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Wir haben 2660 Resultate für Ihre Suche gefunden:
  • Aufruf: Future Foods in die Regale

    Aufruf: Future Foods in die Regale
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  • Neue Ernährungsempfehlungen: Umweltorganisationen kritisieren verpasste Chance

    Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE haben heute die neuen Ernährungsempfehlungen veröffentlicht. BirdLife, Greenpeace und WWF kritisieren, dass keine relevante Konsumreduktion von Tierprodukten empfohlen wird. Für die Umsetzung der Ernährungsempfehlung braucht es klare Rahmenbedingungen der Politik für Produktion, Verarbeitung, Handel und Gastronomie. 
    /de/medien/neue-ernaehrungsempfehlungen-umweltorganisationen-kritisieren-verpasste-chance
  • Future-Foods-Rezepte

    Entdecken Sie jetzt 10 Rezepte aus dem Kochbuch Klimatopf mit vielen Future Foods. Von einfachen Klassikern bis zum Kichererbsen-Harissa-Salat hat es für alle was dabei.
    /de/futurefoods/rezepte
  • Financial Accountant (70%)

    Als Dienstleistungsabteilung unterstützt das Accounting Team die übrigen Abteilungen des WWF in allen finanziellen Belangen. Wir stellen das Gesamtbudget aus den einzelnen Projektbudgets zusammen und sorgen dafür, dass die Einhaltung der Budgets effizient überwacht werden kann. Wir verarbeiten sämtliche Rechnungen und stellen sicher, dass dabei die internen Richtlinien und gesetzliche Vorschriften eingehalten werden. Treuhänderisch verwalten wir das uns von unseren Supportern anvertraute Geld und achten sorgfältig auf eine dem Zweck entsprechende Verwendung. Einmal pro Jahr ziehen wir Bilanz und informieren die Öffentlichkeit darüber, von wem wir wie viel Geld erhalten und wofür wir es verwendet haben.
    /de/financial-accountant-70
  • Bundesrat beschliesst problematische Jagdverordnung

    Heute hat der Bundesrat die finale Verordnung über die Jagd und den Schutz einheimischer Tierarten (JSV) per 1. Februar 2025 in Kraft gesetzt. Diese bestätigt zwar, dass Wolfsabschüsse auf bestehenden oder drohenden Schäden basieren müssen. Allerdings werden völlig unverständlicherweise der Herdenschutz und der Schutz des Bibers geschwächt. Nun gilt es, mit den neuen Rechtsgrundlagen Erfahrungen zu sammeln. Kantone und Bund müssen dabei wieder auf den Weg einer sachgemässen Umsetzung zurückfinden.  
    /de/medien/bundesrat-beschliesst-problematische-jagdverordnung
  • WWF zu FINMA-Rundschreiben: Natur kann nicht warten

    Finanzinstitute haben die Pflicht, finanzielle Risiken aus der Klima- und Umweltkrise adäquat zu berücksichtigen. Mit dem nun veröffentlichten Rundschreiben "Naturbezogene Finanzrisiken" konkretisiert die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA ihre Anforderungen im Bezug auf diese Risiken, bleibt jedoch hinter den Erwartungen des WWF zurück.
    /de/medien/wwf-zu-finma-rundschreiben-natur-kann-nicht-warten
  • Inakzeptabel: Ständerat bricht mit Grundprinzipien des Umweltrechts

    Der Ständerat bringt den Beschleunigungserlass aus dem Lot, indem er das Verbandsbeschwerderecht bei den 16 Wasserkraftprojekten des Stromgesetzes streicht und so die Stimme der Natur zum Verstummen bringt. Und dies, obwohl man vor sechs Monaten der Stimmbevölkerung noch das Gegenteil versprochen hat.  
    /de/medien/inakzeptabel-staenderat-bricht-mit-grundprinzipien-des-umweltrechts
  • Fatale Folgen: Wie unser Appetit auf gezüchtete Raubfische zur Plünderung der Meere führt

