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Bund zeigt: Biodiversitätsziele sind mit heutigem Einsatz nicht erreichbar
Mit einem „Weiter wie bisher“ kann die Schweiz ihre Ziele zur Sicherung der Biodiversität und deren zahlreichen Leistungen für Natur, Mensch und Wirtschaft nicht erreichen. Das sagt der Bund in seiner Berichterstattung zuhanden der weltweiten Biodiversitätskonvention selbst. Die Umweltorganisationen begrüssen die schonungslose Zustandsanalyse des Bundes. Sie kritisieren aber dessen beschönigenden Aussagen zu den Massnahmen: Letztere sind klar ungenügend.
/de/medien/bund-zeigt-biodiversitaetsziele-sind-mit-heutigem-einsatz-nicht-erreichbar -
Kommentar der Umweltverbände: Versorgungssicherheit und Umweltschutz gehen Hand in Hand
Die heute veröffentlichte Analyse der Eawag, WSL und UniBern zum Thema Restwasser zeigt, dass Versorgungssicherheit und Umweltschutz im Einklang stehen.
/de/medien/kommentar-der-umweltverbaende-versorgungssicherheit-und-umweltschutz-gehen-hand-in-hand -
Ständerat entscheidet heute Morgen über riskante Pestizid-Übernahmen
Die Parlamentarische Initiative Bregy 22.441 schwächt den Schutz vor hochgiftigen Pestiziden in der Schweiz. Umweltorganisationen warnen vor erheblichen Risiken für Gesundheit, Trinkwasser und Natur und empfehlen, die Vorlage abzulehnen. Stattdessen fordern bereits über 22’000 Menschen mehr Schutz für das Trinkwasser und unsere Gewässer.
/de/medien/staenderat-entscheidet-heute-morgen-ueber-riskante-pestizid-uebernahmen -
WWF-Kommentar zum Ausgang der Volksabstimmung
Die Mehrheit der Bevölkerung hat die Klimafonds-Initiative abgelehnt. Damit bestätigt sie den bisherigen Kurs in der Klimapolitik. Dieses Votum ist jedoch kein Signal für Stillstand. Vielmehr unterstreicht es den politischen Auftrag, die heute bewährten und breit akzeptierten Massnahmen wie das äusserst erfolgreiche Gebäudeprogramm weiterzuführen und gezielt zu stärken.
/de/medien/wwf-kommentar-zum-ausgang-der-volksabstimmung -
Gesunde Böden: Gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft
In der Schweiz setzt sich der WWF für eine Landwirtschaft ein, die die Böden regeneriert, das Klima schützt sowie die Biodiversität und die Wasserressourcen bewahrt und es Landwirt·innen ermöglicht, würdig von ihrer Arbeit zu leben. Lebendige Böden stehen im Zentrum dieser Transformation. In Zusammenarbeit mit Landwirt:innen, den Kantonen, der Forschung und Akteur:innen aus dem privaten Sektor entwickeln wir konkrete Lösungen vor Ort und teilen Wissen für eine widerstandsfähigere und nachhaltigere Landwirtschaft. Die Landwirtschaft kann zu einem Motor für die Wiederherstellung von Klima und Biodiversität werden.
/de/gesunde-boeden-gemeinsam-fuer-eine-nachhaltige-landwirtschaft -
Climate and Nature Collective
Das Climate and Nature Collective ist ein WWF-Angebot für Unternehmen, die über ihre Wertschöpfungskette hinaus Verantwortung übernehmen wollen. Ein solches Engagement ist Teil einer vorbildhaften unternehmerischen Klimastrategie.
/de/climate-and-nature-collective -
Neuer Bericht: Klimaschäden steigen, Schutz bröckelt
Die Folgen der Klimakrise und der Zerstörung der Natur verursachen Schäden in Höhe von über 2 Billionen US-Dollar. Gleichzeitig sind immer weniger dieser Schäden versichert – mit dramatischen Folgen für Menschen, Unternehmen und die Weltwirtschaft. Unsere besten Chancen, die Versicherbarkeit zu wahren, sind intakte Natur und wirksamer Klimaschutz.
