Search
Wir haben 2738 Resultate für Ihre Suche gefunden:
-
Partnerschaft Velux 2021
Der WWF und die VELUX Gruppe arbeiten gemeinsam an einem ehrgeizigen Klimaprojekt, um Verantwortung für vergangene und zukünftige Handlungen zu übernehmen. Weltweit befindet sich die Natur in der Krise und der Klimawandel stellt die grösste Herausforderung dar, mit der die Menschheit je konfrontiert wurde. Um diese Herausforderung anzugehen, braucht es jeden einzelnen von uns. Auch Regierungen und Unternehmen müssen sich zu ehrgeizigeren Massnahmen verpflichten, um die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Die VELUX Gruppe hat sich verpflichtet, zukünftige CO2-Emissionen in Übereinstimmung mit dem Pariser Klimaziel von 1,5 Grad zu reduzieren. Darüber hinaus wird die VELUX Gruppe ihren historischen CO2-Fussabdruck, den sie seit ihrer Gründung im Jahr 1941 bis heute verursacht hat, durch WWF-Waldschutzprojekte kompensieren. Dies unterstützt sowohl die Biodiversität der Regionen als auch die lokalen Gemeinschaften und wird die VELUX Gruppe bis zu ihrem 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2041 dahin bringen, dass ihre Klimaschutzinvestitionen bereits vergangene CO2-Emissionen kompensieren.
/de/partner/partnerschaft-velux-2021 -
Partnership Velux 2021
WWF and the VELUX Group collaborate globally on an ambitious climate project, taking responsibility for both past and future actions. Nature is in crisis and climate change is the greatest challenge humanity has ever faced. Tackling it involves every single one of us. Governments and businesses need to commit to more ambitious action to limit global warming to 1.5°C above pre-industrial levels. In response to this, the VELUX Group has committed to reducing its future CO2 emissions in line with a 1.5°C decarbonization pathway. Additionally, the VELUX Group will capture its historical carbon footprint, dated from when it was founded in 1941, through WWF forest conservation projects. This will benefit both biodiversity and communities. By the time the Velux Group celebrates its 100th anniversary in 2041, the climate investment will ensure the offset past CO2 emissions.
/en/partner/partnership-velux-2021 -
Fach-, Umwelt- und Konsumentenorganisationen begrüssen kontrete Zielvorgabe der Pestizid- und Nährstoffreduktion
Oberflächengewässer sowie Grund- und Trinkwasser sollen mit dem bundesrätlichen «Massnahmenplan sauberes Wasser» wirksam vor Verunreinigungen durch Pflanzenschutzmittel und Überdüngung geschützt werden. 16 Fach-, Umwelt- und Konsumentenorganisationen begrüssen diesen wichtigen Massnahmenplan, insbesondere die konkreten Absenkpfade, mit denen Pestizide und Nährstoffe deutlich reduziert werden sollen. Doch um die Umweltziele der Landwirtschaft zu erreichen, die geltenden Grenzwerte im Wasser einzuhaltenund damit langfristig eine sichere Trinkwasserversorgung zu gewährleisten, braucht es weitergehende Schritte.
/de/medien/fach-umwelt-und-konsumentenorganisationen-begruessen-kontrete-zielvorgabe-der-pestizid-und -
Für die Regenwälder
2022 ist das lunare Jahr des Tigers. Unterstützen Sie mit Ihrem Einkauf im WWF-Shop den Tiger und dessen Zukunft.
/de/shop/fuer-die-regenwaelder -
Geschenkideen
Entdecken Sie nachhaltige und praktische Geschenke im WWF-Shop.
/de/shop/geschenkideen -
Neustes WWF-Ranking: Schokoladenindustrie und Kosmetik enttäuschen beim Palmöl
Palmöl-Unternehmen machen zu wenig, um die mit dem Anbau verbundene Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen zu unterbinden. Das zeigt die heute vom WWF veröffentlichte Palmöl-Scorecard. Erfreulich ist aber, dass mit Coop ein Schweizer Unternehmen das weltweite Ranking anführt.