    Unser Appetit für Raubfische wie Lachs, Forelle und Dorade hat einen Preis. Wir plündern die Meere, um Futter für die Fischfarmen auf der ganzen Welt zu produzieren. Doch es gibt Lösungen, wie jede:r von uns mehr für unsere Ozeane tun kann.   Fast zwei Drittel der in der Schweiz konsumierten Fische sind Raubfische – Arten, die sich an der Spitze der Nahrungskette von anderen Fischen ernähren.Von den 33.831 Tonnen Fisch und Meeresfrüchten, die 2023 im Schweizer Detailhandel verkauft wurden, waren 57 Prozent Raubfische, darunter Lachs (22 %) und Thunfisch (21 %).Die Hälfte der importierten Raubfische stammt aus Zuchtfarmen, die grosse Mengen wildgefangener Fische als Futtermittel benötigen. Insgesamt werden jährlich bis zu 96.000 Tonnen Wildfische gefangen, um allein den Bedarf für die in der Schweiz konsumierten Zuchtfische zu decken.Lokal produziert die Schweiz fast ausschliesslich Raubfische. Das belastet auch die Weltmeere. Denn geschätzt werden drei Kilogramm Wildfisch verfüttert, um ein Kilogramm Schweizer Zuchtfisch zu produzieren.Zum Jahreswechsel gehören Lachs, Sushi und andere Fischspezialitäten für viele Schweizer Haushalte zum Festessen. Doch was wie ein Genussmoment erscheint, hat eine Schattenseite: Der WWF Schweiz zeigt in einem neuen Bericht, dass unsere Vorliebe für Raubfische wie Lachs und Forelle die Ozeane an ihre Belastungsgrenze bringt. Um die Bedürfnisse von Raubfischen aus Zucht zu decken, werden jedes Jahr Millionen Tonnen Wildfische aus den Meeren entnommen und zu Fischmehl und Fischöl verarbeitet. Die Fischzucht – lange Zeit als Lösung für Überfischung gepriesen – stellt daher selbst eine massive Belastung für die Ozeane dar.In der Schweiz, wo 97 Prozent der konsumierten Fische importiert werden, entfallen zwei Drittel dieser Importe auf Raubfische. Die Hälfte davon stammt aus Aquakulturen. Für die Zucht der 30.000 Tonnen Fisch, die hier jährlich konsumiert werden, braucht es bis zu 96.000 Tonnen Wildfisch. Weltweit wird ein Fünftel (22 Prozent) des gesamten maritimen Fischfangs zu Fischmehl und Fischöl verarbeitet, Grossteils für Fischfutter. Viele dieser gefangenen Fische sind hochwertig und könnten direkt von Menschen konsumiert werden, anstatt als Futtermittel zu dienen.Hauptprobleme durch Aquakultur und ÜberfischungWeil der Bedarf an Fischmehl und Fischöl für die Zucht von Raubfischen so gross ist, geraten die Bestände von kleinen und nähstoffreichen Wildfischen wie Sardinen und Sardellen unter Druck. Diese Fische sind nicht nur essenziell für die marine Artenvielfalt, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für viele Menschen im globalen Süden.Zitat von Isabel Jimenez, Senior Managerin für Seafood-Märkte bei WWF Schweiz»Unser derzeitiger Konsum ist nicht nachhaltig. Wenn wir weiterhin auf Lachs und andere Raubfische setzen, tragen wir nicht nur zur Überfischung bei, sondern gefährden auch die Ernährungssicherheit in ärmeren Regionen der Welt».Bewusster geniessen und Alternativen ausprobierenDer WWF Schweiz empfiehlt, den Konsum von Fisch und Meeresfrüchten zu reduzieren und auf nachhaltigere Alternativen umzusteigen. Diese umfassen:Algen und andere Meerespflanzen: diese sind nicht nur schmackhaft, sondern bringen auch ökologische Vorteile.Muscheln, wie Miesmuscheln und Austern: die Zucht dieser Filtrierer hat nur minimale Auswirkungen auf marine Ökosysteme.Friedfische und Fische, die wenig Fisch im Futter brauchen: Arten wie Karpfen, Wels oder Tilapia benötigen wenig bis gar kein Fischmehl oder -öl und sind daher ressourcenschonender – vor allem, wenn sie aus Bio-Zucht oder geschlossenen Kreislaufanlagen stammen. Direkter Verzehr von kleinen Meeresfischen aus gesunden Beständen: Sardinen, Heringe und Sardellen sollten direkt gegessen und nicht als Futtermittel für Aquakultur verwendet werden. Weil sie nähstoffreicher als Lachs und Thunfisch sind, reichen davon auch kleinere Portionen für eine ausgewogene Ernährung aus. Handlungsbedarf auf allen EbenenEs gibt viele nahrhafte und meeresfreundliche Alternativen, die jedoch im Vergleich zu den stark beworbenen Lachs- und Thunfischprodukten weniger bekannt und verfügbar sind. Für eine nachhaltige Zukunft ist es nötig, dass alle Beteiligten den Wandel mitgestalten: Politik: Einführung strengerer Richtlinien für importierten Fisch und Meeresfrüchte, insbesondere auch aus der Aquakultur.Industrie und Handel: Entwicklung von attraktiven Produkten aus den weniger bekannten Arten und aktivere Bewerbung dieser Alternativen. Konsument:innen: Fisch und Meeresfrüchte als gelegentliche Delikatesse geniessen und sich auch auf nachhaltige Alternativen einlassen. Wie wäre es nächstes Mal statt Lachs-Sushi mit einem Muschel-Burger, Algen-Kaviar, Sardinen-Pasta oder Wels-Knusperli?Hier geht es zum Bericht (inklusive Quick-Guide für eine bessere Wahl von Fisch und Meeresfrüchten). Und generell gilt: Wählen Sie bei Fisch und Meeresfrüchten nur Produkte, die im WWF-Ratgeber als grün eingestuft sind. Kontakt:Lydia Ebersbach, Mediensprecherin, WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, +41 44 297 21 27 und Jonas Schmid, Mediensprecher, WWF Schweiz, +41 44 297 21 16  
    /de/medien/fatale-folgen-wie-unser-appetit-auf-gezuechtete-raubfische-zur-pluenderung-der-meere-fuehrt
  • Artenschutz-Bilanz: WWF kürt "Gewinner und Verlierer 2024"