/de/medien/neuer-bericht-klimaschaeden-steigen-schutz-broeckelt -
Gemeinsam Verantwortung übernehmen: WWF startet das Climate & Nature Collective
Was wäre, wenn Unternehmen nicht nur ihre eigenen Emissionen senken, sondern ganze Regionen widerstandsfähiger machen könnten? Das neue Climate & Nature Collective macht genau das möglich und denkt Klima, Natur und Menschen zusammen. Coop ist als erste Partnerin bei der Lancierung dabei.
/de/medien/gemeinsam-verantwortung-uebernehmen-wwf-startet-das-climate-nature-collective -
Gärtnern im Grossen oder Kleinen - Ideen rund um den Garten
Es freut uns, dass Sie sich für unsere Aktionswoche vom 14.-18.09.2026 angemeldet haben.Auf dieser Seite finden Sie unterstützende Unterrichtshilfen rund um das Thema Garten, Obst, Früchte und Gemüse für den Zyklus 1 und 2 . Egal ob Sie bereits einen Schulgarten haben, gerne die Chance nutzen, um einen Garten zu erstellen oder sich mit dem Thema eher im kleineren Rahmen auseinandersetzen möchten. Wir haben etwas für jede Situation:
/de/gaertnern-im-grossen-oder-kleinen-ideen-rund-um-den-garten -
Kanton, KWO und Verbände einigen sich über grosse Speicherprojekte
Kanton Bern, Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) und Verbände haben sich in einem konstruktiven Dialog auf umfassende zusätzliche Ausgleichsmassnahmen zum Schutz von Biodiversität und Landschaft für die Speicherprojekte der KWO verständigt. Diese Einigung schafft die Voraussetzung für die Speicherausbauvorhaben Trift und Vergrösserung Grimselsee. Für das noch weniger weit fortgeschrittene dritte Projekt, Vergrösserung Oberaarsee, legt sie zudem den Grundstein. Alle Beteiligten blicken zufrieden auf die Ergebnisse dieses Dialogs – eine Pionierleistung – zurück. Die Vereinbarung priorisiert die besonders wichtige Winterstromproduktion bei gleichzeitiger Optimierung von Natur- und Landschaftsschutz.
/de/medien/kanton-kwo-und-verbaende-einigen-sich-ueber-grosse-speicherprojekte -
Blindflug beim Gewässerschutz: Keine Grenzwerte für hochgiftige Pestizide
Das Insektizid Deltamethrin ist höchst giftig. Trotzdem soll die Landwirtschaft das Mittel weiterhin einsetzen können.
/de/medien/blindflug-beim-gewaesserschutz-keine-grenzwerte-fuer-hochgiftige-pestizide -
Mitte-Ständeräte nur noch halb so umweltfreundlich wie ihre Nationalrät:innen
Zur Halbzeit der 52. Legislatur zeigt das Umweltrating von BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, SES, VCS und WWF wie umweltfreundlich Schweizer Politiker:innen stimmen. Die ersten Plätze belegen nach wie vor die Parlamentarier:innen der SP und der Grünen. Eine bedenkliche Tendenz zeigt sich bei der Mitte: Während ihre Nationalrät:innen in den letzten zwei Jahren wieder etwas umweltfreundlicher stimmen, fallen ihre Ständeräte weiter ab.
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Dritte Wolfsregulierung: Wirkungskontrolle ist nötig
Im Rahmen der dritten Wolfsregulierung wurde erneut rund ein Drittel der Schweizer Wölfe geschossen. Die Wirkung der proaktiven Abschüsse muss genau untersucht und ihr Einsatz unbedingt verbessert werden. Der Herdenschutz bleibt der Schlüssel für eine möglichst konfliktfreie Koexistenz mit dem Wolf.