/de/medien/neustes-wwf-ranking-schokoladenindustrie-und-kosmetik-enttaeuschen-beim-palmoel -
Abkehr von der CO2-Kompensation
Ein WWF-Leitfaden für Unternehmen zeigt, wie zusätzliche Klimafinanzierung wirklich hilft und wie mit dem Prinzip «Geld für Tonne» Klimafolgekosten realistisch eingepreist werden können. Die Weltklimakonferenz in Ägypten wirft auch ein helles Schlaglicht auf die Bemühungen von Unternehmen beim Klimaschutz. Zu oft setzen diese noch auf reine Kompensation ihrer Emissionen, was UNO-Generalsekretär António Guterres auf der COP 27 scharf kritisierte. «Eingekaufte CO2-Gutschriften sind keine ausreichende Klimaschutzmassnahme», sagt Lene Petersen, Expertin für Klimaschutz beim WWF Schweiz, und fügt hinzu: «Ein Nachfolgemodell für zusätzliche Klimafinanzierung ist dringend nötig.» Aber wie sollen Unternehmen zusätzliche Mittel zur Finanzierung des globalen Klimaschutzes bereitstellen? Wie dies ohne Greenwashing und Marketingclaims à la «klimaneutral» funktioniert, zeigt der neue WWF-Leitfaden «FIT FÜR PARIS. Ein Nachfolgemodell für die CO2-Kompensation: wie Unternehmen zusätzlichen Klimaschutz finanzieren sollten». Dieser Leitfaden wurde von WWF Schweiz und Deutschland gemeinsam erarbeitet. Petersen sagt: «Das Wichtigste für Unternehmen bleibt die Reduktion ihrer Treibhausgas-Emissionen entlang eines wissenschaftsbasierten Klimaziels - und zwar über die gesamte Wertschöpfungskette, das heisst Scope 1 bis 3. Nur so sind ihre Klimastrategien ‚Fit für Paris‘. Und nur so hat die Welt eine Chance, innerhalb des Temperaturlimits des Pariser Abkommens von 1,5 Grad zu bleiben.» Zusätzliche Klimafinanzierung ist aber ein wichtiger Bestandteil Paris-kompatibler Klimastrategien für Unternehmen. Soll die Welt bis 2050 netto keine Treibhausgase mehr ausstossen, muss eine gewaltige Finanzierungslücke von mehreren hundert Billionen US-Dollar geschlossen werden. «Unternehmen können dazu beitragen, diese Finanzierungslücke zu schliessen und einen Beitrag zum globalen Netto-Null Ziel leisten. Dazu müssen sie ihre zukünftigen Emissionen reduzieren und gleichzeitig finanziell Verantwortung für die weiterhin anfallenden Emissionen übernehmen», sagt Petersen. Wenn Unternehmen sozusagen als «Climate Stewards» einen Beitrag zur schnelleren globalen Dekarbonisierung leisten wollen, rechnen sie nicht Tonne für Tonne auf, um zu zweifelhaften Neutralität-Claims zu kommen. «Idealerweise bepreisen Unternehmen all ihre weiterhin anfallenden Emissionen mit den Klimafolgekosten», sagt Petersen. Diese liegen dem deutschen Umweltbundesamt zufolge aktuell bei rund 200 CHF pro Tonne CO2. Dies kann am Anfang mit hohen Emissionen mitunter zu sehr hohen Budgets führen, deswegen empfiehlt der WWF-Leitfaden einen schrittweisen Anstieg des veranschlagten CO2-Preises und die stufenweise Berücksichtigung aller Treibhausgasemissionen. Das quantifizierte Budget investieren sie in vielseitig wirksame Klimaschutzprojekte, zum Beispiel in Landscape-Programme und Nature-based Solutions, die u.a. darauf hinwirken, wertvolle Ökosysteme zu erhalten, zu stärken oder wiederherzustellen. Auf diesem Weg löst die wirksamere «Geld-für-Tonne»-Finanzierung die alte «Tonne-für-Tonne»-Finanzierung ab. «Climate Stewards» stärken damit die systematische Transformation und preisen ihre Klimaschäden realistisch ein, statt mit zweifelhaften Methoden ihre Emissionen nachträglich zu verrechnen. Ein wichtiger Baustein für Paris-kompatible Klimastrategien in Unternehmen. Weitere Informationen Link zur Guidance (Deutsch) Link zur Kurzfassung (Englisch) Kontakt Christoph Kinsperger, WWF Schweiz, Senior Communication Advisor, 078 749 88 14, christoph.kinsperger@wwf.ch Lene Petersen, WWF Schweiz, Expertin Klimaschutz, 044 297 21 84, lene.petersen@wwf.ch
/de/medien/abkehr-von-der-co2-kompensation -
WWF-Bilanz zur Klimakonferenz: Ein Minimalkonsens, mehr nicht.