    Naturzerstörung, Wilderei und Klimakrise gefährden zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Auch 2024 gibt es im Reich der bedrohten Arten zahlreiche Verlierer, darunter Korallen, Borneo-Elefanten, Bantengs, Brillen-Pinguine und Bäume. In der Schweiz sind insbesondere Igel, Wölfe und Goldlaufkäfer stark betroffen. Doch es gibt auch Lichtblicke: Sie zeigen, dass sich der Einsatz für den Schutz bedrohter Arten und Lebensräume lohnt.
    /de/medien/artenschutz-bilanz-wwf-kuert-gewinner-und-verlierer-2024
  • TFA im Grundwasser: Warum handeln wir immer zu spät?

    Schon wieder ein Pestizid-Skandal: Das Abbauprodukt Trifluoressigsäure (TFA) kommt flächendeckend im Schweizer Grundwasser vor, insbesondere in Gebieten mit intensiver Landwirtschaft. Das zeigen die neusten Messungen des Bundesamts für Umwelt (BAFU). Diese werfen einmal mehr die Frage auf: Warum handeln wir bei Pestizid-Risiken immer zu spät?
    /de/medien/tfa-im-grundwasser-warum-handeln-wir-immer-zu-spaet
  • WWF-Tipps zum Weihnachtsbaumkauf