/de/medien/dritte-wolfsregulierung-wirkungskontrolle-ist-noetig -
Breite Allianz fordert sauberes Wasser für eine gesunde Schweiz
Diverse politische Vorstösse zielen aktuell darauf ab, den Gewässerschutz in der Schweiz zu verwässern. Sie gefährden die Selbstverständlichkeit von sauberem Wasser in der Schweiz. Eine breite zivilgesellschaftliche Allianz fordert daher mit einem Appell Bundesrat und Parlament auf, unser Trinkwasser und unsere Gewässer konsequent zu schützen.
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Schweiz bricht Klima-Vereinbarung mit Versicherung von neuen Gaskraftwerken
Die Schweiz muss sich an ihre Klima-Verpflichtungen halten und sofort damit aufhören Exportrisikoversicherungen für Gaskraftwerke zu vergeben. Das fordern 23 Schweizer Nicht-Regierungs-Organisationen in einem offenen Brief an die Schweizer Behörden.
/de/medien/schweiz-bricht-klima-vereinbarung-mit-versicherung-von-neuen-gaskraftwerken -
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
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Werkzeuge und Tipps für Unternehmen
Werkzeuge und Tipps für Unternehmen
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WWF-Kantonsrating: Der lange Weg nach Paris
Noch kann keiner der Schweizer Kantone den Pariser Klimazielen gerecht werden. Das zeigt ein aktuelles Rating des WWF Schweiz. Demnach wurden zwar einige Massnahmen, etwa zum Austausch alter Heizungen, umgesetzt. Nennenswerte Auswirkungen lassen aber zumeist auf sich warten und die Emissionen im Gebäudebereich bleiben zu hoch.
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Versprochen? Gehalten! Positive Jahresbilanz zum Engagement der Partnerunternehmen
WWF und Unternehmen - Der Partnerschaftsbericht 2024: Der WWF begleitet ausgewählte Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit – und setzt mit ihnen ambitionierte Ziele. Ob diese auch eingehalten werden, prüfen wir einmal im Jahr.Mit elf Unternehmen hat der WWF Schweiz im vergangenen Geschäftsjahr zusammengearbeitet. Sechs davon hat der WWF bei tiefgreifenden Änderungen begleitet – beispielsweise um mehr gegen Abholzung, Überfischung, Wasserknappheit, Klimaerhitzung und den Verlust der Artenvielfalt zu erreichen. Die Partnerunternehmen zeigen viel Einsatz im Bereich Klimaschutz und darin, ihre Strategien für Nachhaltigkeit zu schärfenBeim Schutz der Biodiversität, der Transparenz in den Lieferketten und beim politischen Engagement für die Umwelt wünscht sich der WWF noch deutlich mehr Engagement der Unternehmen.Die Detailhändler müssen es den Konsument:innen durch gezielte Massnahmen und bessere Angebote leichter machen, auf pflanzliche Alternativen umzusteigen.Zitate Thomas Vellacott, CEO beim WWF Schweiz:«Ohne eine gesunde Natur gibt es keine gesunde Wirtschaft. Unternehmen haben deshalb ein ureigenes Interesse daran, die Grundlage für ihr Wirtschaften zu erhalten. »«Langfristig werden nur Firmen erfolgreich sein, die Klima- und Biodiversitätsschutz in ihr Wirtschaften integrieren.»«Es freut mich, dass sich immer mehr Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst sind und mehr für Klimaschutz und den Erhalt der Artenvielfalt tun. Mit unserer breiten Expertise begleiten wir solche Unternehmen auf ihrem Weg.» Zitate Tanja Diethelm, Co-Leiterin Corporate Relations beim WWF Schweiz«Durch die langjährigen Partnerschaften mit Coop, Migros und Lidl konnte gemeinsam schon viel bewegt werden. Aber es bleibt nach wie vor viel zu tun. Wenn es die Detailhändler schaffen, noch genauer hinzuschauen, aus welchen Quellen sie Rohstoffe wie Soja, Palmöl, Kaffee oder Holz beziehen, können sie dazu beitragen, die Natur besser zu schützen.»