Der beschlossene Klimaschadensfonds ist ein Lichtblick an einer sonst enttäuschenden Klimakonferenz. Beschlüsse der Klimakonferenz sind weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben Klimaschadensfonds beschlossen, aber in Ausgestaltung zu vage Schweizer Beitrag zur Klimafinanzierung nur minimal erhöht – und noch abhängig von Ständerat Resultate ungenügend – und trotzdem ein (kleiner) Lichtblick «Es ist erstaunlich, dass angesichts der schwierigen geopolitischen Situation und der wenig ambitionierten Präsidentschaft überhaupt kleine Schritte in die richtige Richtung erreicht wurden», sagt Patrick Hofstetter, Klimaschutzexperte beim WWF, der als Vertreter der Umweltverbände Teil der Schweizer Delegation in Ägypten war. Erfolg sieht aber anders aus, wenn es darum geht, die Klimakrise abzuwenden. Doch auch wenn die Verhandlungsresultate als minimal und ungenügend bezeichnet werden müssen, trifft dies nicht zwingend auf den Rest der Klimakonferenz zu. Denn die Konferenz hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt entwickelt: Anbieter von Innovationen im Bereich Klimaschutz, Projektentwickler und Finanzierer kommen zusammen, inspirieren sich gegenseitig und unterzeichnen oft auch konkrete Umsetzungsprojekte. Das gibt Hoffnung. Denn es ist die Realwirtschaft, die mitziehen muss, um den Verbrauch fossiler Energieträger so schnell wie möglich beenden zu können. Was (nicht) beschlossen wurde Klimaschadensfonds Unabwendbare Schäden und Verluste sind als Folge der Erderhitzung bereits Realität. Und sie werden grösser, weil die Emissionen nicht schnell genug sinken und Anpassungsmassnahmen nur bedingt möglich sind. Der erhoffte Klimaschadensfonds – eines der grossen Ziele der Konferenz – wurde nun zwar grob umrissen, bleibt in der Ausgestaltung aber noch vage: «Dieser seit vielen Jahren geforderte neue Fonds wurde nicht errichtet, selbst das Fundament ist noch nicht da. Eigentlich wurde erst das Schild angefertigt und der Auftrag gegeben zu schauen, wo man dieses aufhängen soll. Denn es bleibt unklar, woher die Gelder kommen müssen und wie deren Verteilung geschehen soll», sagt Patrick Hofstetter. Programm zur Emissionsminderung Im Gegenzug zu dem Kompromiss beim Klimaschadensfonds wurde ein Programm beschlossen, das bis 2030 die verbleibende Lücke zwischen nötigen und tatsächlich umgesetzten Emissionsreduktionen schliessen soll. Dieses soll dabei helfen, die Welt zurück auf einen Pfad zu bringen, der die schlimmsten Klimaschäden verhindert und die weltweite Erwärmung auf 1.5 Grad beschränkt. «Das Mandat des Programms ist allerdings bewusst unscharf formuliert. Letztlich wird es auf den Willen der Länder ankommen, tatsächlich etwas umzusetzen», sagt Patrick Hofstetter. Fossile Energien Während es an der Konferenz im Vorjahr erstmals ein Bekenntnis gab, Subventionen für fossile Energien zu beenden und den Kohleverbrauch zu reduzieren, fehlt es in diesem Jahr an der Umsetzung des nächsten logischen Schrittes – dem Bekenntnis zu einem Ausstieg aus allen fossilen Energien. Offenbar waren hier die Länder, die ein starkes Interesse haben, diese Energien weiter zu fördern und zu nutzen, am längeren Hebel. Prozesse statt Entscheidungen Im Bereich der Anpassungsmassnahmen, den Anpassungszielen und auch der Klimafinanzierung wurde prozedurale Schritte beschlossen, welche wie geplant nächstes oder übernächstes Jahr umgesetzt werden sollen. «Offenbar sind im Moment nur solch minimale Schritte erreichbar. Besser als nichts, möchte man meinen, weil so die Länder immerhin gewisse Leitlinien erhalten, aber letztlich sind sie völlig