Detailhändler haben eine wichtige Rolle: sie entscheiden, was sie anbieten, wie sie Produkte präsentieren, welche sie bewerben - und damit können sie dazu beitragen, Kaufentscheidungen von Konsument:innen zu lenken.»«Individuelle Vorlieben und Hintergründe spielen eine Rolle bei der Auswahl von Lebensmitteln, aber Entscheidungen werden von unserer Ernährungsumgebung – wie Supermärkten – und Faktoren ausserhalb der Kontrolle der Verbraucher:innen, wie Verfügbarkeit, Erschwinglichkeit, Zugänglichkeit und Werbung, geprägt.»«Die Detailhändler müssen ihre Werbestrategien überdenken und mehr auf nachhaltige, pflanzliche Alternativen setzen, um wirklich einen positiven Einfluss auf das Klima zu haben.»Warum ist Fleischkonsum ein Problem?In der Schweiz werden jährlich 13 Millionen Hühner, 1,5 Millionen Rinder und 1,4 Millionen Schweine gehalten. Das sind fast doppelt so viele Nutztiere wie Menschen in der Schweiz leben. Dies hat Auswirkungen auf Natur und Klima. Von den Treibhausgasen der Landwirtschaft – immerhin zwölf Prozent der gesamten Emissionen der Schweiz – entfallen 85 Prozent auf die Nutztierhaltung. Die enorme Menge an Gülle von Nutztieren überlastet Böden und Gewässer mit Nährstoffen, was zu Gewässerverschmutzung und Verlust der Artenvielfalt führt. Hinzu kommt, dass Nutztiere grosse Mengen an Futter benötigen. Letztlich werden in der Schweiz 60 Prozent der Ackerflächen für den Anbau von Futtermitteln genutzt. Diese Flächen könnten direkt genutzt werden, um Pflanzen für den menschlichen Verzehr anzubauen. Damit wäre es möglich, mehr Menschen mit Schweizer Lebensmitteln zu ernähren – denn letztlich ist Tierhaltung ineffizient. Es werden mehr Kalorien in ein Tier investiert, als wir zurückbekommen: im Schnitt müssen sieben Kalorien aus pflanzlicher Nahrung verfüttert werden, um eine Kalorie an tierischen Produkten zu erzeugen.Was es nun braucht:Aus Sicht des WWF ist ein Zusammenspiel von Händlern, Konsument:innen und der Politik nötig.• Aus der Politik braucht es die nötigen Impulse und Leitlinien für einen Wechsel hin zu mehr pflanzlichen Produkten.• Die Händler sind gefragt, ihr Sortiment so zu gestalten, dass sie ihre Klimaziele erreichen und Konsument:innen die Wahl pflanzlicher Alternativen erleichtern.• Von Konsument:innen wünschen wir uns bewusstere Kaufentscheidungen. Letztlich hilft uns allen, wenn die tierischen Portionen auf dem Teller kleiner werden und wir uns an dem sattessen, was gut für uns und das Klima ist.Hier geht es zum Grill-Check (nur auf Deutsch): LinkKontakt: Lydia Ebersbach, Mediensprecherin, WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, +41 77 435 05 41
    /de/medien/fleisch-fleisch-und-noch-mehr-fleisch
  • Bund verhindert Umsetzung geltenden Rechts betreffend Biodiversität

    Heute hat die nationalrätliche Umweltkommission entschieden, den Naturschutzkredit für die nächsten vier Jahre um total 276 Millionen Franken gegenüber dem Finanzplan zu kürzen. Damit wird die gesetzlich vorgeschriebene Sicherung der Biodiversität auch in den nächsten Jahren massiv behindert. Dies widerspricht den Versprechen diametral, welche die Gegner der Biodiversitätsinitiative in der Abstimmungskampagne ins Feld führen.
    /de/medien/bund-verhindert-umsetzung-geltenden-rechts-betreffend-biodiversitaet
  • Mais

    Mais ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/mais
  • Buchweizen

    Buchweizen ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/buchweizen
  • Chia

    Chia ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/chia
  • Gelberbse

    Gelberbse ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/gelberbse
  • Sojabohne

    Sojabohne ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/sojabohne
  • Lupine

    Lupine ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/lupine
  • Kichererbse

    Kichererbse ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/kichererbse
  • Ackerbohne

    Die Ackerbohne ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/ackerbohne
  • Süsskartoffel

    Süsskartoffel ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/suesskartoffel
  • Yacón

    Yacón ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/yacon
  • Pastinake

    Pastinake ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/pastinake
  • Catalogna

    Catalogna ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/catalogna
  • Echte Walnuss

    Walnuss ist ein Future Food. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/echte-walnuss
  • Zuchtpilze

    Zuchtpilze sind Future Foods. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/zuchtpilze
  • Partnerschaft Emmi 2023

    Emmi hat sich zum Ziel gesetzt, die Umweltauswirkungen der Milchverarbeitung zu reduzieren. Der Fokus in der Zusammenarbeit mit dem WWF liegt dabei auf der Senkung der CO2e-Emissionen, der Verminderung von Food Waste in der Verarbeitung sowie darauf hinzuwirken, dass die von Emmi beschaffte Milch nachhaltiger wird.
    /de/partner/partnerschaft-emmi-2023
  • Partnership with Emmi 2023