«Wir wünschen uns noch mehr Ambitionen beim Thema Ernährung. Fleisch verursacht viele Probleme. Jedes Jahr werden etwa zehn Millionen Hektar wertvolle Naturlandschaften vor allem in tropischen Ländern vernichtet, um Weideland für Rinder zu schaffen und Soja als Futtermittel anzubauen. Es gibt aber attraktive Alternativen zu Fleisch, die die Händler besser präsentieren und bewerben könnten, um Konsument:innen den Umstieg zu erleichtern.»Die Schweizer Wirtschaft und ihre Wirkung auf die UmweltSo klein die Schweiz flächenmässig sein mag, gemessen an ihrer Wirtschaftskraft ist sie ein Gigant. Grosse Konzerne beziehen ihre Rohstoffe aus dem letzten Winkel der Welt und verkaufen sie ebenso global. Finanzinstitutionen entscheiden, in welche Sektoren und Geschäftsmodelle Geld investiert wird. Und weil fast zwei Drittel aller Rohstoffe über die Tische Schweizer Rohstoffhändler gehen, haben auch sie ein gewaltiges Potenzial, positive Standards zu setzen und einzufordern. Verändern die Schweizer Konzerne ihre Praktiken – entscheiden sie sich zum Beispiel für Rohstoffe aus abholzungsfreien Gebieten oder wählen sie alternative Transportmittel – dann ist ihr Potenzial, wirkliche Veränderungen zu schaffen, riesengross.Der WWF arbeitet aus diesem Grund mit ausgewählten Unternehmen zusammen und unterstützt sie dabei, bessere Entscheidungen zu treffen, von denen letztlich wir alle profitieren. Grundlage für solche sogenannten “transformativen Partnerschaften” sind ambitionierte Ziele. Dazu gehört zum Beispiel, Produkte zu vermeiden, die mit Abholzung verbunden sind, und verbindliche Reduktionsziele für klimaschädliche Emissionen zu setzen. Während es bei den Klimazielen voran geht, sind es zwei Themen, bei denen wir uns vor allem von den Detailhändlern mehr Engagement wünschen: Zum einen braucht es mehr und bessere Angebote, die es den Konsument:innen erleichtern, pflanzliche Alternativen zu wählen. Und auch beim Thema Biodiversität – also der Erhaltung unserer Artenvielfalt – gibt es noch viel zu tun. Wir ermuntern unsere Partner entsprechend, sich auch bewusster für die Vielfalt des Lebens auf unserem Planeten einzusetzen. Denn jedes Insekt, das ausstirbt, ist Teil eines grossen Kreislaufes, zu dem wir letztlich auch selbst gehören. Nachfolgend eine Auswahl, was die WWF-Partnerunternehmen in jüngster Vergangenheit erreicht haben: Seit Anfang 2017 arbeiten Lidl Schweiz und WWF Schweiz zusammen. Seither wurden ambitionierte Ziele im Bereich Nachhaltigkeit gesetzt und viele Meilensteine erreicht. Fortschritte gibt es zum Beispiel im Bereich Fisch & Seafood. Entsprachen 2021 noch etwa 82 Prozent des gesamten Seafood-Sortiments von Lidl Schweiz den WWF Mindestanforderungen, so waren es im Jahr 2023 schon fast 96 Prozent. Die erfolgreiche Zusammenarbeit wird international auf alle 31 Lidl-Länder ausgeweitet.Im 2023 wurde die Zusammenarbeit zwischen Migros und dem WWF auf die gesamte Migros-Gruppe ausgeweitet. Unter anderem wurden mit Migrolino und der Migrosbank "Nachhaltigkeitssprints" zur Analyse und Förderung relevanter Nachhaltigkeitsthemen durchgeführt.Die Partnerschaft mit Coop zeigt ganz besonders im Seafood Bereich grosse Erfolge. Stammten 2019 noch weniger als 60 Prozent des Coop Seafood Sortiments aus empfehlenswerten Quellen gemäss WWF, sind es Ende 2023 schon über 77 Prozent. Damit geht Coop weit über die Mindestanforderungen des WWF hinaus.Seit Jahren unterstützt der WWF Emmi bei ihren Nachhaltigkeitszielen. 