ungenügend angesichts des Ausmasses der heutigen und erwarteten Klimakrise», sagt Patrick Hofstetter. Was heisst das für die Schweiz? Der bescheidene Fortschritt ist ein Abbild der ungenügenden Klimaschutzaktionen der Länder, Städte, Unternehmen und Haushalte. In den kommenden zwölf Monaten haben wir viele Möglichkeiten, auf politischer Ebene gegenzusteuern. Nötig sind: Ein Volks-Ja zum indirekten Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative im kommenden Juni, Ein solides Energiegesetz, damit Energieeffizienz und umweltverträgliche erneuerbare Energien im grossen Stil vorangetrieben werden, Ein CO2-Gesetz, welches die Schweiz zurück auf Pariser Klimaschutz-Kurs bringt. In Bezug auf die internationale Klimafinanzierung muss die Schweiz Worten auch Taten folgen lassen und ihre Zahlungen verdoppeln, um einen fairen Anteil zu tragen. «Es kann nicht sein, dass Bundespräsident Cassis in Sharm El-Sheik minimale Erhöhungen der bisherigen Zahlungen zusagt, und zuhause die ständerätliche Umweltkommission dem Ständerat vorschlägt, jene Umweltfinanzierungsgelder wieder zu streichen. Der Ständerat muss in dieser Angelegenheit der Kommissionsminderheit folgen», sagt Patrick Hofstetter. Kontakt Lydia Ebersbach, Mediensprecherin WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, Tel. 044 297 2127 Patrick Hofstetter, Klimaschutzexperte beim WWF Schweiz, patrick.hofstetter@wwf.ch, Tel. 044 297 22 77
/de/medien/wwf-bilanz-zur-klimakonferenz-ein-minimalkonsens-mehr-nicht. -
WWF-Fischstäbchen-Studie: Pflanzen sind die besseren Fische
Zumindest in Fischstäbchen: Eine Studie des WWF Schweiz untersucht die Ökobilanz von zehn Fischstäbchen und sieben pflanzlichen Alternativen aus dem Schweizer Detailhandel. Die Resultate sind eindeutig: Die Umweltbelastung von Fischstäbchen übersteigt die der pflanzlichen Alternativen um den Faktor 3,6.
/de/medien/wwf-fischstaebchen-studie-pflanzen-sind-die-besseren-fische -
Die Fakten für die Wolfdebatte
24 Wölfe zum Abschuss frei, 4 Rudel reguliert, 0 Rekurse durch die Umweltorganisationen: Diese Bilanz seit Anfang Jahr zeigt erstens, dass das bestehende Jagd- und Schutzgesetz (JSG) Eingriffe in den Wolfsbestand zulässt. Zweitens haben Pro Natura, BirdLife, Gruppe Wolf Schweiz und WWF unzählige Male bestätigt, dass sie den sachgerechten Umgang mit dem Wolf mittragen. Und drittens kann das JSG mit einer auf Schäden ausgerichteten präventiven Regulierung beim Wolf so revidiert werden, dass die Alpwirtschaft wirklich entlastet wird. Es braucht beim Wolf keine Jagd, wie sie beim Steinbock praktiziert wird.
/de/medien/die-fakten-fuer-die-wolfdebatte -
Klimaberichterstattung - vorwärts in Babyschritten
Ab 2024 müssen grosse Schweizer Unternehmen ihre Klimarisiken sowie ihre Auswirkungen auf das Klima per Gesetz transparenter machen. Heute verabschiedete der Bundesrat die Verordnung zur verbindlichen Einführung der TCFD-Empfehlungen für grosse Schweizer Unternehmen. Das ist zwar positiv, nach Meinung des WWF bleibt die Verordnung aber zu vage. Um Finanzplatz und Wirtschaft ernsthaft in die Pflicht zu nehmen, braucht es konkrete Mindestanforderungen.
/de/medien/klimaberichterstattung-vorwaerts-in-babyschritten -
Der Schweizer Finanzsektor investiert in die Klimakrise
Investments und Finanzierungen, die Schweizer Pensionskassen, Versicherungen, Banken und Vermögensverwaltende anbieten und tätigen, befeuern die Klimakrise, anstatt die Schweiz beim Erreichen der gesteckten Klimaziele zu unterstützen. Das zeigen die heute vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) veröffentlichten Klimatests.