    Die Auswahl ist riesig, die Unsicherheit gross. Welcher Weihnachtsbaum darf es guten Gewissens sein? Unsere Tipps für ein grünes, wohliges Weihnachtsfest.•    Heimische Sorten, lokal angebaut mit Bio- oder FSC-Label sind die beste Wahl •    Noch besser ist es, auf den Baum ganz zu verzichten•    Plastikbäume lohnen sich nur, wenn sie sehr lang im Einsatz bleibenFür viele Menschen gehört der Weihnachtsbaum zum Fest dazu. Weil er aber oft schon nach wenigen Tagen wieder entsorgt werden muss, machen sich viele Menschen Gedanken, welche Wahl die Beste ist. Sie ahnen es: die beste Wahl für Natur und Umwelt ist, auf den Baum zu verzichten. Ein paar Zweige schön dekoriert, könnten eine Alternative sein. Wenn es trotzdem ein Baum sein muss, dann empfiehlt Damian Oettli, Leiter Markets beim WWF Schweiz, die folgenden Tipps zu beherzigen: Mit Label: Beim Anbau von Weihnachtsbäumen werden oft Pestizide eingesetzt. Achten Sie daher auf Bio- oder FSC-Labels. So zertifizierte Bäume wurden weder mit Pflanzenschutzmitteln noch mit Düngemitteln behandelt.  Lieber lokal: Je kürzer der Transportweg, umso besser. Und ein frisch geschlagener Baum hält auch länger. Manchmal gibt es in der Region die Möglichkeit, den Baum selbst zu schlagen. Auch hier sind Bäume aus FSC- oder Bio-Anbau die erste Wahl.  Heimische Sorten bevorzugen: Fichte, Föhre oder Weisstanne sind eine gute Wahl. Immer häufiger werden heute jedoch Nordmanntannen verkauft, die nicht in unsere regionalen Ökosysteme gehören. Auf Plantagen gezüchtet, tragen sie zu den wachsenden Monokulturen bei und werden oft mit Pestiziden auf Perfektion getrimmt.  Die letzten Meter: Oft setzt der Transport mit dem Auto mehr CO2 frei, als im Baum gebunden ist. Deshalb lieber wohnortsnah einkaufen und Transportwege reduzieren.  Ab in den Garten? Die Idee, einen Baum mit Wurzelballen zu kaufen und nach dem Fest später im eigenen Garten anzupflanzen, geht nicht immer auf. Für eine erfolgreiche Zweitnutzung sollte der Baum möglichst wenig Zeit im warmen Wohnzimmer verbringen, auf dem Weg hinein und wieder hinaus muss er langsam akklimatisiert und genug bewässert werden. Auch sollte die Pflanze bereits im Topf gezüchtet worden sein. So ist sichergestellt, dass alle Wurzeln intakt sind. Der Plastikbaum – eine Alternative? Weihnachtsbäume aus Plastik sind praktisch. Sie nadeln nicht. Doch viele der Plastikbäume stammen aus Fernost und haben einen langen Transportweg hinter sich. Entscheidend für die Umweltbilanz ist, wie lange der Kunststoff-Kandidat genutzt wird, also wie viele pflanzliche Weihnachtsbäume er im Laufe der Jahre ersetzt: Bestenfalls sehr viele (>20). Kaputte künstliche Weihnachtsbäume gehören in die Restmülltonne.  Kontakt: Lydia Ebersbach, Mediensprecherin, WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, +41 44 297 21 27 
    /de/medien/wwf-tipps-zum-weihnachtsbaumkauf
  • WWF-Rating: Noch keine Bank auf Umwelt-Kurs

    Noch kann keine der grossen Schweizer Retailbanken den internationalen Klima- und Biodiversitätszielen gerecht werden. Das zeigt ein aktuelles Rating des WWF. Dabei hat gerade der Bankensektor einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Umweltschutz. Wie es besser geht und was Bankkund:innen jetzt tun können.
    /de/medien/wwf-rating-noch-keine-bank-auf-umwelt-kurs
  • Klimaschutz-Ranking: Schweiz stürzt im Ländervergleich ab