2023 wurden neu auch spezifische Ziele für nachhaltige Milch in den bedeutendsten ausländischen Märkten entwickelt. Mit einem klaren Fokus auf relevante Indikatoren wie bspw. Klima arbeitet Emmi nun auf internationaler Stufe umfassend daran, die ökologischen und sozialen Auswirkungen ihrer Produkte zu identifizieren und kontinuierlich zu verbessern.Im ersten Jahr des SIG-Waldprojekts in Mexiko wurden wichtige Fortschritte erzielt: Dank einer umfassenden Waldflächenerfassung und Lebensraumanalyse des Jaguargebietes konnten die Prioritätsgebiete für Aufforstungsmassnahmen identifiziert werden. Gleichzeitig wurden lokale Baumschulen etabliert und Hunderte von Setzlingen herangezogen, die bald in den Schlüsselgebieten gepflanzt werden. Auch lokale Gemeinschaften wurden durch Schulungen gestärkt, zu Themen wie Wildtierüberwachung, verbesserten Viehhaltungspraktiken und der Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten. Dieses Projekt dient als wegweisendes Beispiel für ganzheitliche Waldrestaurierung und Naturschutz in Mexiko. Im Jahr 2023 hat SV Group Fortschritte bei der Reduktion ihrer CO2-Emissionen erzielt. Dank einer verbesserten Planbarkeit der Anzahl Menüs und durch gezielte Massnahmen, wie zum Beispiel den Ausbau des vegetarischen und veganen Angebots, konnte das Gastronomie- und Hotellerieunternehmen seine Emissionen weiter senken. Doch SV ruht sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Gemeinsam arbeiten wir an einer umfassenden Strategie und einem detaillierten Massnahmenplan, um die Ergebnisse in Zukunft noch schneller und effektiver zu verbessern.Seit 2023 arbeiten SWICA und der WWF gemeinsam an einem wegweisenden Projekt zur regenerativen Landnutzung. Im Fokus stehen dabei die Renaturierung und Aufwertung von Mooren sowie die Unterstützung von Landwirtschaftsbetrieben bei der Umstellung auf bodenschonende und umweltverträgliche Praktiken. Durch diese Zusammenarbeit fördern wir nicht nur gesunde Böden und Nahrungsmittel, sondern tragen auch zur Gesundheit der Menschen bei.Daneben hat der WWF Schweiz mit Cornèrcard, Feldschlösschen, Starbucks und der ZKB zusammengearbeitet. Der neue «Partnerschaftsbericht» wurde von PwC geprüft. Alle Partnerunternehmen und die gemeinsame Arbeit finden Sie unter https://www.wwf.ch/partnerKontakt: Lydia Ebersbach, Mediensprecherin, WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, 077 4350541
/de/medien/versprochen-gehalten-positive-jahresbilanz-zum-engagement-der-partnerunternehmen -
Der Trend hält an: 2024 erneut weniger Risse von Nutztieren
Zahlen aus den Kantonen Wallis und Graubünden per Ende August 2024 zeigen: Die Anzahl Risse durch Wölfe geht weiter zurück. Dies, obwohl der Wolfsbestand noch immer leicht zunimmt. Im Wallis sind 15 Prozent weniger Risse zu verzeichnen als zum selben Zeitpunkt im Vorjahr, im Kanton Graubünden sogar 35 Prozent weniger. Bereits 2023, also vor Beginn der proaktiven Wolfsregulierung, waren die Risse gegenüber 2022 deutlich gesunken. Die Zahlen unterstreichen die Wirksamkeit des Herdenschutzes.