/de/medien/der-schweizer-finanzsektor-investiert-in-die-klimakrise -
Klima-Rating: Schweiz fällt ins Mittelfeld zurück
7 Ränge verliert die Schweiz im Vergleich zum Vorjahr und schafft es nur noch auf Rang 22 der Länder, die im Climate Change Performance Index (CCPI) anhand ihrer Vorkehrungen für den Klimaschutz verglichen werden. Von den 60 Ländern, die im CCPI verglichen werden, rutscht die Schweiz von Rang 15 im Jahr 2021 neu auf Rang 22. Besonders schlecht schneidet die Schweiz in den Kategorien nationale Klimapolitik, Energieverbrauch pro Einwohner und Ausbauziel erneuerbarer Energien bis 2030 ab. Neu fällt sie sogar hinter Ägypten, die Philippinen und die EU insgesamt zurück. Wichtig ist es nun, drei wichtige Gelegenheiten zu nutzen, um den Anschluss nicht zu verpassen: die Volksabstimmung zum indirekten Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative, die Revision des Energiegesetzes und die Revision des CO2-Gesetzes. Zitat von Patrick Hofstetter, Klimaschutzexperte beim WWF Schweiz «Die Schweiz ist kurz davor, den internationalen Anschluss zu verlieren. Es ist nun von höchster Bedeutung, ein klares Volks-JA zum indirekten Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative zu erreichen und die Revision von Energie- und CO2-Gesetz zu nutzen, um die Energieeffizienz und die erneuerbare Energie auszubauen und die Emissionen deutlich zu reduzieren.» Wo es bei der Schweiz hapert Schlechte Noten erhält die Schweiz vor allem in den Unterkategorien Ausbauziel der erneuerbaren Energien bis 2030 und Energieverbrauch pro Einwohner. In der Kategorie nationale Klimapolitik erreicht die Schweiz ebenfalls nur eine schlechte Bewertung – kein Wunder, basiert unsere aktuelle Klimapolitik doch noch immer auf der politischen Debatte von 2010, also lange vor dem Pariser Klimaschutz-Abkommen. Den Anschluss nicht verpassen Für die Schweiz ist es nun wichtig, den Anschluss nicht zu verpassen. Kommenden Juni wird der indirekte Gegenvorschlag zur Gletscher-Initiative dem Schweizer Stimmvolk vorgelegt. Ein JA zum Gegenvorschlag bedeutet eine Absenkung der Treibhausgasemissionen auf netto null bis 2050. Einer Überarbeitung bedarf auch das aktuelle Energiegesetz. Konkret müssen erneuerbare Energien rasch und zugleich umweltschonend ausgebaut und insbesondere auch die Einsparpotenziale endlich genutzt werden. Ausserdem gilt es, das zu revidierende CO2-Gesetz auf das Pariser Klimaschutz-Abkommen abzustimmen. Plätze 1 bis 3 bleiben frei Die Plätze 1 bis 3 bleiben erneut frei, da sich noch kein Land tatsächlich auf einem 1,5-Grad-Pfad befindet. Dänemark und Schweden führen wiederum mit deutlichem Vorsprung im Rating durch ambitionierte Schritte im Klimaschutz und einen zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien. Selbst die EU als Ganzes überrundet neu die Schweiz, obschon deren Paris-Umsetzungspolitik ebenfalls noch nicht in Kraft ist. Schlusslichter des Rankings sind die grossen Öl- und Gasproduzenten Kasachstan, Saudi-Arabien und Iran. ---- Informationen zum Klimaschutz-Index: Der von Germanwatch, Climate Action Network und dem NewClimate Institute veröffentlichte Klimaschutz-Index (Climate Change Performance Index, CCPI) ist eine Rangliste von 59 Ländern plus EU gesamt, die zusammen für etwa 90 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Die vier bewerteten Kategorien sind: Treibhausgasemissionen (40%, Stand 2021), Erneuerbare Energien (20%, Stand 2020), Energieverbrauch (20%, Stand 2020) und Klimapolitik (20%, Stand 09/2022). Letztere basiert auf Experteneinschätzungen von Organisationen und Think Tanks aus den jeweiligen Ländern. In diesem Jahr haben den Index ca. 450 ExpertInnen unterstützt. Link zum CCPI 2023 Report https://ccpi.org/ und Grafiken. Kontakt: Lydia Ebersbach, Kommunikationsberaterin WWF Schweiz, Tel. 044 297 22 21, lydia.ebersbach@wwf.ch Patrick Hofstetter, Klimaexperte WWF Schweiz, 044 297 22 77, patrick.hofstetter@wwf.ch
/de/medien/klima-rating-schweiz-faellt-ins-mittelfeld-zurueck -
Aktuelle Beiträge und Dossiers
Neues und Hintergrunddossiers zu Klima- und Umweltthemen, nachhaltigem Leben und den Aktivitäten des WWF.