    Die Schweiz fällt beim aktuellen Climate Change Performance Index (CCPI) um 12 Plätze auf den 33. Platz. Der Hauptgrund für den Absturz beim jährlichen Klimaschutz-Ländervergleich ist der Stillstand in der Klimapolitik bis 2030. Bundesrat und Parlament sind nicht gewillt, ausreichende Massnahmen festzulegen. Diese Rangierung bestätigt die Probleme des Bundes in der Klimapolitik, insbesondere die Weigerung, das Urteil des EGMR im Fall der KlimaSeniorinnen umzusetzen.
    /de/medien/klimaschutz-ranking-schweiz-stuerzt-im-laendervergleich-ab
  • Biodiversitätskrise: Bundesrat veröffentlicht Plan der Untätigkeit

    Heute hat der Bundesrat den Aktionsplan Biodiversität verabschiedet, der diesen Namen nicht verdient. Denn anstatt wirksamer Aktionen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen in der Schweiz ist weitgehende Untätigkeit im Angesicht des akuten Artensterbens geplant. Mit den vorgesehenen Berichten und der völlig unzureichenden Finanzierung wird der Untätigkeitsplan leider keinen relevanten Beitrag zum Erhalt der Biodiversität in der Schweiz leisten können.
    /de/medien/biodiversitaetskrise-bundesrat-veroeffentlicht-plan-der-untaetigkeit
  • UN-Klimakonferenz endet enttäuschend

    Nach langer Verlängerung endet die UN-Klimakonferenz COP 29 mit einem enttäuschenden Ergebnis. Entscheidende Fragen wurden ungenügend beantwortet oder gleich vertagt. Dabei fehlt für Hinhaltetaktiken eindeutig die Zeit.
    /de/medien/un-klimakonferenz-endet-enttaeuschend
  • Spezialist:in Nachlass-Marketing und Relationship Management (60-80%)

    Das Philanthropie-Team ist verantwortlich für die Akquisition von Spendengeldern bei Stiftungen, Testator:innen, Grossgönner:innen, Vermittler:innen und Öffentlichen Institutionen. Wir pflegen direkte Beziehungen mit unseren Spender:innen oder ihren Intermediären (Vermittler:innen) und betreuen sie persönlich. 
    /de/spezialist-in-nachlass-marketing-und-relationship-management-60-80
  • Medienkommentar zur Herabstufung des Wolf-Schutzes der Berner Konvention

    Die Berner Konvention hat heute die Herabstufung des Schutzstatus des Wolfs von Anhang II (streng geschützt) in Anhang III (geschützt) beschlossen. Dies, obschon wissenschaftliche Gutachten 2022 und 2023 noch Bedarf nach einem weiterhin strengen Schutz für die meisten europäischen Teilbestände des Wolfs aufgezeigt hatten, da diese weiterhin bedroht sind.
    /de/medien/medienkommentar-zur-herabstufung-des-wolf-schutzes-der-berner-konvention
  • WWF-Bericht zu Artenvielfalt, Kaffee und Krokodil und Lesula-Affe: 742 neue Arten

    Im afrikanischen Kongobecken hat man innert zehn Jahren 742 neue Tier- und Pflanzenarten entdeckt. Ein neuer WWF-Bericht feiert die bemerkenswerte Artenvielfalt in der Region. Und weist gleichzeitig auf die Dringlichkeit hin, eines der weltweit wichtigsten Ökosysteme besser zu schützen.
    /de/medien/wwf-bericht-zu-artenvielfalt-kaffee-und-krokodil-und-lesula-affe-742-neue-arten
  • Sparpaket: Massiver Schlag gegen den Umweltschutz