/de/medien/der-trend-haelt-an-2024-erneut-weniger-risse-von-nutztieren -
Bundesrat will Natur- und Klimaschutz kaputtsparen
Gemeinsame Medienmitteilung: Stellungnahme der Umweltallianz zum Entlastungspaket 27
/de/medien/bundesrat-will-natur-und-klimaschutz-kaputtsparen -
Streichung Verbandsbeschwerderecht: Beschleunigungserlass in Schieflage
Gemeinsamer Medienkommentar von WWF, Birdlife und Pro NaturaDie Umweltverbände sind konsterniert über den Entscheid der ständerätlichen Umweltkommission, das Verbandsbeschwerderecht für 16 Grosswasserkraftprojekte zu streichen. Nicht mal ein Jahr nach der Abstimmung über das Stromgesetz bricht die Mehrheit der UREK-S damit das Versprechen von Bundesrat und Parlament, dass “die Beschwerdemöglichkeiten von Privaten und Verbänden aber bestehen bleiben” (Abstimmungsbüchlein zum Stromgesetz, S. 44). Damit wird die Durchsetzung des Umweltrechts massiv geschwächt und die gesamte Vorlage befindet sich in Schieflage.Die weiteren Beschlüsse der Kommission müssen im Detail noch analysiert werden, sobald die entsprechenden Unterlagen vorliegen.Kontakte:Pro Natura: Urs Leugger-Eggimann, Geschäftsleiter, urs.leugger@pronatura.ch, 079 509 35 49BirdLife Schweiz: Raffael Ayé, Geschäftsführer, raffael.aye@birdlife.ch, 076 308 66 84WWF Schweiz: Pierrette Rey, Mediensprecherin, pierrette.rey@wwf.ch, +41 79 662 47 45
/de/medien/streichung-verbandsbeschwerderecht-beschleunigungserlass-in-schieflage -
Noch früher als sonst: Swiss Overshoot Day am 7. Mai 2025
Fast drei Wochen früher als im Vorjahr – die Schweiz lebt weiter deutlich über ihre Verhältnisse. Es braucht dringend wichtige Weichenstellungen seitens der Politik.
/de/medien/noch-frueher-als-sonst-swiss-overshoot-day-am-7.-mai-2025 -
Neuste Zahlen zur Stromreserve: WWF fordert Stopp der Verhandlungen zum Bau neuer Gaskraftwerke
Diesen Donnerstag präsentierte die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) die neusten Berechnungen zur Stromreserve. Gemäss dieser müssen bis 2030 Stromreserven im Umfang von mindestens 500 MW zur Verfügung stehen, um eine Strommangellage, mit grosser Wahrscheinlichkeit zu vermeiden. Weil die bestehende Infrastruktur diesen Bedarf deckt, bestätigt die ElCom damit, dass teure, neue Reservekraftwerke unnötig sind.
/de/medien/neuste-zahlen-zur-stromreserve-wwf-fordert-stopp-der-verhandlungen-zum-bau-neuer-gaskraftwerke -
Trotz Risiken: Bundesrat will Pestizidverbot im Wald aufheben
Die Bekämpfung der Asiatischen Hornisse wird von der Landesregierung vorgeschoben, um den Kantonen weitreichende Möglichkeiten für den Pestizideinsatz im Wald zu schaffen. Die Naturschutzorganisationen WWF und Pro Natura warnen vor unkalkulierbaren Risiken für Biodiversität, Gesundheit und Trinkwasser.
/de/medien/trotz-risiken-bundesrat-will-pestizidverbot-im-wald-aufheben -
Ernährung mit Zukunft? Die Lebensmittelpyramide im Umweltcheck
Die Ernährungsempfehlungen des Bundes können einen wichtigen Beitrag leisten, um die nationalen Klimaziele zu erreichen – sofern innerhalb der empfohlenen Ernährung die umweltfreundlichsten Lebensmittel bevorzugt werden. Das zeigt eine Berechnung von Greenpeace und WWF Schweiz.Der Bundesrat hat sich zum Ziel gesetzt, den Klima-Fussabdruck der Ernährung zu senken – bis 2030 um 25 Prozent im Vergleich zu 2020 und bis 2050 um mindestens zwei Drittel. Im September 2024 hat der Bund neue Ernährungsempfehlungen veröffentlicht (vgl. Box), die Gesundheits- und Umweltkriterien berücksichtigen. Im Auftrag von Greenpeace Schweiz und WWF Schweiz