/de/aktuelle-beitraege-und-dossiers -
Wichtiges Signal zum Jagdgesetz: Berner Konvention bestätigt Wolfschutz
Heute hat die Berner Konvention den Antrag der Schweiz zur Herabstufung des Schutzstatus des Wolfes abgelehnt. Die Umweltverbände begrüssen das und fordern vom Schweizer Parlament, diesen Entscheid in seinen Beschlüssen zum Jagdgesetz in der Wintersession zu respektieren.
/de/medien/wichtiges-signal-zum-jagdgesetz-berner-konvention-bestaetigt-wolfschutz -
Schutz der Natur: In der Schweiz nur ein "Ja, aber"
Ab Mittwoch wird in Montreal an der wichtigsten Uno-Konferenz zur Biodiversität (CBD COP15) seit 2010 um neue globale Ziele gerungen. Auch die Schweiz setzt sich für ehrgeizige Beschlüsse ein. Innenpolitisch drohen dagegen Rückschritte beim Naturschutz.
/de/medien/schutz-der-natur-in-der-schweiz-nur-ein-ja-aber -
Umweltverbände über Revision des Jagd- und Schutzgesetzes enttäuscht
Die Umweltverbände Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Gruppe Wolf Schweiz bedauern die heutige Annahme des Ständeratkonzepts zum Jagd- und Schutzgesetz durch eine Mehrheit des Nationalrats. In Zukunft sollen damit Wölfe gejagt, anstatt mit Bezug zu Schäden reguliert werden dürfen, was gemäss wissenschaftlicher und praktischer Erfahrung kaum zu einem Rückgang der Nutztierschäden führen wird und gleichzeitig regionale Wolfsbestände und ihre positive Auswirkung auf den (Schutz)wald gefährdet. Es wurde verpasst, ab dem nächsten Alpsommer eine pragmatische, breit abgestützte Lösung, zu realisieren, welche der Alpwirtschaft und dem Berggebiet wirklich geholfen hätte.
/de/medien/umweltverbaende-ueber-revision-des-jagd-und-schutzgesetzes-enttaeuscht -
Trauerspiel Agrarpolitik: 8 Jahre Stillstand statt Wandel
Die heute vom Ständerat verabschiedete Agrarpolitik wird den drängenden Herausforderungen bei Klima und Biodiversität in keiner Art und Weise gerecht.
/de/medien/trauerspiel-agrarpolitik-8-jahre-stillstand-statt-wandel -
Verkaufszahlen von Energiesparprodukten gehen durch die Decke
Der Bund fordert per Kampagne zum sorgsamen Umgang mit Energie auf. Die Verkäufe von wichtigen Schweizer Onlinehändlern zeigen: Die Menschen nehmen sich die Botschaft zu Herzen. Vor allem die Verkaufszahlen von LED-Leuchtmitteln, Sparbrausen und Energiemessgeräten sind zwischen Juli und November 2022 förmlich explodiert. Bis zu 37-mal mehr LED verkauften drei wichtige Schweizer Onlineshops verglichen mit den Vergleichsmonaten des Vorjahres. Sparbrausen und Energiemessgeräte legten im besten Monat etwa 15-mal zu. Weitere Energiesparprodukte, die stark zugelegt haben, sind Heizungs-Thermostate, Solarpanels, Thermometer und Wasserkocher. In einem der drei Onlineshops nahmen auch die Bestellungen für besonders sparsame Waschmaschinen stark zu – bis zu 4-mal im Vergleich zum Vorjahresmonat.