    Der Bundesrat schlägt im Rahmen des Kürzungsprogramms massive Streichungen bei Natur- und Umweltschutz ab 2026 vor. Völlig überstürzt, noch bevor die öffentliche Vernehmlassung dazu startet, wollen die Finanzkommissionen diesen Kahlschlag im Budget 2025 teilweise schon umsetzen. Die Vernehmlassung ab Januar gerät damit zur Farce. Die Umweltallianz ist alarmiert.
    /de/medien/sparpaket-massiver-schlag-gegen-den-umweltschutz
  • MSC-zertifizierte Flotten plündern Sprotten

    Weil die dänische und schwedische industrielle Fischmehl-Fischerei in der Nordsee in grossem Stil die am Kollaps stehenden Bestände der Sprotten plündert, hat der WWF Einspruch gegen ihre erneute MSC-Zertifizierung eingereicht.  •    Strukturelle Mängel im MSC-Standard ermöglichen Fischerei im Meeresschutzgebiet trotz erheblicher Umweltauswirkungen •    WWF: «MSC muss eigenen Standard ernst nehmen und ökologisch wichtige Arten schützen» Der WWF kritisiert die angekündigte MSC-Zertifizierung einer industriellen Fischmehl-Fischerei in der Nordsee und hat formell Einspruch dagegen eingereicht. Aus Sicht der Naturschutzorganisation offenbaren sich in dem Fall strukturelle Mängel und eine Fehlinterpretation des Nachhaltigkeitsstandards, die sich negativ auf die Biodiversität der Nordsee auswirken können. Die dänisch-schwedische Fischerei auf Sandaal, Sprotte und Stintdorsch war schon einmal unter Verbesserungs-Auflagen MSC-zertifiziert. Nach fünf Jahren lief die Zertifizierung aus, ohne dass die Auflagen, welche Überfischung verhindern sollen, erfüllt wurden. Nun wird die Fischerei nach zweijähriger Pause mit denselben Auflagen wieder für fünf Jahre in das MSC-Programm aufgenommen.  Zitate Catherine Vogler, Fischerei-Expertin WWF Schweiz:  «Dieses fragwürdige Vorgehen enthüllt grosse Schlupflöcher im MSC-Standard: Die betroffene Fischerei soll das MSC-Label erhalten, obwohl sie Bestände von Sprotten fischen, die in der Zwischenzeit kollabiert sind – und das mit Schleppnetzen, die in Meeresschutzgebieten nichts verloren haben. Zudem haben die Fischereien in den vergangenen sieben Jahren ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Diese Kombination hat kein Nachhaltigkeitszertifikat verdient.»«Es ist nicht nachvollziehbar, dass es im MSC-Standard keine Rolle spielt, ob eine Fischerei in Meeresschutzgebieten operiert, wo besonders hohe Ansprüche an Umweltverträglichkeit gelten müssten. Dieser Widerspruch beschädigt die Glaubwürdigkeit des Labels.»Im MSC-Standard ist zudem der Schutz von ökologisch wertvollen Schwarmfischarten verankert. Weil der Standard in diesem Fall nicht korrekt angewendet wurde, dürfen viel mehr Sandaal und Sprotte vom Ökosystem entnommen werden als verträglich ist. Als Nahrung für grössere Raubfische wie Kabeljau, aber auch für Schweinswale, Robben und Seevögel sind die kleinen Schwarmfische unersetzlich. Werden Sandaal und Sprotte stark überfischt, wirkt sich das negativ auf die marine Artenvielfalt der Nordsee aus. Die Flotte entnimmt dem Ökosystem der Nordsee 200.000 Tonnen Fisch, mit dem dann auch Zuchtlachs gefüttert wird, der im Supermarkt verkauft wird. So bekommen auch Konsument:innen in der Schweiz die Folgen dieser Fischerei auf den Teller.Der WWF fordert den MSC auf, den Schutz der kleinen, ökologisch wichtigen Fischarten nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Praxis sicherzustellen. Zudem muss der MSC den Schutz von Meeresschutzgebieten im Standard verankern. Die betreffenden Fischereien sollen zuerst die vor sieben Jahren erlassenen Auflagen erfüllen, wenn sie das Zertifikat nochmals erhalten möchten.  Kontakt: Lydia Ebersbach, Mediensprecherin, WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, +41 77 435 05 41______Info: Wie steht der WWF zum MSC-Label?  Der MSC ist aus ökologischer Sicht derzeit das strengste auf dem Markt erhältliche Label für Fisch aus Wildfang. Der WWF sieht jedoch deutliche Mängel beim MSC. Das zeigt auch die steigende Anzahl der vom WWF eingereichten Beanstandungen einzelner MSC-Zertifizierungen sowie die Aufforderungen nach Verbesserungen des Standards. Angesichts des zunehmenden Drucks auf die Weltmeere muss der MSC sicherstellen, dass sein Standard dem derzeitigen Stand der Wissenschaft und den besten weltweit verfügbaren Methoden entspricht. Es ist wichtig, dass beim MSC-Label genau hingeschaut wird. Der WWF erwartet und setzt sich dafür ein, dass der MSC seine Schwächen behebt, indem er seine Richtlinien strikt umsetzt und wo nötig rasch weiterentwickelt.   
    /de/medien/msc-zertifizierte-flotten-pluendern-sprotten
  • Versprechen jetzt halten: Bundesrat muss Aktionsplan Biodiversität überarbeiten