haben die Ökobilanz-Spezialist:innen von ESU-Services untersucht, inwiefern die neuen Schweizer Ernährungsempfehlungen helfen, das Ziel des Bundes zu erreichen.Die Berechnung vergleicht die Auswirkungen des heutigen durchschnittlichen Konsums mit der Planetary Health Diet, sowie zwei Ernährungsvarianten innerhalb der Ernährungsempfehlungen. Die Planetary Health Diet stammt von einem internationalen Team von Wissenschaftler:innen und soll eine gesunde und umweltverträgliche Ernährung weltweit ermöglichen. Innerhalb der Schweizer Ernährungsempfehlungen wurden zwei Szenarien berücksichtigt, da diese grossen Handlungsraum bieten: So liegt beispielsweise beim Fleisch die empfohlene Menge zwischen null und 360 Gramm pro Woche. Die Berechnung berücksichtigt eine «Maximal-Ausprägung», bei der alle Lebensmittel, welche die Umwelt besonders belasten (insbesondere Fleisch und Milchprodukte) in der maximal empfohlenen Menge konsumiert werden. Die «Minimal-Ausprägung» basiert auf der umweltfreundlichsten Umsetzung der Empfehlungen. Sie geht von einer vegetarischen Ernährung aus, ohne Fleisch und Fisch.Die Berechnungen zeigen, dass eine Ernährung gemäss der Minimal-Ausprägung der Ernährungsempfehlung einen wichtigen Beitrag zu einer umweltverträglichen Ernährung und den Klimazielen des Bundes leisten würde. Diese Ernährung belastet das Klima nur rund halb so stark wie bei der Maximal-Ausprägung und rund zweieinhalb Mal weniger als die derzeitige Ernährung. Sie belastet Klima und Umwelt sogar weniger als die Planetary Health Diet.Massnahmen für mehr Zukunft auf dem TellerPolitik, Wirtschaft und private Haushalte tragen Verantwortung, um die Klima- und Umweltbelastungen im Ernährungssystem zu senken. Für einen Wandel braucht es konkrete Massnahmen aller Akteur:innen. Dazu gehört die Abschaffung von Fehlanreizen, die von der Politik, vom Handel und der Gastronomie gesetzt werden. Diese fördern ein Essverhalten, das einer nachhaltigen und gesunden Ernährung zuwiderläuft.Mariella Meyer, Spezialistin nachhaltige Ernährung beim WWF, fasst zusammen: «Wir sind noch weit weg von einer Ernährung innerhalb der Ernährungsempfehlung. Am meisten belasten Fleisch und Milchprodukte das Klima und die Umwelt. Wer sich umweltbewusst ernähren möchte, sollte von diesen Lebensmitteln weniger konsumieren. Doch nicht nur die Konsument:innen sind in der Verantwortung: Politik und Detailhandel setzen Rahmenbedingungen, die entscheidend dafür sind, wie wir uns ernähren.»«Unsere Berechnung zeigt, dass ein umweltfreundliches Ernährungssystem innerhalb der Ernährungsempfehlungen möglich ist. Offen ist, ob Politik, Handel und Konsument:innen willens sind, mutige und kohärente Massnahmen zu ergreifen, dass dieser Konsumwandel möglich wird. Mit der Agrarpolitik 2030 bietet sich hierzu eine grosse Chance», sagt Barbara Wegmann, Konsumexpertin bei Greenpeace Schweiz.Damit eine gesunde und zukunftsfähige Ernährung Realität werden kann, braucht es: Eine kohärente Agrarpolitik, welche die ganze Wertschöpfungskette in die Verantwortung nimmt und den Wandel zu einem nachhaltigen Ernährungssystem im Sinne des Zukunftsbilds des Bundesrates unterstützt.Verbindliche Zielvereinbarungen zwischen dem Bund und dem Handel sowie der Gastronomie. Diese müssen insbesondere dazu führen, dass der Umweltfussabdruck im Nahrungsmittel-Sortiment absolut gesehen sinkt. Falsche Anreize müssen abgeschafft werden.Bildung, Information und einfach zugängliche Alternativen, um Menschen eine Veränderung des Ess- und Trinkverhaltens zu erleichtern. Ein Transformationsfond ist ein wichtiges Mittel, um den notwendigen Wandel zu unterstützen. Dieser soll Hürden reduzieren, indem er finanzielle Anreize schafft für gesellschaftliche und strukturelle Anpassungen, die es für nachhaltige Produktion und Konsum braucht.