/de/medien/verkaufszahlen-von-energiesparprodukten-gehen-durch-die-decke -
Bundesrat legt vor, jetzt geht es an die Umsetzung
Die Schweiz bleibt bezüglich nachhaltiger Finanzen immer noch hinter den eigenen hohen Ansprüchen und der internationalen Konkurrenz. Die auf Freiwilligkeit basierenden Massnahmen werden nicht reichen, um der Dringlichkeit von Klima- und Biodiversitätskrise Rechnung zu tragen. Für den WWF ist der vom Bundesrat vorgezeigte Weg grundsätzlich richtig, aber zu zögerlich. Punkto «Greenwashing» zeigt die Landesregierung mehr Kante.
/de/medien/bundesrat-legt-vor-jetzt-geht-es-an-die-umsetzung -
WWF-Bericht: Schweizer Finanzplatz verliert den Anschluss
Die Ergebnisse des WWF-SUSREG-Report zeigen, dass Zentralbanken und Finanzaufsichtsbehörden trotz erster Fortschritte beim Übergang zur umweltfreundlichen Netto-Null-Wirtschaft weit unter ihren Möglichkeiten und dem Notwendigen liegen. Zum ersten Mal wurde neben Zentralbanken und Aufsichtsbehörden auch der Versicherungssektor untersucht. Die Schweiz fällt im internationalen Vergleich weiter zurück.
/de/medien/wwf-bericht-schweizer-finanzplatz-verliert-den-anschluss -
Kehrtwende für Haie in Aussicht, Rentiere fast aussichtslos
Gewinner und Verlierer 2022: Für Rentiere, Breitmaulnashörner, Kaiserpinguine und Feldhasen war 2022 kein gutes Jahr. In der WWF-Jahresbilanz gibt es aber auch gute Nachrichten von Tigern, Spix-Aras, Bartgeiern oder Buckelwalen beispielsweise. Hoffnung auf einen Stopp der Artenkrise macht das neu verabschiedete Weltnaturabkommen. Dessen Umsetzung wird entscheidend sein für einen lebenswerten Planeten. Seit 1970 sind die untersuchten Wirbeltierbestände laut Living Planet Report 2022 weltweit im Durchschnitt um 69 Prozent zurückgegangen. Die Internationale Rote Liste der IUCN verbucht mittlerweile mehr als 42’100 Tier- und Pflanzenarten als bedroht. Das betrifft knapp 30 Prozent aller dort erfassten Spezies. Der WWF setzt grosse Stücke auf das von 196 Ländern – darunter auch die Schweiz – unterzeichnete UN-Übereinkommen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt mit dem festgelegten Ziel, weltweit mindestens 30 Prozent Land, Süsswasser und Meer unter Schutz zu stellen. Die nachfolgende Auflistung der WWF-Jahresbilanz ist ein Auszug zur aktuellen Lage und nicht abschliessend, weitere Arten gehören zu Verlierern oder zu Gewinnern.
/de/medien/kehrtwende-fuer-haie-in-aussicht-rentiere-fast-aussichtslos -
Welcher Typ vegan sind Sie?
Welcher Typ vegan sind Sie?
/de/welcher-typ-vegan-sind-sie -
Herzhaft vegan mit Carlo Cao
Verlängern Sie mit uns und Carlo Cao den Veganuary. Der bekannte Schweizer Foodblogger hat für den WWF exklusiv ein veganes Rezept entwickelt. Wir empfehlen: direkt ausprobieren und schmecken lassen!
/de/herzhaft-vegan-mit-carlo-cao -
Was zählt, ist die Koexistenz von Mensch und Wolf
Die Umweltverbände Pro Natura, WWF Schweiz, BirdLife Schweiz und Gruppe Wolf Schweiz verzichten auf ein Referendum gegen das revidierte Jagdgesetz. Das Parlament hat im Dezember 2022 die Chance verpasst, ein fachlich überzeugendes Gesetz zu verabschieden, das eine Regulierung der Wölfe mit klarem Bezug zu Schäden ermöglicht und so die Herausforderungen der Land- und Alpwirtschaft effektiver angegangen hätte. Trotzdem kann die Koexistenz mit dem Wolf auf Grundlage des nun vorliegenden Gesetzes gelingen. Entscheidend ist die Regelung mittels einer Jagdverordnung, die den Wolfsbestand nicht gefährdet und den Herdenschutz weiter stärkt, sowie deren gemeinsame Umsetzung durch Älplerinnen, Landwirte, Försterinnen, Naturschützende, Kantone und Gemeinden.