    In der Abstimmungskampagne zur Biodiversitätsinitiative hat der Bundesrat versprochen, die stark bedrohte Naturvielfalt auf der Basis der bestehenden Gesetze und insbesondere mit einem zweiten Aktionsplan Biodiversität besser zu schützen. Der Entwurf dafür ist jedoch absolut ungenügend. Will der Bundesrat sein Versprechen halten und unsere Lebensgrundlagen auch für künftige Generationen sichern, ist eine Überarbeitung dringend nötig. BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF Schweiz haben dem Bundesrat dazu heute die fachlichen Anforderungen übergeben. 
    /de/medien/versprechen-jetzt-halten-bundesrat-muss-aktionsplan-biodiversitaet-ueberarbeiten
  • Kraftakt nötig: Hunderte Wasserkraftwerke müssen noch saniert werden

    Die Wasserkraftwerke in der Schweiz sind noch nicht fit für die Zukunft: Erst 45 Prozent der 1000 gemeldeten Sanierungsprojekte befinden sich überhaupt in Planung, 10 Prozent sind bereits umgesetzt oder derzeit in der Umsetzung. Das zeigt der heute vom Bundesrat veröffentlichte Sanierungsbericht Wasserkraft. Die Zeit drängt. 
    /de/medien/kraftakt-noetig-hunderte-wasserkraftwerke-muessen-noch-saniert-werden
  • Nationalpark-Rudel zum Abschuss freigegeben

    Die vom Kanton Graubünden verfügte Tötung des ganzen Nationalpark-Wolfsrudels im Unterengadin ist vom BAFU genehmigt worden. Ein ganzes Wolfsrudel zu töten, das hauptsächlich im Nationalpark lebt, nur weil ein daraus abwandernder Jungwolf zwei Kälber erlegt hat, ist unverhältnismässig: Das Augenmass ist gänzlich verloren gegangen! 
    /de/medien/nationalpark-rudel-zum-abschuss-freigegeben
  • Mehrheit der UREK-S bricht mit Abstimmungsversprechen und streicht das Beschwerderecht

    Die Mehrheit der ständerätlichen Umweltkommission nutzt die Beschleunigungsvorlage, um das Verbandsbeschwerderecht auszuhöhlen und so die Stimme der Natur einzuschränken. Damit wird die Durchsetzung des Umweltrechts geschwächt und die gesamte Vorlage in Schieflage gebracht. 
    /de/medien/mehrheit-der-urek-s-bricht-mit-abstimmungsversprechen-und-streicht-das-beschwerderecht
  • Vor internationaler Biodiversitätskonferenz: Schweiz untätig