    Emmi has set the goal of reducing the environmental impact of milk processing. The focus of the collaboration with WWF is on reducing CO2e emissions, decreasing food waste in processing, and working towards more sustainable milk.
    /en/partner/partnership-with-emmi-2023
  • Weitere Aktivitäten mit Firmen 2023

    Der WWF arbeitet mit Unternehmen auch im Rahmen seines Employee Engagement Angebots, einmaligen Unternehmensspenden sowie Technical Support zusammen.
    /de/partner/weitere-aktivitaeten-mit-firmen-2023
  • Other activities with companies 2023

    WWF also works with companies through its employee engagement programme and corporate donations.
    /en/partner/other-activities-with-companies-2023
  • Freiwilliger Herdenschutz liegt im Trend

    Freiwillige packen vermehrt an und unterstützen die Alp-Bewirtschafter:innen beim Schutz ihrer Tiere vor Grossraubtieren. Das zeigt eine Auswertung der Initiativen OPPAL und Pasturs Voluntaris. Hunderte Menschen investieren einen Teil ihrer Freizeit, um das Zusammenleben zwischen Wolf und Nutztieren zu ermöglichen.
    /de/medien/freiwilliger-herdenschutz-liegt-im-trend
  • Linse

    Linse ist ein Future Foods. Future Foods sind 30 nachhaltige und gesunde Lebensmittel, die der WWF Schweiz fördert. Entdecke in einem Steckbrief die Nährwerte, Rezepte und weitere Fakten zu den Future Foods.
    /de/futurefoods/linse
  • Aufruf: Future Foods in die Regale

    Aufruf: Future Foods in die Regale
    /de/futurefoods/zukunft-in-die-regale
  • Die Welt ist eine Bühne und das Klima spielt die Hauptrolle

    Am 25. März 2017 um 20:30 Uhr löschen Millionen von Menschen rund um die Welt das Licht. Sie setzen ein unübersehbares Zeichen für mehr Umwelt- und Klimaschutz. Häuser, ganze Strassenzüge und zahlreiche weltweit bekannte Wahrzeichen wie der Eiffelturm oder das Brandenburger Tor in Berlin versinken für die Earth Hour im Dunkeln.
    /de/medien/die-welt-ist-eine-buehne-und-das-klima-spielt-die-hauptrolle
  • Alarmierend: Pestizidcocktail belastet Schweizer Bäche massiv

    Die Umweltbelastung durch den Pestizideinsatz in der Schweizer Landwirtschaft ist weit dramatischer als bisher angenommen. Das zeigen einmal mehr zwei heute veröffentlichte Studien der EAWAG, des Wasserforschungsinstituts des ETH-Bereichs.
    /de/medien/alarmierend-pestizidcocktail-belastet-schweizer-baeche-massiv
  • WWF schickt Panzernashorn auf Reisen

    Mitte April wurde das erste von fünf Panzernashörnern in Nepal in den Shuklaphanta-Nationalpark umgesiedelt. Die Umsiedlungen, die der WWF zusammen mit der Regierung und der International Rhino Foundation durchführt, sollen das Verbreitungsgebiet der Panzernashörner erweitern und ihre Bestände festigen.
    /de/medien/wwf-schickt-panzernashorn-auf-reisen-0
  • Personalmangel beim Osterhasen

    Am 16. April ist Ostersonntag. Millionen von Schoggihasen versüssen uns an diesem Tag das Fest. Beim Original aber - dem Feldhasen - herrscht Krisenstimmung: Seine Anzahl nimmt seit Jahrzehnten ab. Der WWF sucht nun innovative Landwirte in den Kantonen Luzern und Zug, um dem Feldhasen auf die Sprünge zu helfen.
    /de/medien/personalmangel-beim-osterhasen-0
  • Fehlender Schutz für das bedrohte Riff in Belize

    Die Regierung von Belize hat die versprochenen Schutzmassnahmen für das UNESCO-Kulturerbe und akut bedrohte Barrier Riff bisher nicht vollzogen. So bleibt das grösste Riff in der westlichen Hemisphäre durch Offshore-Ölbohrungen, Küstenbebauungen und Wasserverschmutzung weiter gefährdet.
    /de/medien/fehlender-schutz-fuer-das-bedrohte-riff-in-belize-0
  • Ranger kämpfen für die letzten Tiger

    Morgen ist der internationale Tag des Tigers. Doch zum Feiern gibt es keinen Grund: Tiger werden von Wilderern erbarmungslos gejagt. Ohne Ranger wären die Raubkatzen schon längst ausgestorben.
    /de/medien/ranger-kaempfen-fuer-die-letzten-tiger-0
  • Das Stimmvolk sagt JA zu mehr Klimaschutz

    Das Schweizer Stimmvolk hat heute nicht nur JA gesagt zu einheimischer erneuerbarer Energie. Die Bürgerinnen und Bürger legten damit auch ein JA für mehr Klimaschutz und Natur in die Urne. Der WWF ist hoch erfreut über das Abstimmungsresultat und wird sich für eine naturverträgliche Umsetzung einsetzen.
    /de/medien/das-stimmvolk-sagt-ja-zu-mehr-klimaschutz-0