----ErnährungsempfehlungenLebensmittelpyramide: grosser HandlungsspielraumIm September haben das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE neue Ernährungsempfehlungen publiziert. Erstmals flossen dabei auch Nachhaltigkeitsaspekte ein. Die Mengenempfehlungen blieben weitgehend unverändert. Insgesamt lassen die neuen Ernährungsempfehlungen eine grosse Bandbreite an Ernährungsstilen zu. Bestimmte Lebensmittelgruppen stehen aber neu im Vordergrund. Pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte stehen nun stärker im Fokus. Eine vegetarische Ernährungsweise ist innerhalb der neuen Empfehlungen problemlos möglich.Mehr InformationenFaktenblattErnährungsempfehlungen des BundesGrafikenKontaktBarbara Wegmann, Konsumexpertin Greenpeace Schweiz, barbara.wegmann@greenpeace.org, +41 44 447 41 08Lydia Ebersbach, Mediensprecherin WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, +41 44 297 21 27Medienstelle Greenpeace Schweiz, pressestelle.ch@greenpeace.org, +41 44 447 41 11
/de/medien/ernaehrung-mit-zukunft-die-lebensmittelpyramide-im-umweltcheck -
Neue Rechtsgrundlage erfordert Rückzug der Beschwerden und sorgfältige Arbeit der Jagdbehörden
Mit Inkrafttreten der revidierten Jagdverordnung besteht ab 1. Februar 2025 eine neue Rechtsgrundlage, die klarere und strengere Bedingungen für Wolfsabschüsse stellt. Da die hängigen Beschwerden zur Wolfsregulierung auf der alten, nur bis Ende dieses Monats gültigen Übergangsverordnung basierten, ziehen die Naturschutzorganisationen diese zurück und konzentrieren sich auf die Einhaltung der neuen Rechtsgrundlage durch Bund und Kantone.
/de/medien/neue-rechtsgrundlage-erfordert-rueckzug-der-beschwerden-und-sorgfaeltige-arbeit-der-jagdbehoerden -
Zum Sparpaket des Bundesrats: Energie- und Klimaziele im Auge behalten
Der Bundesrat plant mit einem umfassenden Sparpaket die Sanierung der Bundesfinanzen. Gespart werden soll auch auf Kosten des Klimaschutzes, der Energiewende und der Versorgungssicherheit. Konkret fordert der Bundesrat umfangreiche Kürzungen beim Gebäudeprogramm, ohne jedoch Ersatzmassnahmen vorzuschlagen. Dies ist aus Sicht der Schweizerischen Energie-Stiftung SES und einer breiten Allianz von Organisationen inakzeptabel. Die Allianz fordert darum die Weiterentwicklung der CO2-Abgabe und des Gebäudeprogramms.
/de/medien/zum-sparpaket-des-bundesrats-energie-und-klimaziele-im-auge-behalten -
Zur Verabschiedung der Schweizer Klimaschutzbeiträge: frühzeitig, aber ungenügend
Es ist vorbildlich, dass die Schweiz ihre nationalen Klimaschutzbeiträge (Nationally Determined Contribution, NDC) bis 2035 bereits heute verabschiedet hat und in den nächsten Tagen bei der UNO einreichen wird. Die Ambitionshöhe ist jedoch unrealistisch niedrig und sendet weltweit das falsche Signal.
/de/medien/zur-verabschiedung-der-schweizer-klimaschutzbeitraege-fruehzeitig-aber-ungenuegend -
Partnerschaft Simon-Kucher
Simon-Kucher, eine globale Unternehmensberatung, unterstützt den WWF mit strategischer Beratung im Rahmen einer pro bono Partnerschaft. Diese Zusammenarbeit hat das Ziel, WWF-Büros weltweit dabei zu stärken, transformative Unternehmenspartnerschaften zu entwickeln und erfolgreich umzusetzen.
/de/partner/partnerschaft-simon-kucher