/de/medien/was-zaehlt-ist-die-koexistenz-von-mensch-und-wolf -
Partnerschaft SIG 2021
SIG tritt dem Forests Forward Programm des WWF bei und fördert den Aufbau resilienter Wälder auf der ganzen Welt.
/de/partner/partnerschaft-sig-2021 -
Partnership SIG 2021
SIG joins WWF's Forests Forward program and supports thriving forests around the world
/en/partner/partnership-sig-2021 -
WWF-Report: Untersuchte Tierbestände schrumpfen weltweit um 69%
Gerne würde der WWF einen anderen Titel in dieser Medienmitteilung wählen, aber der heute veröffentlichte 14. «Living Planet Report 2022» liest sich dramatisch: Seit 1970 sind durchschnittlich 69% aller überwachten Populationen von Säugetieren, Vögeln, Fischen und Reptilien verschwunden. Die Hauptursachen für den weltweiten Rückgang der Wildtier-bestände sind der Verlust von Lebensräumen, die Ausbeutung, die Umweltverschmutzung, die Klimakrise, Krankheiten sowie die Ausbreitung invasiver Arten. Der WWF appelliert eindringlich an Regierungen, Unternehmen und die Öffentlichkeit: Wir müssen verbindliche Massnahmen ergreifen, um die Zerstörung der biologischen Vielfalt zu stoppen.
/de/medien/wwf-report-untersuchte-tierbestaende-schrumpfen-weltweit-um-69 -
Wie gut kennen Sie den Regenwald?
Die Verlosung ist beendet. Die Gewinner:innen werden per E-Mail benachrichtigt.
/de/wie-gut-kennen-sie-den-regenwald -
BFE-Bericht zu Energieperspektiven 2050+: Irreführende Kosten-Nutzen-Rechnung
Der WWF hätte sich gewünscht, dass das BFE klarer aufgezeigt hätte, welchen Nutzen die verschiedenen Szenarien auf dem Weg zu Netto-Null haben. Doch auf eine Quantifizierung des Primärziels – der vermiedenen Klimaschäden – hat das BFE verzichtet. Damit sind die errechneten Kosten der Szenarien verzerrt. Wie die Schweiz bis 2050 ihre Treibhausgasemissionen auf Netto-Null reduzieren kann und gleichzeitig eine sichere Energieversorgung erreichen will, wird in den Energieperspektiven 2050+ anhand verschiedener Szenarien aufgezeigt. Eine heute veröffentlichte Studie des BFE zeigt auf, welche Auswirkungen und Kosten sich aus den verschiedenen Szenarien für die Volkswirtschaft der Schweiz ergeben. Der WWF hält es für eine verpasste Chance, dass lediglich die volkswirtschaftlichen Kosten berücksichtigt wurden und nicht auch der Nutzen, der aus der Vermeidung von Klimaschäden – dem eigentlichen Primärziel der Massnahmen – resultiert. Dazu sagt Patrick Hofstetter, Klima- und Energiespezialist beim WWF: «Der volkswirtschaftliche Nutzen von Netto-Null wurde in der BFE-Studie massiv unterschätzt. Werden die vermiedenen Klimaschäden von mindestens 150 Mrd. Fr bis 2050 berücksichtigt, spart uns eine konsequente Klimapolitik knapp 100 Mrd. Fr.» Wir verweisen auf die Berechnungen der Umweltallianz zur Energiewende: https://energiewende2035.umweltallianz.ch/wp-content/uploads/2022/06/DE_07_Investitionen.pdf Kontakt: Patrick Hofstetter, Klimaschutzexperte beim WWF Schweiz, patrick.hofstetter@wwf.ch, 076 305 67 37 Lydia Ebersbach, Kommunikationsberaterin beim WWF Schweiz, lydia.ebersbach@wwf.ch, 077 435 0541
/de/medien/bfe-bericht-zu-energieperspektiven-2050-irrefuehrende-kosten-nutzen-rechnung