    An der UNO-Biodiversitätskonferenz werden die Mitgliedstaaten in den nächsten zwei Wochen ihre nationalen Pläne zur Sicherung der Biodiversität präsentieren. Die Schweiz steht im Abseits, denn ein wirksamer Aktionsplan Biodiversität mit den nötigen Massnahmen, um die natürlichen Lebensgrundlagen der Schweiz zu sichern, fehlt.
    /de/medien/vor-internationaler-biodiversitaetskonferenz-schweiz-untaetig
  • Wolf: Mehr Schüsse trotz weniger Risse

    Auch 2024 hat die Anzahl Nutztierrisse abgenommen, obwohl die Anzahl Wölfe zunahm – ein Trend, der bereits vor den massiven Wolfsabschüssen letzten Winter einsetzte. Trotzdem werden aktuell viel mehr Wölfe zum Abschuss freigegeben. Der Bund und einzelne Kantone entkoppeln sich von den Fakten, obwohl Bevölkerung und Gesetz Augenmass verlangen.
    /de/medien/wolf-mehr-schuesse-trotz-weniger-risse
  • Future Foods: Warum die Kichererbse (noch) nicht kichert

    Nachhaltig. Fein. Gesund. Zusammen mit seinen Partnern Lidl Schweiz und Migros rückt der WWF Schweiz 30 Lebensmittel der Zukunft – Future Foods –  ins Rampenlicht. Kichererbse, Federkohl und Co. sind wichtig im Kampf gegen die Klimakrise. Gleichwohl fristen sie bei uns ein Schattendasein. Warum?
    /de/medien/future-foods-warum-die-kichererbse-noch-nicht-kichert
  • WWF-Nachhaltigkeitsrating 2024: Fortschritte bei den Hochschulen, Lehre hinkt nach

    Hochschulen sind zentrale Akteure für die Nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft. Heute veröffentlicht der WWF Schweiz zum vierten Mal das Nachhaltigkeits-Rating der Schweizer Hochschulen. Trotz grosser Fortschritte, insbesondere in den Bereichen Governance und Betrieb, bleiben Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) im Lehrangebot unterrepräsentiert und benötigen gezielte Förderung.
    /de/medien/wwf-nachhaltigkeitsrating-2024-fortschritte-bei-den-hochschulen-lehre-hinkt-nach
  • Appell an Bund und Kanton: Auslöschung des Nationalparkrudels jetzt stoppen!

    Die vom Kanton Graubünden verfügte Tötung des gesamten Nationalparkrudels, die per 1. November möglich ist, lässt jegliches Augenmass vermissen. Der rechtliche Spielraum wird mehr als ausgereizt, ohne dass Alternativen geprüft oder der Forschungsbedarf und die natürliche Entwicklung im Nationalpark berücksichtigt wurden. Die Naturschutzorganisationen appellieren an Bund und Kanton, ihre wissenschaftliche, ethische und politische Verantwortung im Umfeld des Nationalparks wahrzunehmen und gemeinsam verhältnismässige Lösungen zu suchen. 
    /de/medien/appell-an-bund-und-kanton-ausloeschung-des-nationalparkrudels-jetzt-stoppen
  • Massnahmen und Messlatten für die Biodiversität in der Schweiz fehlen

    An der UNO-Biodiversitätskonferenz in Cali wird aktuell intensiv über die Indikatoren zur Erreichung der Biodiversitätsziele 2030 verhandelt. Die Schweiz setzt sich international für klare Messlatten ein, obwohl sie sich im eigenen Land äusserst schwertut, selber wirksame Massnahmen und Indikatoren festzulegen. Dass unser Land den Termin der Konferenz zur Einreichung des neuen Aktionsplans Biodiversität verpasst hat, muss genutzt werden, um den absolut ungenügenden Entwurf an die neuen Indikatoren anzupassen.   
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